Archiv Hinrunde 15/16

Verdienter Sieg im Spitzenspiel: BSC Rehberge liefert uns harten Kampf. Goldenes Tor fällt kurz vor Spielende

12. Dezember. Ein wichtiger Sieg gelang uns heute – denn es war das Spiel um Platz eins in unserer Staffel. Der BSC Rehberge lieferte einen tollen Kampf ab, letztlich aber gewannen wir verdient mit 1:0. Zum Spielfilm: Die erste Viertelstunde brannten wir ein ordentliches Feuerwerk ab – leider BSC1.1 BSC1 BSC2ohne Treffer, trotz mehrerer Großchancen. Rehberge von Beginn an vor allem mit Kontern, deutlich mehr Spielanteile bei uns. Im Grunde ein interessantes Spiel, das aber zusehends verflachte, weil uns immer mehr die Struktur und Leichtigkeit abhanden kam, je länger kein Tor fallen wollte. Nach BSC4 BSC5 BSC6 BSC8 BSC9der Pause beschränkten sich die Gäste aus dem Wedding dann fast nur noch darauf, das 0:0 zu halten. Die nicht hochklassige, aber allzeit spannende Partie fand jetzt fast ausschließlich in des Gegners Hälfte statt – erst sechs Minuten vor dem Ende überwanden wir dann endlich das Bollwerk. Spät, aber nicht zu spät in einem am Ende etwas zähen Spiel. Und so haben wir nun am nächsten Spieltag die Chance, die Herbstmeisterschaft einzufahren. Erwähnen möchte ich noch, dass es eine BSC10 BSC11sehr faire Partie war. Beide Mannschaften kennen sich seit vielen Jahren und schätzen sich. Leider hatte der Schiedsrichter heute für diese zwar von Ehrgeiz geprägte, aber freundschaftlich anmutende Stimmungslage kein Händchen – und bei weitem nicht seinen besten Tag erwischt. Dazu gehören auch die zwei Roten Karten und eine Zeitstrafe gegen Rehberge in den letzten fünf Minuten, nach dem Tor (die Angabe bei fussball.de, wonach es bereits nach 13 Minuten eine Rote Karte gab, ist falsch). Zuvor hatten auch wir schon seltsame Gelbe Karten kassiert. Aber, wie gesagt: Für den Referee als auch uns galt: Wir können es bestimmt besser. Ich hoffe, dass uns dieser schwer erarbeitete Sieg weiterhilft, wieder unseren Rhythmus zu finden. Das Team hatte ich jedenfalls nach dem blutarmen Auftritt in Spandau umgekrempelt – fünf neue Spieler rückten in die Startformation. Nachmittags spielten wir übrigens noch in der großen Halle des SC Siemensstadt als einzige C-Jugend in bei einem B-Jugend-Hallenturnier mit. Hier überzeugten wir auf breiter Front und erreichten einen bemerkenswerten dritten Platz. Mehr dazu unter Test & Turnier. Danke an Carsten für die Spielfotos. Für Borsigwalde heute am Ball: Tobias, Melvin, Eren,  Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Hussein, Malcolm, Muhudin, Maurice, Pascale (C), Kais, Jan, Firat und Nico.

BSC3BSC7

Nur 2:2 beim SC Schwarz-Weiß Spandau – verdient nach schwächster Saisonleistung

6. Dezember. Unsere schlechteste Saisonleistung lieferten wir heute beim SC Schwarz-Weiß Spandau ab. Am Ende stand ein 2:2 – mehr hatten wir nicht verdient, auch wenn beim Stand von 2:1 unser drittes Tor (nach Flanke von der Torauslinie!) fälschlicherweise wegen Abseits nicht SW8 SW9gegeben wurde und in diese einzige starke Drangphase auch ein Lattentreffer fiel. Auch die beiden Gegentreffer passten in die Rubrik Seltenheitswert. Das erste Tor fiel aus etwa 60 bis 70 Metern aus einem Befreiuungsschlag der Spandauer (so ein Ding habe ich seit der E-Jugend nicht mehr gesehen), das zweite aus etwa 30 Metern… Mehr sage ich dazu nicht, weil sich heute einmal mehr  SW2 SW3 zeigte, dass in unserer vom Erfolg verwöhnten Truppe Selbstkritik nicht allzu weit verbreitet ist, und manchem die vielen Siege (auch gegen höherklassige Gegner) schon ein wenig zu Kopf gestiegen sind. Ich betone ausdrücklich: manchem. Denn viele Spieler ärgerten sich heute richtig über den Punktverlust, das war zu sehen, während andere noch weit nach Schlusspfiff  SW6 SW7lamentierten, warum sich der Trainer heute nur so aufgeregt hat? Man SW4selbst war doch top, nur die anderen halt… Tja, einige sehen sich im Geiste halt schon mindestens als Verbandsligaspieler, umgeben von fußballerisch Minderbemittelten und einem chronisch immer mehr fordernden Übungsleiter (der nicht einsehen will, dass man super Spieler nicht noch besser machen kann…) – aber sei`s drum, es sind Pubertierende, die man bisweilen nicht zu ernst nehmen darf. Außerdem könnte ich als Trainer jetzt sagen: Die Geister, die ich rief… Aber eine kleine Anekdote zum Schmunzeln möchte ich hier schon noch zum Besten geben: Dieser Tage kam ein Spieler, der noch nicht ganz so lange bei uns ist, um die Ecke und fragte ängstlich, was er denn nächste Saison machen solle… so gaaanz alleine bei Borsigwalde: „Die anderen gehen ja alle zu Tennis Borussia.“ Lustig, lustig, tralalalala. Nun, die ganzen Verbands- und Regionalligaakteure in spe fanden heute nie so richtig ins Spiel. Was, nebenbei gesagt, eben auch mal vorkommt. Man kann nicht immer seinen besten Tag haben – muss das aber dann auch einsehen. Es fehlte also an der Passgenauigkeit ebenso wie an der Laufbereitschaft. Alles wirkte laaaaaaaaangsaaaaaaam. Schon beim Aufwärmen merkte ich an, dass mir heute der Pepp fehlt – und genau so war es auch im Spiel. Und meine Warnungen bezüglich des Gegners (nur eine Saisonniederlage und die unglücklich in letzter Minute) verhallten scheinbar ungehört. Die Gastgeber waren zwar zumeist in der Defensive, aber kämpften aufopferungsvoll – und verdienten sich so auch den Zähler. Zumal unsere Tore auch nicht herausgespielt waren, sondern eher, nun ja: reingewürgt. Wir guckten heute viel zu viel zu, warteten zu oft auf dem Ball, statt ihm entgegen zu gehen. Ein schwacher Auftritt, ohne wenn und aber. Da muss nächste Woche im Endspiel um die Herbstmeisterschaft in unserer Staffel gegen Rehberge mehr kommen. Da wir mit den Jungs seit Jahren befreundet sind, ist das fast schon Ehrensache, oder? Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute mit: Kader: Onur B., Tobias, Melvin, Eren, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Hussein, Malcolm, Muhudin, Maurice, Pascale, Bianca, Kais. Für die B-Jugend pielten Firat und Nico.

Die absurde Absage – und eine Antwort vom Bezirksamt

29. November. Stell Dir vor, Du stehst um sechs Uhr auf – und erlebst sowas: Eine absolut absurde Spielabsage erwartete uns heute bei den Spandauer Kickers. Ausgelöst durch einen dieser Menschen, die sich Blockwart Platzwart nennen dürfen – und auch immer mal wieder wichtig sein wollen. Anstoß sollte neun Uhr sein. Um acht Uhr waren wir vor Ort, bis wir einen Schlüssel für die Spandau1Kabine bekamen, war es bereits Viertel nach acht – der Mensch war mit der Begehung des Kunstrasens beschäftigt. Kaum zurück, wies er mich barsch an (Sonntags morgens zu so unchristlicher Zeit macht auch der Ton die Musik), meine Mannschaft solle sich nur auf der Tartanbahn warm machen (die übrigens eklig rutschig war, gefährlich für die Kinder). Mittlerweile verschafften die Eltern und ich uns ein Bild vom Platz. Was soll ich sagen? Bei sechs Grad über null: Ein paar kleinere Schneestellen, die beim Betreten sofort zerbarsten – die eine Platzhälfte komplett grün. Wenn ein bisschen Eis, dann an einer Stelle jenseits der Auslinie. Lächerlich. Ich schlug also dem Platzwart  vor: Wenn wir uns auf dem Platz warmmachen, ist er komplett frei. Das empfand der Platzwart wohl als absolute Majestätsbeleidigung. Er wurde laut – und ich in der Folge auch. Es fielen von seiner Seite Worte wie: „Ich bin hier der Chef…. Das ist meine Sportanlage… Ich kann Dich auch vom Platz schmeißen.“ Und er sprach mich nur mit „Du“ und „junger Mann“ an. Da reagiere ich ja empfindlich, wenn einer mit mir spricht, als habe ich mit ihm schon die Säue gehütet. Es wäre nun vermutlich bessere gewesen, den Typen da einfach stehen zu lassen (auch der Begleiter des jungen Schiedsrichters meinte, ich hätte mich nicht provozieren lassen dürfen), aber ich konnte mir den Satz nicht verkneifen: „Du hältst Dich wohl für Gott.“ Außerdem wies ich ihn nochmal darauf hin, dass es ein Unding ist, wenn wir erst um 8.15 Uhr eine Kabine bekommen. Er wollte nun die Polizei rufen und mich der Anlage verweisen lassen. Hat er sich aber nicht getraut. Schade. Das hätte ich gerne erlebt. Genügend Umstehende haben mitbekommen, dass ich den Menschen weder beleidigt noch bedroht habe. Um es kurz zu machen: Nach einer erneuten Platzbegehung um 8.55 Uhr mit dem Schiedsrichter sperrte er den Platz. Um 9.12 Uhr waren bereits die ersten Spieler der beiden A-Jugendteams zur Erwärmung drauf, die nach uns spielen sollten – und es auch durften. Reine Willkür! Der einzige Ausfall in allen Staffeln! Und eine Absage, die für uns weitgehende Folgen haben kann. Und dabei spreche ich nicht davon, dass wir nun nochmal – womöglich unter der Woche – an den Stadtrand müssen. Vielmehr ist es so, dass am 30.11. die Staffeln für die Berliner Hallenmeisterschaften erstellt werden. Aus der Bezirksliga darf jeweils nur der Erste teilnehmen. Enttäuschend fand ich, dass von Seiten des Heimvereins gar nichts kam. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Kann aber für meinen Teil versprechen, dass ich mich schriftlich beim Sportamt Spandau über diesen Mitarbeiter beschweren werde.

Update, 4. Dezember: Das Bezirksamt Spandau hat auf meinen Beschwerdebrief sehr schnell geantwortet. Immerhin. Ob wir daraus zitieren dürfen (was wir an dieser Stelle gerne tun würden. Sogar eine komplette Veröffentlichung des Schreibens wäre möglich) – diese Frage ist noch nicht beantwortet, wird sie vielelicht auch nie. Die wichtigsten Argumente aus dem Rathaus kann man so zusammenfassen: Für unsere Sichtweise gibt es wenig Verständnis. Man verweist auf Haftungsfragen. Ein gutes Dutzend Eltern aus Borsigwalde und ich, die gesehen haben, wie sich bereits um wenige Minuten nach neun die ersten A-Jugendspieler auf dem „gesperrten“ Platz warm gemacht haben, werden vom Platzwart gar der Lüge bezichtigt. So muss man jedenfalls das Schreiben deuten. Mehrere Eltern haben angeboten, im Zweifelsfall hier ihre Sichtweise gegenüber dem Bezirksamt nochmal zum Ausdruck zu bringen. Ein seltsames Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit kommt an der Stelle zum Ausdruck, wenn die Löschung oder textliche Überarbeitung meines Beitrages (aufgrund der Wortwahl zweifelt er meine Vorbildsfunktion an) auf dieser Seite gefordert wird. Auch bei den Spandauer Kickers (die sich bereits am Sonntag abend über unseren Artikel beim Präsidentden des SC Borsigwalde beschwert hatten) zeigte man in einem Telefonat mit mir wenig Verständnis dafür, dass wir den Fall überhaupt öffentlich gemacht haben – sowas könne man doch intern klären. Dazu kann ich nur soviel sagen: So bin ich nicht gestrickt. Und, ganz nebenbei: Wäre ich Gastgeber gewesen, es wäre mir verdammt unangenehm gewesen, wenn eine Mannschaft, die morgens um 8 Uhr anreist, unter solchen Umständen wieder nach Hause fahren muss – ob ich nun was dafür kann, oder nicht (wie in diesem Fall). Zumindest hätte ich Verständnis für Unmut, Verärgerung und Enttäuschung beim Spielpartner. Und, nochwas: In meinem Berufsleben habe ich oft genug festgestellt: Öffentlichkeit, auch und vor allem mediale, schafft Transparenz, bisweilen auch Abhilfe. Im Bereich des Fußballs erleben wir das gerade wieder auf einer ganz anderen, hohen Ebene. Und weil wir weiter für Transparenz sind, hier mein finales Antwortschreiben ans Bezirksamt, in Auszügen:

Sehr geehrter Herr …,

danke für Ihre rasche Rückmeldung. Die mir zumindest zeigt, dass Sie in der Tat solche Beschwerden ernst nehmen. (…)

Fakt ist aber auch eines: Ich war vor Ort – Sie nicht. Und mit mir eine stattliche Anzahl Eltern aus Borsigwalde, die den von mir geschilderten Hergang bestätigen können. Im Übrigen auch, dass – um vollkommen korrekt zu sein – bereits um 9.12 Uhr der Platz für das Erwärmen von A-Jugendspielern freigegeben war. Wir haben bei unserer Abreise bereits die Spieler auf dem Platz gesehen, Frau Heidi Dabou hat sich die Mühe gemacht und ist deshalb nochmal zum Platzwart-Häuschen zurück – die schnippische Antwort, die sie erhalten hat (sinngemäß: jetzt ist es 9.12 Uhr, nun sei der Platz wieder freigegeben), hat sie nach Ihrer Aussage sehr erbost. Und was den jungen Schiedsrichter bzw. seinen Begleiter angeht: Sie haben mir und anderen Borsigwaldern vor Ort mehrfach den Eindruck vermittelt, dass hier allein der Platzwart die Entscheidung trifft…

(…) Und deshalb muss ich auch Ihre für mein Empfinden sehr scharf vorgetragene Forderung nach Korrektur meines Textes (im Übrigen nicht auf dem offiziellen Internetauftritt des SC Borsigwalde e.V., sondern auf unserer privaten Team-Homepage) eine Absage erteilen. Seien Sie versichert: Ich bin mit dem Presserecht durchaus vertraut. Und da ich obendrein aufrecht und wahrheitsliebend bin, sehe ich erst Recht keinen Grund für eine Korrektur. Nur nebenbei erwähnt: Die Persönlichkeitsrechte des Platzwartes (…) bleiben doch obendrein vollständig gewahrt…

Ich arbeite aber gerne, Ihre Zustimmung vorausgesetzt, Ihre Stellungnahme in meinen Bericht mit ein. Beide Seiten zu Wort kommen zu lassen – das ist auch beruflich immer mein Anliegen, ja sogar Verpflichtung.

(…) eines möchte ich hier nochmal festhalten: In elf Jahren als Trainer ist mir noch kein Platzwart begegnet, der sich eines solchen Tons mir gegenüber befleißigt hat. Und, siehe oben: Auch dafür gibt es viele Zeugen. Denken Sie nur an das Drohszenario, das er aufgebaut hat: Von der Anlage werfen, Polizei holen… Was macht der Mann denn erst, wenn jemand beleidigend oder aggressiv wird?

Mag er nur einen schlechten Tag gehabt haben – bei uns hat das alles jedenfalls den Eindruck verstärkt, dass er jeden anderen hätte spielen lassen – aber nicht uns. Und das in erster Linie, weil ich nicht abgeduckt habe vor ihm. Und so halte ich es schon mein Leben lang. Hat mir und meinem Rückgrat nicht geschadet.

Mit sportlichen Grüßen

Matthias Wolf

Herz über Kopf – und Beine. Wenig Verwöhnaroma, aber ein ungefährdetes 5:0 gegen FV Wannsee

21. November. Herz über Kopf. Und Beine? Das war heute auch die Frage gegen die Fußball-Vereinigung Wannsee. Wie hatten die Spieler das harte und laufintensive Duell gegen Empor FV0 FV01 FV02verarbeitet? Die Antwort lautet: Mancher nur schwer. Kein Vorwurf, aber: Einigen fehlte heute wirklich ein wenig die Spritzigkeit, unser Spiel insgesamt wirkte etwas behäbig und ideenlos. Dass wir dennoch mit 5:0 gewannen, spricht für sich und relativiert das Grummeln des Trainers. Derzeit muss es bisweilen keine Sahne-Partie sein, damit das Ergebnis trotzdem süß schmeckt – wir sind FV5 FV6 FV7 FV8 FV9 FV11 FV10halt gut sortiert aktuell. Kurz zum Geschehen: Wannsee, das aufgrund seiner wechselhaften Ergebnisse schwer einzuschätzen war, durchaus couragiert mit Vorwärtsdrang, kam das ein oder andere Mal gefährlich vor unser Tor- ohne, dass wirklich was anbrannte. Wir machten, entgegen sonstiger Gewohnheiten, aus vier Chancen in Halbzeit eins zwei Treffer. Die Treffer waren hübsch, ansonsten war alles eher: nun ja, pragmatisch, effektiv. Es gab eine Phase von 15 Minuten, da ging bei uns Richtung Tor gar nix. Manches Elternteil unter den Zuschauern kämpfe gegen schwer Augenlider an, der „Spion“ des Liga-Konkurrenten BSC Rehberge dürfte auch keine Angstzustände bekommen haben – derweil ein beschwingter Wannsee-Vater schon erste euphorische Gesänge anstimmte. Die Gäste vom See waren zufrieden. Und wir? Zu viele hohe Bälle, um sich Laufwege zu sparen. Das wurde zur Pause angesprochen – und abgestellt. Prompt sah es viel besser aus. Immer noch kein übermäßiges Verwöhnaroma, aber schon inspirierter, lustvoller. Endlich Herz über Kopf. Und Beine. Zur Belohnung gab es noch zahlreiche Tor-Gelegenheiten, von denen wir drei nutzten. Wieder zu null, wieder weitgehend ungefährdet – somit haben wir in elf Pflichtspielen in dieser Saison erst ein Tor aus dem Spiel heraus kassiert. Faszinierend. Aber kein Platz für Übermut. Immer weiter! Danke noch an Eren, der zu seinem heutigen Geburtstag Muffins mitbrachte. Danke an Carsten für die Actionfotos. Heute für Borsigwalde am Ball: Onur B., Tobias, Melvin, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y.,Hussein, Malcolm, Muhudin, Maurice, Pascale (C), Bianca. Für die 2.C (3:4 gegen Blau-Weiß Spandau) spielten: Firat, Nico.

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Mut, Herz, Leidenschaft – und Stolz! 0:0 gegen Verbandsligist Empor. Elfer-Aus mit Applaus

19. November. Als ich um kurz vor 21 Uhr nach Hause fuhr, da standen sie immer noch an der Bushaltestelle in Borsigwalde – begrüßten mich mit lautem Hallo, winkend, Faxen machend. Ich Empor1 Empor2musste aufpassen, keinen zu überfahren, fuhr das Fenster runter und rief nur lachend: „Ihr Loser…!“ Aber sehen so Verlierer aus? Bestimmt nicht. Mancher Kicker wirft mir ja bisweilen vor (mancher Spieler ist da ganz offen zu mir, was ich gut finde), ich sei zu hart, würde ihn zu wenig loben – also zu sehr Schleifer zu sein. Heute möchte ich mal ausdrücklich betonen: Das habt Ihr super gemacht! Ich bin verdammt stolz auf Euch! Und ja, Ihr seid eine Wahnsinnstruppe! Nicht nur, dass von 20 Spielern in dieser Saison nie weniger als 16 beim Training waren (was mir zeigt: Sie verstehen, warum ich manchmal so viel fordern muss); dieses Herz, diese Leidenschaft, dieser Mut am Donnerstag hat mich tief beeindruckt. Und ja, verdammt schade, dass der Fußballgott an diesem Donnerstag kein Borsigwalder war. Aber mal losgelöst von meiner Sichtweise, auch der Beifall Eurer Eltern und der vielen anderen Zuschauer am Donnerstag haben Euch gezeigt: Das war ganz großes Kino! Wir waren in der dritten Runde nur Millimeter von der Pokalsensation gegen den Verbandsligisten SV Empor Berlin entfernt. 0:0 stand es nach 70 Minuten – das war ein Spiel – ach was sage ich: ein Kampf – voller Spannung und Dramatik. Zwei Teams auf Augenhöhe. Empor, natürlich, mit der reiferen Spielanlage – aber wir mit hoher Laufbereitschaft, Konzentration und Empor3Kampfgeist. Ein Klassenunterschied? Aus meiner Sicht kaum zu sehen. Hintenraus wirkte es fast, als könnten wir noch den Lucky Punch schaffen. Das war durchaus erstaunlich, aber auch Sinnbild für die Entwicklung dieser Mannschaft. Wir hatten im April schon einmal in einem Testspiel gegen diese Truppe 0:3 verloren, ein gefühltes 0:8 war das damals. Wir hatten das Spiel gefilmt, uns danach zur Videoanalyse getroffen – und ich erinnerte diesmal unser Spieler nochmal an das Gesehene. Kino im Kopf. Wie sie sich danach taktisch an die Vorgaben hielten – das war echt Empor4klasse, bei Kleinkindern würde man von einer Gehirnreifung sprechen. Wir versuchen das von Empor perfektionierte Dreiecksspiel zu unterbinden, auch die Flügelläufe, die uns damals sehr weh getan hatten – es gelang meist. Ballführende wurden sofort gedoppelt – auch das gelang meist. Da der Gegner körperlich klar überlegen war, führten manche unserer Spieler keine Zweikämpfe – sie warfen sich regelrecht hinein. Und gleichzeitig spielten wir auch mutig nach vorne, was schwer genug war, weil der Gegner hinten ebenso sicher stand wie wir auch. Es entwickelte sich eine Dosis Vollblut-Fußball, in der beide Mannschaften nur selten zwingend zum Abschluss kamen – und das 0:0 am Ende vollauf in Ordnung ging. Die Entscheidung vom Punkt musste her. Und ja, es war plötzlich Empor5schwer, fünf Mutige zu finden. Einige hatten sich zu sehr verausgabt… Und deshalb, nicht nur deshalb: Keinen Vorwurf an die, die verschossen haben. Nach den ersten fünf Elfmetern stand es dann 4:4, jeder hatte ein Mal vergeben. Dann der sechste Elfer – und aus der Traum auf der Road to Moabit. Raus mit Applaus. Mit erhobenem Kopf, wehenden Fahnen. Wie echte Borsig-Fighter! Die Spieler von Empor hatten nach der Elfmeter-Lotterie das Bedürfnis, unseren Akteuren ihren Respekt auszusprechen. Immer wieder kam das „sensationell gut gespielt“, auch von den ebenfalls sehr fairen TrainerInnen des SV Empor kam ebenfalls nur Lob für unsere Truppe. Und manches Elternteil der Gäste sagte Sätze wie: „Ihr spielt zwei Klassen zu niedrig.“ Eine Empor-Mutter meinte sogar auf herzliche Weise „echt schade“ – so als ob sie Gefühle für unsere Mannschaft entwickelt hätte… Ja, wir hätten das Weiterkommen auch verdient gehabt. Aber wir sagen jetzt auch nur kurz „schade“ – und fühlen uns trotzdem ein bisschen als Sieger. Nochmals, Borsigboys & Girl: Wir sind alle stolz auf Euch! Danke an die Jugendleitung für den Fassbrause-Stiefel danach. Gute Besserung an Jan, der doch tatsächlich eine schwere Knöchelverletzung verschwiegen hat und trotz großer Schmerzen mitspielte… Jetzt gab`s Rot vom Doc. Ein bisschen unvernünftig, aber auch das passt ins Bild von dieser Mannschaft, die eine richtige Mannschaft ist. Unser Kader heute: Kader: Tobias, Melvin, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y.,Hussein, Malcolm, Muhudin, Maurice, Jan, Pascale, Bianca, Onur B.

Keine Gala, aber wieder zu null: Gegen SG Prenzlauer Berg gelingt siebter Sieg im siebten Punktspiel

14. November. Und wieder zu null. So einfach könnte man es auf den Punkt bringen. Wäre aber nicht angebracht. Heute lieferten wir bestimmt keine Gala-Leistung ab. Anders gesagt: Mit dem SG1 SG2Thermometer fiel auch unsere Spielkunst… Gut und gern die Hälfte des Kaders, würde ich mal sagen, zeigte heute nicht Normalform. Aber gut, bei einem 8:0 auch noch allzu sehr meckern – das kommt vermutlich nicht gut, deshalb belasse ich es bei diesem kritischen Ansatz. Das Spiel in aller Kürze erzählt: Mit der SG Prenzlauer Berg kam der Tabellenletzte in die Tietzstraße. Ein etwas merkwürdiger Tabellenletzter, im positiven Sinne. Der zwar sechs Mal verloren hat, aber oft nur SG7 SG6 SG5knapp. Das deutete auf eine kompakte Defensive hin. Genau so war es. Die Gäste machten die Räume sehr geschickt eng, kämpften aufopferungsvoll und zeigten eine hohe Laufbereitschaft. Wenn man nun noch bedenkt, dass der Großteil der Truppe jüngerer Jahrgang ist, so muss ich  SG9 SG8sagen: Respekt für den disziplinierten Auftritt, da war sehr viel guter Fußball dabei, zwar kaum Offensivpower, die uns in Verlegenheit gebracht hätte – aber eine sehr ansehnliche Spielanlage. Viele Situationen lösten wir nur aufgrund von körperlicher Überlegenheit – ein wenig fühlte ich mich da an uns im vergangenen Jahr erinnert. Zurück zu unserer Truppe: Obwohl ich warnte und bat, dass wir das Einzelspiel nicht übertreiben sollte, stieß ich beim ein oder anderen auf eine gehörige Portion Ohrenschmalz. Wir machten es uns selbst viel zu eng und benötigten eine Viertelstunde, SG3 SG4bis wir den gut organisierten und beweglichen Riegel zum ersten Mal auf regulärem Wege geknackt hatten. Ob unser erstes Tor nach einer Minute wirklich abseits war, sei mal dahingestellt… Nach diesem Treffer in Minute 16, bezeichnenderweise klug heraus gespielt und aus dem Rückraum erzielt, lief es jedenfalls besser. Unser Spiel hatte dann auch endlich Breite. Bis zur Pause zogen wir auf 4:0 davon, zeigten auch nach Wiederbeginn besseren Fußball. Alles in allem geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung, weil sich doch 80 Prozent des Spielgeschehens in Gegners Hälfte abspielte. Erwähnen möchte ich noch, dass wir heute auf drei Stammkräfte verzichteten, die morgen bei der B-Jugend aushelfen sollen. Unser Zeichen an den Verein, dass wir nicht nur an uns denken. Diese selbst auferlegte Schwächung darf aber keine Entschuldigung sein dafür, dass der ein oder andere heute reichlich uninspiriert wirkte. Da muss im Pokal gegen den SV Empor am Donnerstag mehr Leidenschaft kommen, um die angestrebte Überraschung gegen den Verbandsligisten zu schaffen. Immer weiter! Danke an Carsten für die Actionfotos. Borsigwalde heute mit: Tobias, Melvin, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y.,Hussein, Malcolm, Muhudin, Onur B., Vincent, Firat, Nico. Für die B-Jugend (2:6 gegen FC Brandenburg 03) im Einsatz: Maurice, Jan, Pascale.

SG11 SG12

Manchmal auch im roten Bereich: Wertvoller Sieg nach hartem Kampf bei Lichtenberg 47

8. November. Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Das Foto vom Trikot mit der Nummer 10. An unserem Hussein wurde heute gezerrt, bis das Textilvergehen Folgen hatte – in Form von L11womöglich irreparablen Löchern. Genau so war heute das Spiel. Um die drei Punkte wurde gerungen, ebenso um jeden Meter Boden gefightet – es war ein Klasse-Duell, aus meiner Sicht auf Landesliga-Niveau. Mit dem SV Lichtenberg 47 erwartete uns ein Gegner, der – wie wir – aufsteigen möchte. Und der hochmotiviert zu Werke ging, heute bisweilen an der Grenze L15 L1 L2 L3 L4 L5 L6des Erlaubten agierte, manchmal auch bereits im roten Bereich. Aber so hatte ich es erwartet, und das soll auch gar kein Vorwurf sein. Denn Fußball ist kein Schach. Zumindest nicht, was die Zweikampfhärte angeht. Nun zum 70-minütigen Spielfilm: L47 stand deutlich höher, als ich es erwartet habe – auch aufgrund meiner Spielbeobachtung der Lichtenberger in Rehberge kam das durchaus überraschend, wie sehr sie doch von Beginn an durchaus das Heft des Handelns in die Hand nehmen wollten. Als Fußball-Trainer würde man sich da eine Regel wie bei anderen Sportarten wünschen: eine technische Auszeit. Die aber bekam ich erst in der Pause. Bis dahin versuchten wir also unseren Stil zu spielen: Kurzpässe, Bälle in die Tiefe, Dribblings – all das, was heute nicht so gut war gegen aggressive Gegner, die nicht immer nur den Ball im Auge hatten bei ihren Aktionen. Nochmal: Ein probates Mittel gegen einen spielfreudigen Gegner wie uns, dem L8 L9 L10man ein bisschen den Spaß nehmen will. Und: keine Kritik an den Gastgebern. Gleichzeitig spielte Lichtenberg mutig nach vorne und kreierte auch die ein oder andere Torchance. Wir ebenso, allerdings nicht so zwingend und in der Häufigkeit wie zuletzt. So darf man unsere Führung kurz vor der Pause nach einer Ecke durchaus als glücklich bezeichnen in einer Phase, da beide Teams auf Augenhöhe agierten, Lichtenberg sogar immer selbstbewusster wurde, weil uns zunehmend die Ideen fehlten. Womöglich waren sie in dieser Phase sogar einen Tick besser als wir. Aber wie gesagt. Zum Glück gibt es ja nach 35 Minuten eine technische Auszeit. Und was in der Folge L13 L14passierte, ließ mein Trainerherz aufgehen. Die Borsigboys waren in der Lage, ihren Stil komplett umzustellen. Ein paar dürre Sätze, drei, vier Einzelgespräche vor Wiederanpfiff – das hatte gereicht. Lange Diagonalbälle in freie Räume rissen nun große Löcher in den bis dahin massierten und gut organisierten Deckungsverbund der Gastgeber. Gleich mit einem der ersten dieser Bälle gegen immer noch hoch verteidigende Rot-Weiße gelang uns das 2:0. Nun mussten sie kommen, damit ergaben sich für uns noch mehr Räume, die wir im Stile einer sehr guten Mannschaft auch nutzten. Gleichzeitig wurden die Beine der starken Lichtenberger schwerer – und wir profitierten von unserer guten Bank. Wir konnten bis zum Ende den Druck sehr hoch halten, hatten keinerlei Qualitätsverlust bei Einwechslungen – das ist etwas, was unsere Truppe auszeichnet. So kam jeder der 16 Akteure auf mindestens eine Halbzeit Spielzeit. Der Konkurrenzkampf bei uns hat einige Jungs wirklich besser werden lassen in den letzten Wochen. Bei einigen Lichtenberger, die sich schon vorher – auch verbal – nicht als Kinder von Traurigkeit erwiesen, machte sich nun Frust breit. Ein Platzverweis, eine Zeitstrafe. Der Schiedsrichter, der eine schwierige Partie sehr gut pfiff, sagte mir später, wenn er nicht so manches überhört hätte, hätte er eine Chaos-Partie erlebt… Leider ließen wir uns einmal auch anstecken, einer von uns meckerte zu viel rum und durfte fünf Minuten zuschauen. Alles in allem aber spielten wir das Ding nun souverän und cool runter, gewannen mit 5:0. Aufgrund der ersten Halbzeit fiel der Sieg aus meiner Sicht der Sieg um zwei Tore zu hoch aus – aber grundsätzlich ein großes Kompliment an die Truppe für die Darbietung gegen einen starken Gegner, der zweifellos auch zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählt. Umso wertvoller ist dieser Erfolg. Morgen gibt’s zur Belohnung ein kleines, internes Hallenturnier, ansonsten gilt: Immer weiter! Danke an Carsten für die Fotos vom Spiel. Unser Aufgebot heute in Lichtenberg: Tobias, Melvin, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Jan, Onur B..

 

Auch Weißenseer FC erweist sich nicht als Hürde: Mit 15 Treffern im Pokal die dritte Runde erreicht.

17. Oktober. Road to Moabit, zweite Etappe: Ohne Mühe erreichten wir heute Runde drei im Berliner Pokal. Nach Kreisligist BSC Reinickendorf (10:1) besiegten wir heute Bezirksligist WFC12 WFC13Weißenseer FC mit 15:0. Das Ergebnis spiegelt unsere Überlegenheit wider. Wir hatten dem Wunsch unseres Gastes entsprochen und die Partie von Dienstag auf Samstag verlegt – somit WFC1 WFC2 WFC3 WFC4 WFC5 WFC6bildeten wir die Schlusspartie dieses Pokal-Spieltages. Und begannen sie mit sehr viel Spielfreude, von der ersten Minute an. Im Grunde sahen die Zuschauer fast Einbahnstraßen-Fußball – und wer weiß, wie das ausgegangen wäre, hätten wir nicht in der 46. Minute die Torproduktion eingestellt. Nach sechs Treffern binnen zehn Minuten nach dem Pausentee wirbelten wir unsere Truppe komplett durcheinander. Da stürmten die Verteidiger und sogar der Torhüter… Ins Tor hatten wir schon zur Pause einen Feldspieler gestellt. Man merkte dann schnell, dass vieles nicht mehr so zwingend war, aber egal: Die Spieler hatten ihren Spaß – und Weißensee konnte so die Niederlage halbwegs in Grenzen halten. Man muss ohnehin sagen, dass die Jungs und ihr Betreuerstab die ganze Partie über sehr fair waren und unsere Dominanz anerkannten. Mit diesem letzten Pflichtspiel vor den Herbstferien gehen wir nun in eine Spielpause. Pause? Nun ja, morgen wartet die 3. C-Jugend der Füchse auf uns, an den kommenden Wochenende weitere hochkarätige Testspielpartner. Ihr wisst ja: Wer rastet, der rostet. Erwähnen möchte ich noch, dass heute nach längerer Zeit mal wieder mein alter NNW-Trainerkollege Klausi live zu Gast war, der uns als Fan immer verfolgt. Wir bedanken uns auf diesem Weg für die 50 Euro, die er in die Teamkasse gespendet hat. Einfach nur, weil er sich über die Entwicklung so manches Spielers und der Mannschaft freue, hat er gesagt. Schöne Sache. Ach ja, erwähnen möchte ich noch in privater Sache, dass in meinem Trainerchat so um etwa 17.15 Uhr so mancher schwer am rumpöbeln war, sinngemäß: Wie peinlich, Schalke gegen zehn Mann nur 1:1, blablabla, da geht noch was für die Hauptstatd, blablabla, Qualität setzt sich eben durch, blablabla. Unter all den Experten auch federführend unser als echter Fußball-Fachmann bekannter Co-Trainer und Hertha-Fan Marcel R., der schon bundesweit exklusiv die Rechtmäßigkeit der Roten Karten gegen Hertha angezweifelt hat (Ich hab ihm einen Optiker empfohlen) und fortan der Meinung war, Hertha spiele gegen zwölf Mann, blablabla. Tja, was lernen wir daraus? Ein Spiel dauert 90 Minuten, manchmal auch 90+3. Mag der überwiegende Teil der Besucher in der Berliner Ostkurve auch nicht so weit zählen können, so wissen doch jetzt auch die paar kaum hörbaren Hanseln, die unfallfrei den Weg nach Mekka in unsere wunderschöne Donnerhalle gefunden, und sich dann ob der Lautstärke (die sie aus ihrer Gruft in Charlottenburg so gar nicht kennen) fürchterlich erschrocken haben: Es ist wirklich so. Und jetzt, lieber Co-Trainer: Gaaaaaanz leise ausatmen – und leise bleiben. Mindestens bis zum Rückspiel… Schalke 2, Hertha nuuuuuulll. Glück! Auf! Borsigwalde heute mit: Tobias, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Vincent, Jan. Spiel-Fotos: Carsten

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Solider Auftritt, wenig Gegenwehr, ganz tief im Osten: 18 Tore beim SV Bau Union

10. Oktober. Zum heutigen Spiel gibt es wenig zu sagen, das Ergebnis spricht für sich. Das Spannendste war noch die Anreise, tief in den Osten. Zu früher Stunde, in Reinickendorf starteten SVB10 SVB9 SVB8 SVB7wir bereits um 7.20 Uhr. Ich habe mal ein paar Groundhopping-Fotos gemacht (guckt Ihr. Besonders witzig finde ich, dass auf dem einen Container DDR 2010 draufsteht. Was die Frage aufwirft: 2010? Wieviel DDR gibt es noch heute?), weil ich auf dem Platz in Lichtenberg noch nie war. Eine kleine grüne Oase, ein hübsch renovierter Kabinentrakt inmitten von Plattenbauten, mit fairen und sympathischen Gastgebern und netten Trainerkollegen. Konnte man nicht unbedingt so erwarten, nach unseren Erfahrungen, die wir mit Bau Union vor zwei Wochen gemacht haben. Da hatten wir beim Training die Kabine neben den zweiten Männern des SV Bau Union, die bei uns ein Punktspiel bestritten – und als unsere Spieler nach dem Training reinkamen und duschen wollten, verrichteten gerade einige Spieler des SV Bau Union ihre Notdurft unter der Dusche. Mit der Begründung, was solle man denn machen, wenn es nur eine Toilette gäbe…und warum wir uns so aufregen? Genug der Unappetitlichkeiten, zurück zu unserem fünften Punktspiel, das – wie gesagt – in einem sehr unaufgeregten und sportlichen Rahmen verlief: Bau Union wehrte sich nur die ersten Minuten, als wir den Fehler machten und mit hohen Bällen durch die Mitte operierten, sehr behäbig. Dort standen sie sehr massiert und kompakt, so dass ich mich bereits zu wundern begann, warum diese Truppe zuletzt SVB16 SVB15 SVB14 SVB13 SVB12 SVB11so hoch verloren hatte. Nach unseren ersten etwas schnelleren Aktionen über die Flügel wusste ich aber, warum: Dagegen fanden sie nie ein Mittel – und so fielen die Tore wie reife Früchte im Herbst. Acht zur Pause, weitere zehn im zweiten Abschnitt. Unsere Spieler machten es gut, bei Bau SVB1 SVB2 SVB3 SVB4Union kann man festhalten: Da sind einige gute Kicker drin (zu zwei Dritteln 2001er), das ist keine schlechte Mannschaft – aber es fehlte heute der Biss, die Leidenschaft. Aus unserer Sicht ist erfreulich, dass wir die Startformation auf drei Positionen verändert hatten und auch während des Spiels vielen Jungs Praxis gaben, die zuletzt Trainingsrückstand hatten. Diese Akteure fügten sich sehr gut ein, mancher blühte auch auf, weil er mal von Beginn an ran durfte. Ich denke, auf lange Sicht werden wir alle Spieler brauchen – und das haben wir heute auch demonstriert. Außerdem kamen heute zum ersten Mal unsere neuen Warmhaltejacken für die Ergänzungsspieler zum Einsatz – war doch schon recht kühl morgens um 9 Uhr in Lichtenberg. Was die Punktspiele SVB17angeht, gehen wir nun in die Herbstpause – danach warten härtere Nüsse. Nächsten Samstag noch zweite Pokalrunde gegen den Weißenseer FC, der um Verlegung der eigentlich für Dienstag angesetzten Partie gebeten hat. Sehr kurzfristig zwar, aber wir kamen der Bitte dennoch nach. Die Fotos vom Spiel sind wie immer von Carsten – danke. Für Borsigwalde heute am Ball: Tobias, Kais, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale (C), Muhudin, Bianca, Melvin, Vincent, Nico. In der 2.C (2:7 bei Schwarz Weiß Spandau) spielten Eren und Firat.

Hoher Sieg gegen den Angstgegner BSC Marzahn – Neun Treffer unter Flutlicht

6. Oktober. Vor diesem Gegner hatte ich gehörigen Respekt. Mag er auch in der Tabelle derzeit nicht so gut dastehen, so gibt es doch einige Aspekte, die diesen Respekt begründen. BSC5 BSC6Erstens: Vor zwei Jahren wäre ich mit NNW 98 beinahe bei den 2001ern des BSC Marzahn aus dem Pokal geflogen. Kampfstark, spielstark, zäh – so hatte ich sie in Erinnerung. Damals lagen sie mehrfach am Boden – und standen immer wieder auf. Und wir waren froh, als abgepfiffen wurde. BSC1   BSC4Das hat sich bei mir eingebrannt. Die meisten Spieler sind immer noch an Bord, ebenso der von mir sehr geschätzte Trainerkollege Kai. Zweitens: Von anderen Trainern aus unserer Staffel habe ich schon gehört, dass bisher Marzahn mehrfach unter Wert geschlagen wurde. So waren wir also BSC7 BSC8alle ein wenig nervös vor dieser Partie am Dienstag, die wir auf Wunsch des BSC um eine Woche verlegt hatten. Mit Flutlichtspielen ist das bei unseren Kindern ja immer so eine Sache, zuletzt wirkten wir ja auch im Pokal beim BSC Reinickendorf etwas fahrig. Und in der Tat waren manche verständlicherweise nach einem langen Schultag nicht so ganz frisch. Aber dafür andere umso mehr. Nach zehn Minuten führten wir bereits mit 3:0, für den BSC Marzahn schien heute zuerst alles ein wenig zu schnell zu gehen. Danach aber schafften unsere Gäste es durchaus, uns mehrfach in Bedrängnis zu bringen – die Jungs hinten waren aber hellwach gegen einen Gast, der bis zum letzten Spielfelddrittel durchaus gefällig kombinierte. Ich bin sicher, Marzahn wird sich bis zum Saisonende in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Bis zur Pause zogen wir auf ein, auch in der Höhe verdiente, 6:0 davon. Was nach dem Seitenwechsel passierte, ist beileibe kein Drama – man sollte aber trotzdem drüber reden: Egoismus regierte zu oft, hundertprozentige Chancen wurden reihenweise vergeben – der oftmals besser postierte Nebenmann übersehen. Allein in der ersten Viertelstunde nach der Pause hatten wir gut und gern zehn klare Einschuss-Möglichkeiten, die allesamt kläglich vergeben wurden. Manche machten mir heute wieder zu viel Show, statt seriös zu spielen. Und von der Ersatz-Bank kamen heute kaum Impulse – auch darüber wird zu reden sein, weil einige Spieler Chancen fordern, um sie dann aus meiner Sicht weitgehend leidenschaftslos liegen zu lassen. Gut, ich möchte jetzt nicht allzu lange darauf rumreiten – zumal wir die Partie locker mit 9:1 gewannen (unser erster Gegentreffer der Saison fiel durch einen aus meiner Sicht nicht berechtigten Strafstoß), aber eines ist mir doch wichtig zu betonen: Solche Nachlässigkeiten können sich auch mal negativ auswirken, wenn das Spiel eng ist. Dem allseits fairen Ensemble des BSC Marzahn, für den so eine Partie unter der Woche mit langer Anreise natürlich sehr unangenehm ist, wünschen wir alles Gute für die nächsten Partien. Borsigwalde heute mit: Tobias, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale (C), Muhudin, Bianca, Melvin, Jan.

Wie Marzahn das Spiel beschreibt, könnt Ihr hier nachlesen

15 Tore gegen Hansa 07 – am Einheitstag passte zusammen, was zusammen gehört

3. Oktober. Man erinnere sich an die letzte Saison. Da hatten wir auch die Freie Sport-Vereinigung Hansa 07 bei uns in der Staffel. Und wir taten uns sehr schwer beim 3:3 im Heimspiel. Davon Hansa1 Hansa2 Hansa3waren heute nur noch drei Spieler im Hansa-Kader. Wir spielen nicht mehr gegen Ältere – und das sieht man auch. Mit einem 15:0 schickten wir die fairen Sportleute aus Kreuzberg nach Hause, die Hansa1 Hansa2 Hansa3 Hansa4 Hansa5in der Halbzeitpause eine ernstere Sitzung am Mittelkreis hatten. Da hatten wir bei herrlichem Spätsommer-Wetter schon neun Mal eingenetzt – und es ging wohl darum, die Räume noch enger zu machen, um ein schlimmeres Debakel zu verhindern. Es soll in der Tat nicht vermessen klingen, wenn ich schreibe: Wir hatten noch zahlreiche Torchancen mehr, ließen gleichzeitig dem Gegner nur einen wirklichen Torschuss in 70 Minuten. Ganz famoser Einbahnstraßenfußball mit viel Spielwitz und Bewegungsfreude, der allerdings zuerst keine Früchte brachte. Drei Mal liefen wir in den ersten zehn Minuten alleine auf den Torwart zu – und vergaben kläglich. Dann war ein Kopfballtor der Knotenlöser – und fortan lief es fast wie geschmiert, wobei ich jetzt wirklich nicht an der Chancenverwertung herummäkeln möchte. Kurzum: Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Am Tag der Deutschen Einheit passte zusammen, was zusammengehört. Wir haben nun in drei Spielen 35 Treffer erzielt, bei keinem Gegentor. Hinzu kommen noch zehn Tore im Pokal. Es läuft. Allerdings haben wir auch noch keinen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte bespielt… Also: Erst einmal abwarten, ein Fazit werden wir uns frühestens in der Winterpause gönnen. Zumal: Ich habe mir am Sonntag mal Rehberge vs. Lichtenberg 47 angeschaut (0:4) – das war speziell von L47 eine ordentliche Partie. Bis auf Weiteres heißt es: Immer konzentriert weiter, es folgt jetzt eine englische Woche für uns. Die Spiel-Actionfotos sind mal wieder von Carsten – danke dafür. Borsigwalde heute mit: Tobias, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Melvin, Jan. In der 2.C (2:6 gegen SC Gatow) spielten am Sonntag Nico, Vincent und Firat.Hansa6 Hansa7

Hansa4 Hansa5

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6:0 bei Blau-Weiß Spandau – starke Deckung, schnelles Umschaltspiel, verdienter Sieg bei robustem Gegner

20. September. Dass uns heute ein starker Gegner ins Haus stehen würde, zeigte sich schon unter der Woche: Der FV Blau-Weiß Spandau hatte im Pokal beim BFC Preußen lange ein 0:0 BW11 BW12 BW13gehalten – und die Partie erst in den Schlussminuten verloren. Wir bekamen es in der Tat mit einem körperlich starken und robusten Gegner zu tun, der von Beginn an nicht zimperlich agierte. Aber wir hielten gut dagegen. Und wir waren es, die von der ersten Minute an für den Spielfluss sorgten. Nach etwa 20 Minuten hatten wir dann an diesem kühlen Sonntagmorgen den gut organisierten Spandauer Abwehrriegel zum ersten Mal geknackt. In der Folge einige unschöne Szenen: Nach einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Spandau (an der es nichts zu deuteln gab, wie selbst der betroffene Spieler einräumte) hyperventilierte der Spandauer BW1 BW2  BW4 BW5 BW6Trainerkollege – und brachte so seine bis dahin sehr souveräne Truppe aus dem seelischen Gleichgewicht. Zwei schnelle Tore unsererseits waren die Folge – und eine Vorentscheidung. Bis zur Pause ließen wir noch den vierten Treffer folgen, in der zweiten Halbzeit spielten wir BW7 BW8 BW9 BW10das dann sehr gut runter, kamen dabei noch zu einer Vielzahl an Tormöglichkeiten, von denen wir leider nur zwei nutzten. Am Ende ein auch in der Höhe vollauf verdientes 6:0. Schade, dass dies der Trainerkollege nicht so sah, sondern sich nach wie vor an dieser einen Zeitstrafe erregte. Fakt ist: Blau-Weiß schoss im Grunde nur drei Mal auf unser Tor, kam so gut wie in die gefährliche Zone, bekam nur einen Abseitspfiff gegen sich – Kompliment an unseren Deckungsverbund und alle, die für unser schnelles Umschaltspiel sorgten. Für unsere zahlreich mitgereisten Fans war ein sehenswertes Spiel. Aus meiner Sicht drei wichtige Punkte bei einem Gegner, der auf jeden Fall in der oberen Tabellenhälfte mitmischen und noch so manchen aus unserer Staffel besiegen wird. Wir sind weiter gut drauf. Schade, dass wir nächste Woche spielfrei sind. Wir nutzen das für einen Test gegen eine B-Jugend. Ansonsten gilt: Etappe zwei gemeistert, immer weiter. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute mit Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale (C), Onur B., Muhudin. Für die 2.C (2:4 gegen Liberta) spielten Melvin, Vincent und Firat.

Road to Moabit, erste Etappe: Zehn Treffer beim BSC am Schäfersee in der ersten Pokalrunde

16. September. Zweistellig – ohne zu glänzen. So könnte man unsere erste Etappe der Road to Moabit (nicht ganz ernst gemeinte Anspielung unsererseits auf den Endspielort…in Anlehnung an WP_20150916_005[1]WP_20150916_003[1]WP_20150916_008[1]andere Pokalwettbewerbe…) auf einen Nenner bringen. Unsere Spieler merkten an diesem regnerischen Mittwoch auf der malerischen Sportanlage am Schäfersee sehr schnell, dass sie dem Gegner in fast allen Belangen überlegen waren. Da half es dann auch nichts mehr, dass wir vor der Partie auf das 12:1 des BSC Reinickendorf in dessen ersten Punktspiel verwiesen hatten, um Überheblichkeit zu vermeiden. Aus unserer Überlegenheit gegen den Kreisligisten wurde im Verlauf der ersten Halbzeit eine gewisse Pomadigkeit und manch einer wollte nur noch brasilianisch spielen. Obwohl wir verhältnismäßig wenig Brasilianer im Kader haben und es a) bekannt ist, dass Tunesier, Kameruner, Türken und Co. keine Brasilianer sind und b) der Trainer kein großer Fan von hochgehaltenen Bällen im laufenden Spielbetrieb ist, übertrieb es mancher doch sehr mit der „Schönspielerei“. So, dass selbst bei 5:1-Pausenstand durchaus IMG-20150916-WA0006[1]deutlichere Worte gefunden wurden. Zumal das von der zahlreichen Anhängerschaft und den Spielern lautstark und frenetisch erzielte Ehrentor zum 1:5 zu der Kategorie „Geschenke einsammeln“ zählte. Kurzum: So geht es nicht. Sowas ist nicht seriös. Und sowas wird irgendwann mal bestraft werden, wenn wir das nicht deutlich ansprechen. Aber man muss der Truppe zugute halten, dass in der zweiten Halbzeit dann wirklich sehenswert kombiniert wurde in diesem Reinickendorfer Duell. Mit einem Manko: Trotz 7,32 m Torbreite nahmen wir allzu oft den Torsteher ins Visier – BSC1 BSC2   BSC5 obwohl es trotz des abstoßend ekligen schwarz-gelben Trikots keine Ansage des Trainers war, den Burschen ständig abzuschießen. Fakt ist: Aus gut und gern 20 Torchancen der Marke hundertprozentig machten wir in Halbzeit zwei nur noch fünf weitere Treffer. Erwähnenswert ist noch, dass die Gastgeber teilweise sehr ordentlich zulangten, um es nett zu formulieren. Wir bekamen drei Strafstöße, fünf wären jedoch mindestens angemessen gewesen. Und selbst über Rot hätten sich die BSCer in einer Szene nicht beklagen dürfen. Da war der Referee mehr als gnädig. Aber egal, wir fahren weiter auf der Road to Moabit – allein darauf kommt es an. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute am Schäfersee mit: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Melvin, Hussein, Malcolm, Pascale (C), Onur B., Muhudin.

Reichlich Tore an der Tietzstraße gegen den SV Buchholz: Ein Saisonauftakt nach Maß

12. September. Auftakt nach Maß: Unser erstes Punktspiel in dieser Saison war früh entschieden. Schon nach sechs Minuten, da stand es bereits 2:0, war klar, dass sich unser Buch1 Buch2 Buch3 Buch4 Buch5 Buch6heutiger Gegner nur sehr schwer würde befreien können – von unserem Druck, unserer engen Umklammerung, die ihm regelrecht die Luft abschnürte. Der SV Buchholz hatte große Buch10 Buch11Probleme mit unserem Tempo, fand denn auch kaum während der 70 Minuten den Weg in unsere Hälfte. Kam im Grunde nur zu einem Torschuss. Wir kombinierten erst sehr gut, der Gegner war irgendwann nur noch bemüht, mit seiner jungen Mannschaft (überwiegend 2002er) die Räume für uns eng zu machen. Leider ließ unsere Beweglichkeit irgendwann nach, mancher übertrieb das Einzelspiel und wollte persönlich brillieren, sonst wären noch viel, viel mehr Tore möglich gewesen. Außerdem hatte der Gast einen sehr guten Keeper. Aber was will man meckern? Ich habe auch schon erlebt (in der Aufstiegssaison mit Buch12 Buch13NNW, als alles auf Verbandsliga ausgerichtet war), wie eine Mannschaft trotz bester Vorbereitung plötzlich verkrampft – wenn es darum geht, dann auch unter Druck alles auf die Platte zu bekommen. Ich erinnere nur an den Pausenrückstand damals im ersten Saisonspiel… Nach so einer psychischen Blockade sah es heute nie aus, die Jungs und das Mädel sprühen derzeit geradezu vor Spielfreude. Weshalb ich der Mannschaft zurufen möchte: Der erste Schritt ist gemacht. Nicht weniger – aber auch nicht mehr. Gut so, aber: Immer weiter. Danke an Carsten für die Spielfotos, danke an Norbert fürs Pfeifen. Borsigwalde heute mit: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel (C),Simon, Onur Y., Maurice, Melvin, Hussein, Malcolm, Pascale und Nico.

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