Juni 2017 – Mai 2018

Ein Turniersieg, über den sich keiner mehr freuen kann

20. Mai. Am Ende konnte sich bei uns über den Turniersieg keiner mehr so richtig freuen: Fünf Minuten vor Turnierende stieg ein Spieler von Grün Weiß Neukölln mit brutaler Härte gegen unseren Alexander ein. Die Szene: Unser Spieler ist mit Ball vorbei, der Gegner hat keine Chance auf den Ball und springt einfach nur in Alexander hinein. Die Diagnose, am späten Abend im Krankenhaus: Das Sprunggelenk ist gebrochen, die Bänder sind gerissen. Dem Neuköllner Spieler, der selbst aufgelöst war, mache ich weniger den Vorwurf als dem Cheftrainer der U17 von Grün Weiß Neukölln. Bereits in der Vorrunde hatten wir gegen diese 2:2 gespielt. Danach beorderte er seine Mannschaft in der Kabine und brüllte minutenlang auf die Spieler ein. Das konnte man noch sehr weit hören. Im Finale, ähnliche Bilder in der Pause – wieder ein unnötiges Scharfmachen der Mannschaft mit Drohungen im Stile von „Ihr habt noch 15 Minuten Zeit, sonst…“ Ganz ehrlich, Leute: Ich kann diesen verbalen Müll, wonach die Spieler mit dieser Art des „Kollegen“ umgehen könnten und er das ja alles nicht so meine (mehrfach von Eltern widergegeben) nicht mehr hören. Das ist keine Art, die man tolerieren kann. Das Verhalten des Trainers wird hier in geradezu beschämender Weise schöngeredet. Typen, die so viel Aggression verbreiten und offensichtlich Jugendliche mit dem Mittel der Angst befehligen, machen den Jugendfußball kaputt. Nochmal: Wir reden hier von einem Pfingstturnier – und nicht vom Fifa World Cup! Um Alex tut es mir sehr leid. Wir sprechen hier von einer Pause, die bestimmt sechs Monate dauern wird. Den neuen Minijob kann er vergessen, den Surfurlaub. Und dem Team fehlt er die letzten, wichtigen Saisonspiele. Ich bin sicher: Die Truppe wird jetzt auch für Alex spielen. Mich haben am Montag, als ich Dienst als Jugendleiter beim Pfingstturnier der E- und F-Jugend hatte, viele gefragt, warum ich so nachcdenklich bin. Ganz ehrlich: Über die Nummer komme ich nur schwer hinweg. Ich mache mir selbst Vorwürfem, dass ich dieses Turnier angenommen und nicht einfach nur ein Testspiel vereinbart habe. In jedem Fall: gute Besserung an Alex! Das Sportliche, kurz und knapp: Wir marschierten bei dem A-Jugend-Turnier von Schwarz Weiß Neukölln recht ungefährdet durch die Vorrunde. Die Jungs nahmen es so, wie ich es angesagt hatte: ein bisschen bewegen, Spaß haben, Ergebnis im Grunde: nebensächlich. Schade, dass es nicht jeder so sieht. Aber schon nach dem Vorrunden-Spiel äußerten sich Eltern von Grün Weiß Neukölln (das bei den beiden Treffern von unseren Fehlern profitierte) abfällig über unsere Truppe. Da fiel sogar der Begriff „Gurkentruppe“. Das alles zeigt ganz offensichtlich, welcher Geist hier regiert. Mit Respekt hat das alles nichts mehr zu tun. Die weiteren Ergebnisse: 5:0 gegen SW Neukölln, 5:2 gegen Berliner TSC, 1:1 gegen die sehr gute 3.A von Hertha 03 Zehlendorf – Halbfinale. Dort ein 1:0 gegen die verlustpunktfrei durch die Vorrunde gekommenen Fortunen aus Biesdorf. Und dann eben das Finale, ein 2:1 für uns – aber kein Grund zur Freude nach neun Stunden Turnier. Danke trotzdem an Schwarz Weiß Neukölln, ein sehr guter Gastgeber, und an die Referees, die bei heißem Wetter Ihr Bestes gaben und selbst geschockt waren am Ende über so viel Brutalität. Borsigwalde heute: Justin – Pascal, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Ablaye, Adnan, Christian, Gianlucca.

Viel Spaß beim deutsch-kolumbianischen Vergleich

20. April. Auch in diesem Jahr stellten wir uns dem Vergleich mit der Deutschen Schule aus Kolumbien, den der SV Nord Wedding nunmehr zum 9. Mal ausrichtete. Mangels Jugendteams (Nord Wedding hat nur noch eine Mannschaft) bestreiten wir seit einigen Jahren den sportlichen Part. Der aber auch in diesem Jahr wieder im Hintergrund stand. Bei der Schulmannschaft weiß man ja nie, wie stark sie ist – ich erinnere nur an den Auftritt vor zwei Jahren. In diesem Jahr fehlten Auswahlspieler ganz offensichtlich, ließen wir nichts anbrennen – und siegten 15:3. Was da an Chancen noch liegen blieb – unwichtig. Wir setzten auch zwei Schwestern von Spielern ein (was vor allem in einem Fall für sehr hohen Unterhaltungswert sorgte), wollten uns nur ein bisschen bewegen, Spaß haben – und ansonsten gilt die volle Konzentration den folgenden drei wichtigen Punktspielen vor Pfingsten. Nach dem Spiel gab es wie immer ein Grillfest, einmal mehr super organisiert von Nord Wedding. Wirklich schade, dass der Verein mit seinen netten Ehrenamtlichen keine Größe mehr ist im Jugendfußball. Es fehlt schlichtweg an Trainern, um überhaupt noch Kinder aufzunehmen. Am Ende gab es den üblichen Trikottausch – und einen Wanderpokal für uns, den im nächsten Jahr dann mal ein anderes Team aus unserem Verein verteidigen muss… Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Domenik – Laura, Ayleen, Pascal, Simon, Mert, Tobias, Stefan, Ablaye, Lucas, Christian, Gianluca, Eren.

7:1 – viel Spielfreude gegen Siemensstadt

7. April. Heute setzte die Mannschaft alle Vorgaben prima um. Von Beginn an traten wir in einem fairen Spiel sehr dominant, diszipliniert und spielfreudig auf. Gefühlt hatten wir gegen den SC Siemensstadt, gegen den wir uns in der Vergangenheit häufiger mal schwer getan hatten, heute 80 Prozent Ballbesitz. Dazu sehr viele Torchancen. Das 7:1 am Rohrdamm spiegelt denn auch durchaus das Spielgeschehen wider. Ein sehr unterhaltsames und inspirierendes Testspiel von uns – eine Art Wiedergutmachung für den Grottenkick vom vergangenen Mittwoch. Nächsten Samstag wird es dann wieder ernst bei den Spandauer Kickers – die letzten acht Punktspiele der Saison stehen an. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Stefan, Ablaye, Adnan, Lucas, Christian.

Schmuckloses 5:3 gegen Schöneberg

4. April. Der Gegner war sichtlich zufrieden, aus unserer Sicht war es kein guter Test. Nach starken ersten 15 Minuten verloren wir gegen den 1.FC Schöneberg mit seinen vielen afrikanischen Spielern völlig den Faden und jegliche spielerische Linie. Statt, wie anfangs erfolgreich praktiziert, den Gegner mit schnellem Kurzpassspiel seiner Stärken zu berauben (die ganz klar im Zweikampf liegen), ließen wir uns zu sehr auf lange Bälle, Einzelaktionen und episches Ballhalten ein – mit Folgen: Die schnellen Gegenspieler holten sich Ballbesitz und jede Menge guter Aktionen, wir haderten. Schnell stand es 2:2, dann 3:3 auf unserem Ausweichplatz im Borsigpark (neuer, schöner Rasen, aber nicht so hübsche gelbe Linien). Erst in der Schlussphase gelangen uns noch zwei schön herausgespielte Treffer zum 5:3-Endstand. Gut, dass wir gespielt haben – schön war es nicht wirklich. Da ich heute als Schiedsrichter sehr nah dran war: Mir wurde zu viel negativ gequatscht, zu wenig konstruktiv. Als Mitspieler würde mir das Geblubber von manch einem auf den Sack gehen. So bitte nicht mehr. Mancher war vieleicht asuch noch gedanklich in Italien (Bericht unter „Abseits“). Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, Pascal, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Stefan, Ablaye, Adnan, Lucas.

Ostern 2018:

Den Bericht zu unserer Turnierreise nach Italien findet Ihr unter „Abseits“.

2:1 gegen Verbandsligist Lichtenrader BC

18. Februar. Gelungene Generalprobe: Das letzte Testspiel vor dem Rückrundenstart wurde mit 2:1 gegen den Lichtenrader BC gewonnen. Die erste Halbzeit wurde von uns sehr engagiert geführt, die zweite Hälfte dann leider nicht mehr. Mancher tat nur noch das Nötigste. Wir ließen insgesamt wenig zu – und hatten einmal mehr viele Torgelegenheiten gegen den Verbandsligisten. Chancenverwertung – das alte Thema. Schade auch, dass wieder viel Testosteron in der Luft lag. Hier ist auch ganz klar das Ziel für die Rückrunde, auch angesichts eines dünnen Kaders: beherrscht Euch! Gute Besserung an Lucas, der heute leider unsere Verletztenliste verlängerte – Schlüsselbeinbruch. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Tobias, Christian.

5:5 – schwere Beine beim JFC

11. Februar. Heute ging es zum Spitzenteam aus der anderen Landesliga-Staffel, dem JFC Berlin aus Lichtenberg – bekannt für seine hervorragende Nachwuchsarbeit. Nach der obligatorischen und unvermeidlichen Trainer-Aktion „Unser-Stadion-hat-einen-beschissenen-Namen-und-soll-schöner-werden“ (siehe Foto) entwickelte sich eine flotte Partie bei unangenehmem, eisigem Wind, später auch noch Schnee-Grießel. Wir waren in Halbzeit eins phasenweise deutlich überlegen, machten aber zu wenig aus unseren zahlreichen Chancen. Das 3:2 zur Pause spiegelte nur unzureichend den Spielverlauf wider – und schon da war bei den Gegentoren zu sehen, dass wir heute hinten nicht so sattelfest waren wie noch gestern. Wer nun dachte, nach dem 4:2 für uns wäre der Drops nach etwa 55 Minuten endgültig gelutscht, sah sich getäuscht: Die Beine unserer Jungs wurden immer schwerer – das Spiel von gestern machte sich bemerkbar, ebenso die krankheitsbedingt plötzlich sehr dünne Spielerdecke heute. Der JFC witterte in einer fairen Partie unter der Leitung eines sehr guten Referees von Sparta Lichtenberg Morgenluft und drückte uns vor allem am Ende ordentlich in die eigene Hälfte. Ich denke, letztlich geht das Ergebnis von 5:5 in Ordnung und zeigt auch deutlich auf, wo beide Teams heute der Schuh drückte: hinten. Für die Jungs war es ein anstrengendes Wochenende, an dem wir aber wieder viel gelernt haben: Leichtsinnsfehler wie gestern und heute können im Ernstfall wichtige Punkte kosten! Danke an Carsten für die Spiel-Fotos. Borsigwalde heute:  Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Julian, Mert, Zakaria, Tobias, Stefan.

Selbst um den Lohn gebracht gegen Berliner SC

10. Februar. Das Spiel heute gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga lässt sich so auf den Punkt bringen: Wir haben uns selbst um den Lohn gebracht. In den letzten zehn Minuten kassierten wir gegen den Berliner SC noch zwei unnötige Treffer. Wir hatten es davor versäumt, unsere Chancen zu verwerten. Allein in den ersten zehn Minuten kamen wir schon drei Mal frei zum Abschluss, der Gästetorwart parierte zwei, drei Mal sehr stark. Auch Gästetrainer Zeljko bestätigte unserer Mannschaft in Halbzeit eins ein klares Übergewicht – auch an  klaren Tor-Möglichkeiten. Das 0:0 zur Pause – somit eher schmeichelhaft für den BSC. In Halbzeit zwei passierte dann wenig, beide Teams neutralisierten sich, die Partie fand weitgehend zwischen beiden Strafräumen statt. Und so bedurfte es eines kapitalen Fehl-Rückpasses von uns, um dem Gegner das erste Tor aufzulegen. Schon da war die Enttäuschung bei unseren Spielern spürbar, hatten die Jungs doch zuvor sehr viel Laufaufwand betrieben, um den starken Gegner nicht nur in Schach zu halten, sondern auch immer wieder prima umzuschalten. Fazit: Wieder ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner, der vielleicht zum Schluss gieriger war als wir. Eine solche Spitzenmannschaft auf der Berlin-Liga aber bestraft nun einmal auch solche Fehler, wie wir sie plötzlich am Ende gemacht haben. Müßig, darüber zu diskutieren, ob der eine Ball von uns in Halbzeit eins hinter der Linie war – ich als Schiedsrichter vertraute auf die Ehrlichkeit des gegnerischen Torwarts… Insgesamt eine äußerst faire Partie, von beiden Seiten mit sehr viel Tempo geführt. Hat Spaß gemacht. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Zakaria, Tobias, Stefan.

Gut, aber nicht gut genug gegen Verbandsligist Viktoria

4. Februar. Einen guten Auftritt lieferten wir heute gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 ab. Trotz Umstellungen im Kader und dünner Ersatzbank zeigten die Kiezhelden über weite Strecken eine Partie auf Augenhöhe. Klar, wir hatten nicht einen Sahnetag erwischt wie noch im Sommer, als wir diesen Gegner 3:0 besiegten – aber wir waren auch heute nah dran, eine Überraschung zu schaffen. Das 3:1 zur Pause für Viktoria – verdient, aufgrund der deutlich höheren Spielanteile. Auch wenn zwei Tore schon durch krasse Fehler unserseits zustande kamen. Der Gast in einer fairen Partie individuell natürlich auf einigen Positionen viel besser besetzt, aber wir mit großem Kämpferherz und immer wieder mit Drang nach vorne, vor allem dann nach dem Seitenwechsel. In einer ganz starken Phase mit mehreren Torchancen waren wir drauf und dran, das 4:4 zu erzielen – und liefen prompt in einen Konter zum letztlich entscheidenden 3:5. Der Endstand. Aber, wie gesagt: Es war trotzdem ein starker Auftritt unserer Mannschaft. Es wirkt (in Kombination mit dem Spiel gestern), als stünden wir langsam, aber sicher besser im Saft nach der Winterpause. Nur schade, dass derzeit von den Spielern, die wir leistungsmäßig aktuell auf  den Positionen 15 bis 21 sehen, nur sehr wenig kommt. Wer hier noch aufspringen will, muss im Training deutlich mehr machen. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Adnan, Zakaria, George.

Guter Auftritt beim Sixpack gegen Mariendorf

3. Februar. Unser stärkstes Spiel in der bisherigen Rückrundenvorbereitung zeigten wir heute gegen den TSV Mariendorf 1897. Gegen diesen ambitionierten Gegner, mittlerweile Tabellenführer in der Bezirksliga, hatten wir uns schon im Sommer schwer getan. So war es auch heute in der Anfangsphase. Der robuste und kampfstarke Gegner presste sehr früh und intensiv, spielte sehr körperbetont, um es vorsichtig zu formulieren. Wir schafften es heute bis auf eine kurze Phase, als die Partie auszuufern drohte (Schiedsrichter Rainhard Lorenz vom VfB Hermsdorf wunderte sich zurecht, warum ein Freundschaftsspiel – Zitat – „mit Messern zwischen den Zähnen“ bestritten werde), uns auf unser Spiel zu konzentrieren – und gingen dann letztlich mit einem verdienten 3:0 in die Kabine. Es wurde teilweise sehr schön über die Flügel gespielt und wir arbeiteten uns auch in Halbzeit zwei noch eine Fülle von Torchancen. Der Gast, der zwischendurch in Hälfte zwei ob unserer Überlegenheit resignierend wirkte, kam erst in der Schlussminute zu seinem Ehrentor. Das 6:1 am Ende aus meiner Sicht auch in der Höhe korrekt. Ein guter Test aus unserer Sicht, weil der Gegner einen ähnlichen Spielstil pflegt wie viele Landesligisten – und aus meiner Sicht auch in der Landesliga gut mithalten würde. So gesehen Kompliment an unsere Truppe. Morgen kommt mit Viktoria 89 aus der Verbandsliga ein weiterer Prüfstein. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Justin – Mamadou, Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Eiven, Zakaria.

Anständig verkauft beim Verbandsliga-Tabellenführer

28. Januar. Ein dickes Brett nahmen wir uns heute zum Bohren vor: Die U19 des SC Staaken, Tabellenführer der Verbandsliga (mit zwölf Siegen aus 13 Spielen in der Hinrunde und schon acht Punkten Vorsprung auf den BSC). Was mich freut: Staaken hat uns eingeladen. Das zeigt, dass wir mittlerweile einen ordentlichen Ruf haben. Als Mannschaft, die gegenhalten will. So war das auch heute. Leider kassierten wir mit den ersten drei Schüssen aufs Tor binnen der ersten Viertelstunde gleich drei Treffer. Das tat weh, aber die Truppe hat sich nicht aufgegeben. Es war klar, dass wir heute vor allem über eine disziplinierte Defensivleistung kommen mussten. Das funktionierte in der zweiten Hälfte auch viel besser als in Halbzeit eins, weil wir kaum noch Chancen der Gastgeber zuließen. Alles in allem dennoch ein Klassenunterschied deutlich sichtbar. Man neigt ja nach Niederlagen, in diesem Fall einem 0:6, immer dazu, zu sehr die eigenen Fehler hervorzuheben – aber man muss auch mal anerkennen, welch tollen Kombinationsfußball Staaken spielt. Speziell dieses Kombinieren am Flügel, was wir auch häufig üben, legen die Jungs mit viel mehr Geschwindigkeit und Ballsicherheit an den Tag. Das ist dann eben one touch in Reinkultur – eine Qualität, die wir so nicht haben. Das ist aber auch nicht schlimm, man darf auch nicht vergessen, dass wir heute wieder neun 2001er im Kader hatten. Hinzu kommt bei Staaken der Blick für den Mitspieler im Rückraum, der mich beeindruckt – und der immer wieder zu zwingenden zweiten Bällen führt. Ja, es war irgendwie schon ein Lehrstunde – aber auch eine, die uns was gebracht hat. Die Jungs mussten heute viel Laufarbeit verrichten – und haben das ordentlich gemacht. Wir waren kein Sparringsgegner, wenngleich auch nicht auf Augenhöhe. Aus meiner Sicht ein wertvoller Test, beide Teams haben sich seit dem ersten Spiel im Sommer, als wir auch schon deutlich unterlagen, weiter entwickelt. Schade, dass wir bei unseren eher seltenen Kontern keinen Treffer erzielen konnte. Aber der Gegner ist eben in allen Mannschaftsteilen erstklassig besetzt. Danke an Carsten für die Fotos. Danke an Staaken für die Einladung zu einer fairen Partie unter der Leitung eines sehr guten Referees. Borsigwalde heute: Justin – Mamadou, George, Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Alexander, Ablaye, Julian, Mert, Lucas.

Platz eins in Fürstenberg

27. Januar. Platz eins, bester Torwart (Christian) und Torschützenkönig (Gianluca) – so lautet die Bilanz beim Hallenturnier des SV Fürstenberg/Havel. Mehr geht nicht. Wir setzten uns in Hin- und Rückrunde gegen die brandenburgische Konkurrenz von SV Altlüdersdorf, TuS Sachsenhausen und SV Fürstenberg (zwei Teams) teilweise recht deutlich durch. So sehr die volle Halle auch den Gastgebern die Daumen drückte – am Ende wurde deutlich, wer heute einmal mehr den besten Hallenfußball zeigte. Borsigwalde heute: Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Lucas, Simon, Adnan, Eiven, Zakaria, Alexander

3:6 – zu viele zu weit weg von der Stammelf

21. Januar. Nach 25 Minuten wechselten wir. Schließlich hatte mancher schon einen ganzen Fußballtag von gestern in den Beinen. Vier neue Spieler. Und ein Spiel, das wir bis dahin klar dominierten, kippte. 2:1 lagen wir in Führung, zur Pause stand es schon 2:4. Dass wir heute mit nahezu jedem Schuss aufs Tor auch einen Treffer kassierten und auch für den Gegner Chancen zu Chancen machten, die eigentlich gar keine waren, gleichzeitig zahlreiche so genannte hundertprozentige Möglichkeiten liegen ließen, passte auch ins Bild bei diesemn 3:6. Die Tor- und Chancenflut machte den Auftritt zwar nicht zu einem gefühlten Grottenkick (weil eben die unterhaltsamen Torraumszenen da waren), aber das Fazit nach drei Testspielen lautet dennoch: Die Neuzugänge sind schwer zu integrieren in unser eingespieltes Ensemble – wenn sie sich nicht integrieren lassen wollen bzw. denken, dies sei ein Selbstläufer. Gleiches gilt für Spieler, die seit Jahresbeginn gar nicht oder schlecht trainieren. Es kommt derzeit wenig von der Bank. Und es ist bezeichnend, wenn unser Rekonvaleszent aus Eigenmotivation derzeit mehr im Training macht als mancher, der sich sicher fühlt. Es fehlt aktuell bei einigen in Sachen Mentalität. Das war schon am Samstag gegen Wannsee in der ersten Halbzeit zu sehen. Erst Recht heute, gegen gut aufgelegte und spritzige U17-Verbandsligaspieler des SC Staaken. Der kam nur mit 13 Mann – aber die wollten alle. Ich denke, wir haben aktuell 15 Mann, auf die man sich verlassen kann und die für die Gemeinschaft alles geben. Die sollten sich jetzt mit Blickrichtung Rückrunde weiter einspielen – der Rest muss sich im Training empfehlen und drauf hoffen, dass er dann mal ein paar Minuten bekommt. Wer das nicht will oder kann, weiß um die Konsequenzen. Fakt ist, dass die Zeit der Experimente jetzt vorbei ist. Am Sonntag wartet mit der U19 von Staaken ein echter Gradmesser. Borsigwalde heute: Martin – Mamadou, George, Tobias, Christian, Pascal, Gianluca, Lucas, Eren, Simon, Malek, Zakaria, Nikola, Ablaye, Stefan, Mert.

Noch eine Energieleistung: Platz zwei in Siemensstadt

20. Januar. Direkt vom Testspiel in Wannsee ging es für sieben Spieler zum Turnier des SC Siemensstadt in dessen großer Halle – quasi zum Auslaufen. Hier lieferten die Jungs bis auf einen Durchhänger (2:3 gegen Siemensstadt blau) ein sehr gutes Turnier ab. Allseits faire Spiele und kaum Stress gab es heute – allein unsere 2:0-Sieg gegen den BFC Dynamo aus unserer Staffel gab wieder Anlass zu Diskussionen. Allerdings waren die recht einseitig… Zum Abschluss drohte uns der gegnerische Trainer (sonst der Co-Trainer) an, man werde das Staffelspiel gegen uns im Sportforum unter die Woche verlegen. Unter uns: Ich weiß nicht, was das ändern würde. Schon im Hinspiel bestand die so genannte U18-Ausbildungsmannschaft des ehemaligen Stasi-Klubs in Wahrheit zur Hälfte aus 99ern… Wir begannen das Turnier mit einem 3:1 gegen Siemensstadt weiß, es folgte ein 2:2 gegen Berolina Stralau und abschließend ein nochmal furioses 5:1 gegen die 2.A der Füchse. Die Jungs haben bei einem vom SCS wieder einmal sehr gut organisierten Turnier alles gegeben und wurden mit einem Punkt Rückstand auf Stralau und Platz zwei belohnt. Wieder einmal bewährte sich auch in der Halle, mit einem Feldspieler im Tor zu agieren. Borsigwalde indoor: Christian – Pascal, Gianluca, Lucas, Nico, Simon, Tobias, Alexander.

2:2 in Wannsee – eine Halbzeit pfui, eine Halbzeit hui

20. Januar. Manchmal kann ein Spiel zwei Gesichter haben – so wie heute. Halbzeit eins war – mit einem Wort: unterirdisch. Wir agierten in ungewohnter taktischer Formation, einfach um mal was auszuprobieren. Und es wurde ein Grottenkick unsererseits gegen starke Gastgeber der FV Wannsee. Der Gegner presste sehr gut, erarbeitete sich ein klares Plus an Chancen und Feldüberlegenheit. Wir kamen kaum in die Zweikämpfe und auch nur zu zwei Chancen. Die ersten 20 Minuten war bei uns vorne komplett tote Hose. Ehrlich, so einen schwachen Auftritt hat unsere Mannschaft schon lange nicht mehr abgeliefert. Besonders auffällig, wie sich die Spieler gegenseitig die Räume eng machten und sich so regelrecht selbst die Luft zum Atmen nahmen. Schade, dass beim ein oder anderen keine Selbstkritik zu spüren war. Das 0:2 zur Pause entsprach jedenfalls vollauf dem Spielverlauf, auch wenn ein Treffer durch einen fragwürdigen Strafstoß entstand. Wir stellten zur Pause wieder um – und agierten plötzlich wie verwandelt. Nun drückten wir den Gegner über weite Phasen in seine eigene Hälfte und ließen nur noch sehr wenig zu. Wenn, dann Konter – ansonsten drückten wir der Partie den Stempel auf. Und kamen so noch zu zwei verdienten Treffern. Fazit: Ein lehrreicher Nachmittag. Während die Spieler haderten, vor allem in Halbzeit eins, konnten wir Trainer auch der einiges Positives abgewinnen. Zum Beispiel die Erkenntnis: Noch wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Danke an Wannsee für eine allseits faire Partie. Die Spielfotos sind von Carsten – danke. Borsigwalde heute:Justin – Mamadou, George, Tobias, Adnan, Christian, Pascal, Gianluca, Eren, Nico, Simon, Nikola, Alexander, Ablaye.

Erster Test: Viele Fehler, ein 4:4 gegen Verbandsligist Neukölln

14. Januar. Erstes Testspiel im neuen Jahr. Mit einem Wort: fehlerbehaftet. Vor allem die Anfangsphase war zum Abgewöhnen. Nach 15 Minuten stand es bereits 2:2 – das zeigte die Schwächen auf beiden Seiten. Unsere umformierte Defensive, vor allem die Sechser – null Zugriff auf die schnellen Offensivkräfte von Grün Weiss Neukölln. Zu wenige Ballsicherheit, zu wenig Ballgefühl, Riesendruck auf unsere Abwehrkette. Der Verbandsligist wiederum auch mit Riesenlöchern in der Defensive – anfangs jeder Schuss von uns ein Treffer. Wir durften uns aber vor allem bei unserem Torhüter bedanken, dass die Partie nicht frühzeitig zu unseren Ungunsten kippte. Er zeigte heute starke Reflexe auf der Linie in Eins-gegen-Eins-Situationen, von denen wir in einer Halbzeit so viele zuließen wie in den letzten drei Punkt-Spielen insgesamt nicht. Wir stellten um – und bekamen das Spiel mehr in den Griff, ohne über weite Phasen wirklich zu überzeugen. Aber, wie gesagt: es wurde besser. Rund 30 Minuten lang ließen wir kaum noch Chancen zu, um gegen Ende wieder etwas fahriger zu werden. Ich denke, unterm Strich geht das 4:4 in Ordnung. Für meinen Geschmack hatten wir heute viel zu wenig Ballbesitz (gefühlt 60:40 für die Gäste), zu gefallen wusste aber unser Umschaltspiel. So erzielten wir die Tore, von denen drei wirklich schön heraus kombiniert wurden. Schade, dass mancher Spieler auf beiden Seiten gegen Ende nicht mehr den Charakter des Spiels zu würdigen wussten. Es ging im Grunde um Nichts, Leute – da sind überhartes Rangehen, versteckte Fouls und Testosteron-Ausbrüche völlig unnötig. Borsigwalde heute: Martin – Mamadou, George, Tobias, Adnan, Christian, Pascal, Gianluca, Lucas, Eren, Ablaye, Nico, Simon, Stefan, Mert.

Hallenmeisterschaft: gut gespielt, aber Endrunde knapp verpasst

13. Januar. Sportforum Hohenschönhausen, Vorrunde zur Hallenmeisterschaft, für die wir uns aufgrund der guten Hinrunden-Platzierung (Rang drei) in der Landesliga qualifiziert haben. Unsere „Hallen-Spezialisten“ lieferten ein gute Turnier ab – leider reichte es aber nicht für die Qualifikation zur Endrunde in der Sömmeringhalle. Spiel eins gegen Verbandsligist VSG Altglienicke (mit Trainer Torsten Mattuschka) gewannen wir verdient mit 2:0. Wenn man bedenkt, dass die VSG danach nur noch Siege einfuhr, ist die Leistung besonders zu bewerten. In der zweiten Partie gegen den Lichtenrader BC 25 war mehr drin als dieses 1:1. Aber der Knackpunkt war das Duell gegen den Verbandsligisten Berliner SC. Wir führten 1:0 und spielten danach doch zu blauäugig, vergaben unsere Chancen und wurden ausgekontert – und kassierten fast mit der Schlusssirene sogar noch das 1:3. Die letzte Partie gegen unseren Staffel-Rivalen Füchse gewannen wir mit 2:0, durchaus schmeichelhaft für unsere Nachbarn… Leider lief ansonsten alles gegen uns, so dass am Ende Altglienicke und BSC mit jeweils zwölf Punkten weiter kamen, unsere zehn Zähler nicht reichten. Schade, wenn man noch bedenkt, dass wir (hinsichtlich des Alters) mit lediglich zwei A-Junioren angetreten sind, also wieder klar die jüngste Truppe stellten, sollte man unsere spielerische Leistung noch einmal höher hängen. Wir haben uns richtig gut verkauft, auch der Plan, mit einem Feldspieler im Tor zu agieren (von den 48 Spielminuten insgesamt 46…), ging sehr gut auf. Die Sportfreunde Kladow traten nicht an – alle Partien wurden 2:0 gegen sie gewertet. Erwähnen möchte ich noch, dass in diesem Jhr die SchiedsrichterLeistung in Sachen Futsal viel besser als im letzten Jahr war. Kompliment für die Jungs und das Mädel an der Pfeife.Über die gute Leistung sollte auch nicht hinweg täuschen, dass wir in einer Partie mit einer folgenschweren Fehlenscheidung zu leben hatten. Borsigwalde heute mit: Christian, Martin – Pascal, Gianluca, Lucas, Eren, Ablaye, Nico, Simon, Adnan.

Faire Teilnehmer, tolle Spiele – Platz eins und zwei beim eigenen Hallen-Turnier in der Hatzfeldtalle

6. Januar. Mit Hallenturnieren im Großfeldbereich ist das ja so eine Sache. Ob das noch Sinn macht? Das heutige Turnier der Borsigboys war ein Argument dafür. 21 teilweise hart umkämpfte, aber durchweg faire Spiele standen am Ende zu Buche. Mit einem Doppelsieg der Gastgeber. Nur Siege heimsten unsere Mannschaften ein – im direkten Vergleich schlug dann Borsigwalde I das Team von Borsigwalde II mit 3:1. Beide Teams erzielten zusammen 42 Tore in zwölf Spielen und kassierten nur 13 – ein starker Auftritt. Die Teams hatten die Jungs selbst gewählt – auch so gab es keine Diskussionen. Die Trainer guckten heute auch, wer für die Berliner Hallenmeisterschaft am kommenden Wochenende in Frage kommt. Der ein oder andere ist wirklich ein exzellenter Hallenspieler und drängte sich regelrecht auf für den Kader, der maximal zehn Mann groß wird. Zum Üben spielten wir (wie bei unserem letzten Training vor er Winterpause in der Halle) auch heute bereits mit Futsal-Bällen. Mit dabei waren neben der B1 des SC Borsigwalde auch die B2, die letztlich zwar die hinteren Ränge belegten – aber sich trotzdem prima schlugen. Dritter wurde der 1.FC Schönberg vor dem SC Siemensstadt und dem SV Fürstenberg auf Rang fünf. Jedes Team erhielt einen wunderschönen Glas-Pokal mit Borsigwalde-Wappen. Zum besten Torhüter wurde  Ebrima vom FC Schöneberg gewählt. Er erhielt einen Pokal, Torschützenkönig (und mit einem Derbystar-Spielball ausgezeichnet) wurde Simon mit acht Treffern. Mit sieben Toren lagen Gianluca und Pascal nur knapp dahinter – dieser interne Dreikampf und der damit verbundene Ehrgeiz war schon alleine ein großer Unterhaltungsfaktor… Danke an Klaus, unseren Freund aus NNW-Tagen, der mit Deniz und Julian (Musikmeister und Torschützenliste) die Turnierleitung innehatte. Ein großer Dank geht im Namen der Mannschaft auch an Kerstin und Yvonne, die den Essensstand verantworteten. Viel Arbeit, gutes Essen – und das alles für die Teamkasse. In die zwar bei der A-Jugend angesichts des geringeren Zuschauer-Interesses nicht mehr ein Riesenbatzen fließt – aber immerhin… Zwischendurch war die Tribüne in der Hatzfeldtallee ganz ordentlich gefüllt. Die Action-Fotos sind wie immer von Carsten. Danke. Borsigboys I heute mit: Christian – Pascal, Guanluca, Lucas, Mamadou, Eren, Eiven und Mert. Borsigboys II mit: Justin – Ablaye, Tobias, Adnan, Nico, Alex und Simon.

Platz zwei und drei beim Refugees-Welcome-Cup

23. Dezember. Fußballerischer Jahresabschluss am Tag vor Heiligabend in der Soccerhalle. Das Netzwerk „Willkommen in Reinickendorf“ mit der Initiative „DIS“ (Our Dream is Soccer) hatte uns als 1.A-Jugend zum 2. Refugees-Welcome-Turnier eingeladen. Zwölf Teams gingen an den Start, wir stellten zwei Mannschaften. Vornweg: Vielen Dank an die ehrenamtlichen Helfer von DIS für das tolle Turnier. Es gab nicht nur wertvolle Preise, sondern auch leckeres Essen und eine sehr freundliche Atmosphäre von Seiten der Veranstalter. In der Soccerhalle Treuenbrietzener Straße verliefen vor allem die Vorrunden-Begegnungen allseits fair – nur hin und wieder flackerte auf, dass mancher Teilnehmer dieser oftmals bunt gemischten Teams (Vereinsspieler fanden sich mit meist jungen, erwachsenen Geflüchteten zusammen) es bisweilen etwas zu ernst nahmen. Unsere erste Mannschaft setzte sich in der Vorrunde (mit Hin- und Rückspiel) gegen Mohajer Sport, den Titelverteidiger „Die Unbefristeten“ und Yaran Berlin I durch – als Sieger in einer wirklich fußballerisch sehr starken Gruppe. Unsere zweite Mannschaft qualifizierte sich als bester Gruppen-Zweiter in der Staffel mit dem Syrischen SV, Team Babo und Arminia Tegel für das Halbfinale. Dort blieb uns ein direktes Aufeinandertreffen erspart. Borsigwalde I unterlag dem Team Babo, Borsigwalde II besiegte Pentakick. Gegen die Jungs (darunter Vereinsspieler der Füchse) gab es auch einen klaren Sieg im Spiel um Platz drei. So kam es zum Endspiel Team Babo gegen Borsigwalde II, das etwas merkwürdig verlief. Nach dem 2:0 für Team Babo gab es mehrere Schauspieleinlagen, Zeitschindereien, Fouls und Zeitstrafen – wirklich merkwürdig, weil es so gar nicht zu dem Turnier passte. Aber gut, wir nahmen das auch mit Fassung – und heimsten Platz zwei und drei bei diesem Turnier ein. Die Jungs haben sich als faire Teilnehmer erwiesen und gut gegen teilweise körperlich deutlich überlegen Gegner gegengehalten. Mit Marc und Aileen (die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde) hatten wir zwei Gastspieler dabei. Die Ausbeute am Ende, neben sehr viel Spaß: Drei Pokale, fünf Bälle – und ein Gutschein für eine Shisha-Bar, den wir zugunsten der Mannschaftskasse dem Sieger verkauften… Borsigwalde I spielte mit: Martin – Alex, Malek, Daniel, Gianluca, Pascal, Aileen. Borsigwalde II: Christian – Marc, Adnan, Simon, Lucas, Tobias.

Einen Bericht zu unserer Weihnachtsfeier findet Ihr unter “Abseits”

5:1 gegen Schöneberg – aber zu viel Eigensinn

4. November. Ein Beobachter brachte es prima auf den Punkt: Wir hätten uns sehr gut dem Gegner angepasst. Genau so war es. Die ersten 20 Minuten kombinierten wir ganz gut – und führten verdient mit 2:0. Gegen eine etwas unkonventionell auftretende Mannschaft des 1.FC Schöneberg aus der Bezirksliga. Der Gast: eine ungeheuer kampfstarke Mannschaft, mit sieben oder acht Afrikanern – jeder fightete um jeden Meter Boden, teilweise mit etwas übertriebener Härte. Unsere prall gefüllte Ersatzbank sah irgendwann recht leer aus, weil so mancher seine Wunden leckte. Schöneberg hat wirklich einige exzellente Kicker in seinen Reihen – so richtig miteinander aber spielen die nicht. Und genau das machten wir irgendwann leider auch nicht mehr. Jeder wollte glänzen, jeder war torgeil – und so waren wir bisweilen hinten recht offen, standen uns vorne gegenseitig auf den Füßen rum. Immer dann, wenn wir schnell und direkt spielten, hatte der Gegner Probleme – aber wir wendeten das Mittel zu selten an, hielten zu lange de Ball – und zogen so auch Fouls, die vermeidbar gewesen wäre. Kein schönes Spiel, mit vielen Unterbrechungen. Das 5:1 am Ende klar in Ordnung, aber wir hätten uns doch mehr Spielkultur gewünscht. Nur konsequent, dass für einen Probespieler der Weg heute bei uns auch zu Ende war – ein prima Fußballer, allerdings mit dem Hang zu extrem viel Egoismus und der Erwartung, dass alles auf ihn ausgerichtet wird… Funktioniert bei uns nicht, wir können unser Ziel nur gemeinsam erreichen. Umso schöner, dass mit Malek heute einer sein Comeback bei uns feierte, der weiß, wie Teamgeist geschrieben wird. Danke an Carsten für die Spielfotos. Der Test morgen gegen Südring entfällt – der Gegner hat heute um 18 Uhr abgesagt… ohne Worte. Borsigwalde heute mit: Justin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Christian, Adnan, Eiven, Mamadou, Gianluca, Malek, Ablaye, Lucas.

3:2 beim SC Staaken

28. Oktober. Testspiele gegen die U18 des SC Staaken sind immer enge Spiele. So auch heute. Wie im Sommer erzielten wir drei Tore – kassierten diesmal aber nur zwei. Statt wie damals ein 3:3, also am Samstag ein 3:2 für uns. Aber gefühlt hätte es auch mit Remis oder einem Sieg der Gastgeber im Sportpark Staaken ausgehen können. Bei uns funktionierten heute einige Abläufe ab dem Moment nicht mehr so gut, wenn gewechselt wurde. So zeigten wir ungewohnte Defensivprobleme und spielten über einige Phasen viel zu umständlich nach vorne.  Ich würde es mal so auf den Punkt bringen: Ein solides Spiel von uns, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Immerhin haben wir zweimal einen Rückstand wett gemacht – der Ehrgeiz hat gestimmt. Beide Teams hatten Möglichkeiten, um mehr Treffer zu erzielen. Danke an Staaken für eine faire Partie. Borsigwalde heute: Martin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Christian, Adnan, Eiven, Shawn, Nikola, Stefan, Mamadou., Gianluca

4:2 bei den Füchsen – aber zu lange im Kampf-Modus

23. Oktober. Heute testeten wir bei einer Verbandsliga-B-Jugend: Füchse Berlin Reinickendorf. Für unseren jungen Kader mal eine Portion mehr Spiel und weniger Kampf – das war das Ziel. Gelang in Halbzeit eins kaum. Wir waren noch zu sehr im Landesliga-A-Jugend-Modus. Zu viele hohe Bälle, zu schnelle, überhastete Abspiele, insgesamt zu wenig Ballbesitz-Fußball für uns auf Naturrasen am alt-ehrwürdigen Wackerweg. Die Füchse machten das sehr gut, ebenso wie der souveräne Referee. Ein eher nüchternes 1:1 zur Pause. In Halbzeit zwei dann ein ganz anderes Spiel von uns. Wir drängten den Gegner über weite Phasen in seine Hälfte um kamen so zu zahlreichen Gelegenheiten und drei weiteren Treffern. Endstand 4:2. Das ging letztlich in Ordnung. Heute haben wir einiges ausprobiert, hatten vier Spieler dabei, die noch nie unser Trikot getragen haben.  Ein fünfter bisher nur in Testspielen. Von den Fünfen sind nun vier nach den Herbstferien spielberechtigt – so dass wir auf Unwägbarkeiten besser reagieren können. So mussten seit Saisonbeginn zwei Spieler aus beruflichen Gründen den Fußball ganz an den Nagel hängen, drei, vier andere sind nicht gerade die Zuverlässigkeit in Person, weshalb wir da auch schon konsequent waren und weiter sein werden. Die aktuelle Woche werden wir nochmal nutzen, um auch über Zusatztraining in die Belastung zu gehen. Borsigwalde heute mit: Justin – Alexander, Simon, Tobias, Pascal, Nico, Julian, Eren, Lucas, Christian, Adnan, Eiven, Shawn, Kandia, Zakria, Mamadou., Gianluca

Verbandsligist FC Viktoria 89 keine Nummer zu groß …

3. September. So ist manchmal Fußball. Nur 18 Stunden nach dem 0:5 gegen den Berliner SC eine fast identische Mannschaft, ein bärenstarker Gegner – und ein völlig anderes Spiel. Gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 siegten wir heute mit 3:0 – und das auch in der Höhe verdient. Läuferisch, taktisch und spielerisch eine ganz starke Darbietung  unserer Mannschaft, die den erfolgsverwöhnten Gast (der im neunten Vorbereitungsspiel seine erste Niederlage kassierte) zeitweise erstaunlich deutlich dominierte.  Die Leichtsinnsfehler von gestern wurden vermieden, einer kämpften für den anderen – und wir spielten sehr schnell und strukturiert nach vorne. Wie sowas geht? Unerklärlich ist manchmal dieser Sport. Für unsere Jungs war es jedoch auch ein wichtiger Sieg für den Kopf. Sie wissen jetzt, dass sie auch einen solchen Top-Gegner (der in Testspielen gegen unsere Staffelkonkurrenten Füchse und Lichtenberg klare Siege einfahren konnte), der obendrein im Gegensatz zu uns sogar nach zwei trainings- und spielfreien Tagen eigentlich frischer hätte sein müssen, bestehen können. Wieder ein Mutmacher für eine schwere Saison. Danke an Carsten für die schönen Erinnerungsfotos an diesen Tag.  Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.

Verbandsligist Berliner SC eine Nummer zu groß …

2. September. Zur heutigen Saison-Eröffnungsfeier der Jugendabteilung (mit einem tollen gelungenen Fest) luden wir uns einen starken Gegner ein: Die 1.A-Jugend des Berliner SC, die große Ambitionen hat auf einen der vorderen Plätze. So muss man am Ende auch das Ergebnis relativieren. Lange, gut eine Stunde, hielten wir sehr gut mit gegen das Verbandsliga-Top-Team. Durch einen zweifelhaften Elfmeter lagen wir zur Pause 0:1 hinten, hatten Chancen zum Ausgleich (unter anderem einen Pfostenschuss). Manch einer will in Halbzeit eins kaum einen Klassenunterschied gesehen haben. In Halbzeit zwei dann ganz schwache zehn Minuten von uns, in denen wir durch eine ganz starke Kombination der Gäste und zwei individuelle Patzer mit 0:4 zurück lagen. Am Ende noch ein fünftes Tor für den Berliner SC. Das machte ein wenig den guten Eindruck über weite Phasen des Spiels kaputt und sorgte dafür, dass die Jungs die Köpfe hängen ließen. So spielten die Schwarz-Gelben ihre Überlegenheit aus und kamen auch zu einem verdienten Sieg, der aus meiner Sicht ein wenig zu hoch ausfiel. Aber wir haben viel gelernt – ich denke, die meisten Spieler haben den Sinn und Zweck solcher Partien gegen solche starken Gegner auch verstanden. Bitte auch nicht verstehen, mit welch junger Mannschaft wir uns heute gegen einen Gegner in Bestbesetzung stemmten. Wer diesen Aspekt übersieht, auch aus unseren Reihen, dem ist nicht zu helfen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Julian – Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.

6:1 – viel Spielfreude gegen Blau Weiss Spandau

27. August. Auf der lauschigen Sportanlage Heidenheimer Straße, mit neuem Kunstrasenplatz, empfingen wir heute den FV Blau Weiss Spandau. Weil an der Tietzstraße heute Männer-Spielbetrieb stattfand, mussten wir ausweichen. War mal ganz nett. Der Bezirksligist wusste mit einigen Offensivaktionen zu gefallen, ist vor allem vorne sehr gut besetzt – war hinten jedoch heute sehr anfällig. Schon zur Pause führten wir 4:0, am Ende hieß es 6:1 gegen den ambitionierten Bezirksligisten. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber auf jeden Fall verdient. Für die Zuschauer war es eine sehr unterhaltsame Partie – das Kontrastprogramm zu gestern. Wir ließen über weite Strecken Ball und Gegner sehr gut laufen, hatten gute Ideen und viel Offensivdrang. Zudem kamen wir wieder ohne Schiedsrichter aus in einer sehr fairen Partie. Im Grunde setzte die Truppe heute das um, was ich von ihr gefordert hatte. So müssen wir weiter machen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico.

In aller Bescheidenheit – 1:0 gegen Grün-Weiss Neukölln

26. August. Nur 15 Minuten zeigten wir heute richtig guten Fußball – dann kam der Bruch. Und zwar recht abrupt. Gegen den Verbandsliga-Aufsteiger Grün-Weiss Neukölln entwickelte sich eine zähe, meist sehr unansehnliche Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Unterm Strich reichte unser Tor aus der Anfangsphase, um dieses Spiel auch verdient zu gewinnen, ein fußballerischer Leckerbissen war es nicht. Manchen Hochkaräter ließen wir noch liegen, der Gegner hatte einen exzellenten Torwart – und kam seinerseits am aber auch zu drei, vier recht guten Möglichkeiten. Unterm Strich fehlte vor allem die gedankliche Frische und Laufbereitschaft. Schlichtweg: Esprit. Mag sein, dass die Trainingswoche, spezielle der intensive Donnerstag und Freitag, beim ein oder anderen seine Spuren hinterlassen hat (manch einer klagte darüber, dass er müde ist) – aber angesichts von fünf Auswechslern hatte ich doch ein bisschen mehr erhofft. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico.

Der Berg rief. Dann ein niveauvolles 3:3 gegen SC Staaken

19. August. Zweiter Test, der Gegner diesmal aus der anderen Landesligastaffel. Eine durchaus harte Nuss. Am Ende der Partie gegen den SC Staaken aber lässt sich sagen: Das Remis (3:3) geht in Ordnung, auch angesichts der Spielanteile. Wir hatten anfangs durchaus unsere Probleme, dominierten dann über einige Phasen die Partie (bei schwacher Chancenverwertung) – und mussten in manchen Phasen den Gegner agieren lassen. Da standen wir teilweise zu tief. So wurde aus einer zwischenzeitlichen 1:0- und 2:1-Führung für uns ein 2:3. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten wir dann noch den verdienten Ausgleich. Vor allem in Halbzeit eins war es ein extrem temporeiches, rassiges Spiel – Kompliment an beide Mannschaften, die erst seit dieser Woche wieder im Training stehen. Stark auch einmal mehr, dass wir ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei Testosteron-Attacken – sonst lief das prima. Wieder mal ein Gegner mit sehr viel Niveau – auf dem Feld und auch im Umgang miteinander. Danke an Staaken für den Besuch. Gegen Ende der Partie fehlte manch einem bei uns die Kraft, auch weil wir gestern (siehe Fotos, manch einer lief besonders schnell, weil die Mücken fürchterlich waren…) eine einstündige Konditionseinheit im Steinberg-Park eingeschoben hatten, bevor wir dann noch zum Abschluss ein bisschen Spaß hatten beim Besuch des Puma-Schuhteams. Insgesamt haben wir in der ersten Woche so fast acht Stunden Fußball abgeliefert – der Anfang war gemacht. Die Leute von Puma kamen übrigens nicht nur mit vielen Fußballschuhen zum Ausprobieren, sondern auch mit einer Playstation und einem Fußball-Gewinnspiel (Parcours), bei dem mancher unserer Jungs noch was abstauben konnte. Die Fotos vom Spiel sind wie immer von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca.

Zum Auftakt nach der Pause ein 6:2 gegen Frohnauer SC

17. August,. Erstes Spiel nach der Sommerpause, nach nur einer Trainingseinheit. Überraschend unterhaltsam. Unsere Jungs mit sehr viel Spielfreude und Tor-Drang. Die U18 des Frohnauer SC, ebenfalls ganz frisch im Training, war im ersten Durchgang lange noch ein ebenbürtiger Gegner und brachte unsere Defensive mehrfach in Bedrängnis. Doch schon Richtung Pause zogen wir das Spiel immer mehr an uns. Kann auch daran gelegen haben. Dass Frohnau nur zwei und wir fünf Wechsler hatten. 2:0 beim Seitentausch, am Ende ein verdientes 6:2. Noch zwei ärgerliche Gegentore, weil wir nach dem 5:0 doch arg nachlässig hinten agierten. Insgesamt eine wunderbar faire Partie gegen unseren Nachbarn. Wir kamen ohne Schiedsrichter aus – und die Jungs regelten zu 90 Prozent alles im besten Miteinander auf dem Platz. So macht Jugendfußball Spaß. Der Anfang ist gemacht, nach dem ersten Training mit vielen Balleinheiten ruft nun schon recht laut der Berg für heute, bevor am morgigen Samstag nochmal getestet wird. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Volkan, Mirac, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianlucca.

Fast das Beste zum Schluss… Platz zwei in Fürstenberg

16. Juli. Und zum Abschluss nochmal Fürstenberg… Im Grunde mit der „alten B“ und ein paar neuen Gesichtern reisten wir heute zum Sommerturnier des SV Fürstenberg an der Havel mit vier Mannschaften. Ein Turnier auf wunderbarem Grün, mit einigen Aufregern – aber einem ordentlichen Auftritt. Wir  erzielten drei Siege, verdauten zwei Niederlagen und ein Remis. Gespielt wurde auf dem Rasenteppich an der Havel in einer Doppelrunde, jeweils 20 Minuten. Für jedes Team also 120 Minuten Fußball, mit wenig Pausen. Viele Eltern begleiteten uns zu diesem Saisonfinale.  Wir erzielten heute bereits nach 15 Sekunden das erste Tor – gegen den SC Victoria Templin. Endstand 3:0, im Rückspiel  sogar 5:1. Die Jungs wurden mit nur zwei Toren Letzter. Wir spielten gegen den SV Fürstenberg einmal 2:2 und gewannen 2:0. Kein Mittel fanden wir gegen den Brandenburg-Ligisten Oranienburger FC Eintracht. Das 0:2 im ersten Spiel vollauf verdient, im zweiten Duell wieder 0:2 – aber diesmal waren wir keinen Deut schlechter als die Oranienburger, die aber heute mehr Schussglück hatten. Zudem wurden wir leider drei Mal durch Fünf-Minuten-Zeitstrafen geschwächt, die wir bis auf einen Fall nicht wirklich nachvollziehen konnten. Am Ende ein verdienter zweiter Platz für uns mit zehn Punkten. Fürstenberg wurde mit fünf Zählern Dritter, Oranienburg gewann mit 16 Zählern verdient das interessante Turnier. Es gab viele kampfbetonte Partien. Bei manch einem ist jetzt der Akku leer – am Dienstag ein letztes Training. All jenen, die schon im Urlaub sind: schöne Sommerferien. Danke an den SV Fürstenberg für die Einladung zu dem mittlerweile vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Die Fürstenberger gehen jetzt komplett in die A-Jugend, weshalb es bestimmt ein Wiedersehen mit unseren Jungs geben wird, die nächste Saison auch schon A-Jugend-Landesligaluft schnuppern dürfen (oder müssen?). Dafür gilt es nun schon Kraft zu tanken. Schön, dass wir heute nochmal ein paar Jungs dabei hatten, die in der B bleiben – den Pokal nahm einer mit nach Hause, der irgendwie auf dem Fürstenberger Rasen immer zu besonderer Form aufläuft… Die Spielfotos sind heute von Christian Kühne. Vielen Dank. Borsigwalde heute: Dominik, Jan, Tim, Simon, Nico, Alexander, Ablaye, Nikola, Fabian, Stefan, Tobias, Lucas, Christian, Pascal.

Gut verkauft gegen Verbandsligist SC Staaken

15. Juli. Eine harte Nuss nahmen wir uns heute vor – die U19 des SC Staaken aus der Verbandsliga zu Gast an der Tietzstraße. Ich sage es mal so: Bis zur 55. Minute stand es 2:2 – ein klares Indiz dafür, dass es die Jungs sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Mit sehr viel Herz, Laufbereitschaft   und auch dem ein oder anderen Nadelstich gegen einen schon – logischerweise – überlegenen Gegner. Staaken extrem ballsicher mit tollen millimetergenauen Diagonalpässen, die uns schwer zu schaffen machten. Und pfeilschnellen Angreifern. Unsere Treffer erzielten wir nach schnellen, direkt vorgetragenen Kontern – nur so war der Gegner verwundbar. Zur Pause stand es 1:2 aus unserer Sicht, allerdings hatten wir zuvor 20 Minuten lang im Grunde nur noch verteidigt. Das empfand ich als wenig ehrenvoll und einem solchen Spiel auch nicht angemessen. Schon immer habe ich starke Gegner gerne eingeladen mit dem Ziel, ihnen die Stirn zu bieten und mich nicht einzubuddeln. Es klingt nun vielleicht seltsam, wenn ich sage: In der zweiten Halbzeit kassierten wir zwar noch vier Treffer zum Endstand von 2:6 – aber wir spielten mutig mit, hätten auch noch treffen können oder vielleicht sogar müssen. Staaken nutzte in Halbzeit zwei im Stile einer Klassemannschaft schlichtweg besser seine Chancen, gewann letztlich aufgrund unseres Einbruchs nach dem vierten Tor auch in der Höhe verdient. Ich glaube aber, wir haben heute verdammt viel gelernt – und bei unserer starken Staffel haben wir bestimmt auch zwei, drei Truppen drin, die auf einem ähnlich hohen Niveau wie der SC Staaken agieren können. Erwähnenswert noch: Wir kamen ohne Schiedsrichter aus. Und heute lief das auch wirklich ganz super. Meist war noch nicht einmal ein Pfiff von den Trainern nötig. Bei uns gaben heute drei Spieler ihr Debüt. Langsam nimmt der Kader qualitativ und quantitativ eine Form an, die Hoffnung nährt. Die Spielfotos – auch heute wieder von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Julian, Alexander, Simon, Nico, Eren, Lucas, Tobias, Cristian, Samuel, Ablaye, Fabian, Nikola, Stefan, Volkan, Mirac, Pascal, Kastriot, Christian.

Unterhaltsames 4:4 gegen TSV Mariendorf

10. Juli. Vierter Test. Nur einen Tag nach dem letzten. Könnte mit den Kräften schwierig werden, dachten wir vorher. War aber nicht der Fall. Die robuste Truppe des TSV Mariendorf hatten wir lange Zeit ganz gut im Griff in einer unterhaltsamen Begegnung. Das 0:1 fiel nach einem Eigentor, mitten in unsere länger andauernde Drangphase. Dann zogen wir auf 2:1 bis zur Pause und 3:1 nach einer guten Stunde davon. Es hätten bis dahin mehr Treffer sein können. Beim Gegner ging scheinbar nix mehr. Aber nur scheinbar… Denn nun machte ich den Fehler, die bis dahin sehr gut funktionierende Defensive umzustellen. Zu radikal. Man will ja mal was ausprobieren… Das war aber gar nicht gut im Hinblick auf die Partie, bei der wir im Übrigen ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei unkontrollierte Testosteron-Ausstöße – ansonsten ging das ganz gut. Ratzfatz stand es binnen einer Viertelstunde 3:4 – und wir hatten Mühe, den Faden wieder zu finden gegen eine Mannschaft, die vorne brandgefährliche Stürmer drin hatte. Am Ende noch das 4:4 und einige vergebene Großchancen von uns. Rein ergebnistechnisch war mehr drin, was aber im Moment nicht so wichtig ist. Sehen wir es so: Jedes Spiel hilft uns beim Kennenzulernen. Heute hat man schon ganz ordentliche Kombinationen und Flügelspiel gesehen, 16 Mann waren heute auch eine ordentliche Kaderstärke. Samstag wartet mit Verbandsligist Staaken ein echter Härtest an der Tietzstraße. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Simon, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia, Fabian, Yunus, Nikola, Stefan.

Ordentlich organisiert – 0:1 gegen SV Empor

9. Juli. Drittes Testspiel, erste Niederlage. Allerdings ein ehrenhaftes 0:1, wenn man das so formulieren kann. Vor zwei Wochen, als wir das Spielausmachten, war noch nicht klar, dass der SV Empor mit seiner U18 auch bei uns in der Staffel sein würde – vor Wochenfrist spielte die Mannschaft auch noch um den Aufstieg in die Verbandsliga, und unterlag dem FC Stern Marienfelde. Nun also das Freundschaftsspiel. Empor – ein Mix aus den Verbandsligaspielern der vergangenen Saison und der alten B1 von Concordia Wilhelmsruh, wird seine Heimspiele auf der Nordendarena austragen. Heute das Duell auf wunderbar gepflegtem Rasenteppich. Die ersten Minuten hatte ich große Bedenken. Empor bestimmte das Geschehen nach Belieben, es ah aus als würden wir unter die Räder geraten. Dann, wie sagt man so schön, fanden wir über den Kampf ins Spiel. Man muss nicht drum herum reden: Empor hatte die besseren Gelegenheiten, aber wir waren auch nicht chancenlos. Zur Pause ein 0:0, wir durften durchaus zufrieden sein mit der Organisation der Mannschaft. Vor allem wurde sehr, sehr diszipliniert verteidigt – einige Jungs konnten uns sehr überzeugen. Nach etwa einer Stunde dann der Führungstreffer für Empor – wir hätten fast postwendend ausgleichen müssen, vergaben aber. Es war aus meiner Sicht ein sehr temporeiches und engagiertes Spiel beider Mannschaften. Wir hatten nur 14 Mann zur Verfügung, darunter sechs B-Junioren – die jetzt schon zeigen: Sie nehmen den Kampf gegen die „Großen“ an. Das wird nötig sein in dieser Hammerstaffel, die Helden gebären kann, wenn es für uns ordentlich läuft. Ein Wahnsinn, was uns da zugelost wurde. Der Respekt und die Vorfreude sind schon sehr groß, dieser Klassenkampf wird ein echtes Abenteuer. Nächste Woche wird noch weiter fleißig getestet – die Jungs verstehen sich immer besser. Ich denke, da wächst was zusammen. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Salifu, Simon, Tobias, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia.

Wenig Prickelndes beim 3:3 in Siemensstadt

4. Juli. Zweiter Test – und kaum Zufriedenheit. Über weite Strecken ein langweiliger Sommerkick in Siemensstadt. Die Veranstaltung klingt mit dem Ergebnis von 3:3 spannender als sie war. Der Spielfilm: Wir beherrschten die ersten 20 Minuten fast nach Belieben. Da sah das auch noch gut aus. Das 2:0 war nur unzureichend Ausdruck unserer Überlegenheit in einem nicht ansatzweise so temporeichen und rassigen Spiel wie am Sonntag. Zu schludrig gingen wir obendrein mit den Chancen um, was sich auch in der Folge nicht ändern sollte. Siemensstadt zielte im Grunde fünf Mal aufs Tor  – drei Mal war der Ball drin. Haarsträubende Fehler begünstigten die Gegentore. Wir hatten gefühlt das Vierfache an Möglichkeiten – und vergaben wieder, teilweise kläglich. Außerdem wirkte vieles bei uns nicht heraus gespielt, sondern zufällig. Schade, dass wir nach dem 2:0 nicht UNSER Spieler weiter verfolgen, sondern uns ein anderes aufdrücken lassen. Gegen eine massierte Deckung fiel uns letztlich zu wenig ein, auch eine Systemumstellung in der Pause (mit der Hoffnung auf mehr Spielbreite) fruchtete nicht. Erkenntnisse haben wir viele gewonnen – und darauf kommt es ja bei solchen Spielen an. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Nico, Eren, Stefan, Kandia.

4:1 gegen FC Liria – erster Auftritt der neuen A-Jugend macht Lust auf mehr

2. Juli. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht viel erwartet haben. Die Mannschaft ist schließlich neu formiert. In jedem Fall waren wir hinterher alle sehr, sehr zufrieden. Mit 4:1 besiegte die neue 1. A-Jugend, auch in der Höhe verdient, heute die ebenfalls neu formierte 1.A des FC Liria. Der Gegner aus meiner Sicht ein echter Prüfstein, weil vom ehemaligen Hürtürkel-Trainer aus vielen erfahrenen und robusten Spielern zumeist von Neuköllner Vereinen zusammengestellt. Die Gäste waren bissig, zweikampfstark und forderten uns vor allem in Halbzeit eins sehr. Man merkte: Die wollen in ihrem ersten Spiel ebenso den Sieg wie wir. Dieses Spiel (von Bäumchen souverän geleitet) hat deshalb Spaß gemacht, auch wenn es in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Nicklichkeit gab – A-Jugend-Fußball ist halt die Vorstufe zum Männerfußball, da geht’s schon zur Sache. Körperlich waren wir, kein Wunder, deutlich unterlegen, kämpferisch ebenbürtig – und spielerisch aus meiner Sicht besser. Erstaunlich, wie viele gute Kombinationen die zahlreichen Zuschauer (darunter auch Borsigboys, die den Klub verlassen haben und Eltern, Spieler der „alten“ B-Jugend) heute schon erleben durften. Der Auftritt dieser jungen A-Jugend (nur drei 99iger im Kader) macht schlichtweg Appetit auf mehr. Und mehr gibt es auch in den nächsten Wochen. Bis zu den Sommerferien stehen noch mehrere Testspiele an – die Jungs sollen sich kennen lernen, auch das Miteinander-sprechen-auf-dem-Platz lernen. Auch und vor allem mit jenen, die so gut wie kein Deutsch verstehen. Heute hatten wir jedenfalls 14 ehrgeizige Mann an Bord, manch einer stößt schon zum Spiel beim SC Siemensststadt am Dienstag noch dazu.  Welch Geist aktuell in der Truppe herrscht, lässt sich auch daran ablesen: Alle wissen, was am Donnerstag für Wetter herrschte. Land unter in Berlin – aber bei uns waren 14 Mann beim Training, hatten trotz Dauerregens ihren Spaß. Weiter so! Die Fotos kommen in gewohnter Manier von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Fayes, Ablaye, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Cristian, Samuel.

Traditionelle Ostsee-Reise: Turniersieg in Schönberg, Sieg gegen Männerteam

Einen ausführlichen Bericht zu unserer Ostseereise findet Ihr unter der Rubrik „Abseits“. Wir gewannen den Ostsee-Cup – und besiegte in einem Testspiel die Mänenr des TuS Fahrenkrug 1924.