Archiv 3, August 15 – April 16

No shoes, no shirt, no service. Lehrstunde mit 3:6

25. April. Ein sehr schwaches Testspiel lieferten wir bei der 1.B-Jugend des SC Siemensstadt ab. Der Verzicht auf mehrere Stammspieler machte sich deutlich bemerkbar. So mancher aus der „zweiten Reihe“ konnte sich nicht aufdrängen, einige waren läuferisch und taktisch überfordert. SCS4Sechser, die bei gegnerischem Ballbesitz nicht zurück kommen, Verteidiger die nicht verschieben, zaghaftes Zweikampfverhalten – und eine latente Kopfballschwäche bei einigen Akteuren. Ich hoffe, die Spieler haben das auch selbst gemerkt. Da war ein Stürmer des Jahrgangs 99 (in der SCS1 SCS2 SCS3Winterpause von Viktoria 89 nach Siemensstadt gewechselt), der mit einigen meiner Jungs Jojo spielte. Ja, da muss mehr kommen, wenn man in die erste Elf will. Die Krönung war aber der Borsigwalder Spieler, vor einigen Monaten aus einem Nachbarland zu uns gestoßen ist. Als ich den Burschen einwechseln wollte, stellte er fest, dass er sein Trikot in der Trikottasche gelassen hat. In solchen Situationen finde ich gut, dass es eine Sprachbarriere gibt und der Spieler vermutlich nur die Hälfte von dem verstanden hat, was ich gesagt habe. Sinngemäß ging es darum, ob er SCS5erwartet, dass ich ihm das Trikot parfümiere, eine Schleife drum binde und dann feierlich überreiche. Beim zweiten Einwechselversuch hatte er dann übrigens beide Schuhe offen. Man hat`s nicht leicht als Trainer einer G-Jugend… Nach einer halben Stunde führten wir jedenfalls noch 2:0, konnten und wollten danach aber zahlreiche Flanken und den Druck aus dem Rückraum nicht mehr verhindern. Zahlreiche Stellungsfehler machten den Gegner zusätzlich stark. Das 2:1 zur Pause noch trügerisch, am Ende eine grausige zweite Hälfte mit fünf weiteren Gegentoren. 6:3 besiegte uns in einem fairen Spiel der SC Siemensstadt. Für manchen war es eine schöne Lehrstunde in der punktspielfreien Zeit. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Onur B., Onur Y., Kais, Maurice, Hussein, Ahmed, Jan, Tobias, Malcolm, Vincent, Melvin, Firat, Jendrek, Eren, Momo, Fabian.

 

EIGENES HALLENTURNIER, diesmal in Glienicke/Nordbahn: Toller Budenzauber mit Platz eins, Platz zwei – fairen Gästen, fleißigen Eltern

6. Februar. Unser traditioneller Turniertag fand heute in Brandenburg statt. In Glienicke/Nordbahn, im Grunde nur einen Katzensprung entfernt. Wir hatten die örtliche 20160206_091519[1]Dreifeldhalle für neun Stunden angemietet, fanden in der Arena beste Bedingungen vor. Erst einmal zum Sportlichen: Turnier eins war hochkarätig besetzt. Entsprechend dynamischer und 20160206_131937[1]20160206_093603[1]spannender Hallenfußball wurde geboten von richtig guten C1-Teams. Unsere erste Mannschaft gewann dabei ihren Auftakt gegen einen Tabellenführer aus Brandenburg, den SV Mühlenbeck 47 20160206_093614[1]mit 7:2, unterlag dann dem Verbandligisten SC Charlottenburg mit 1:2, bevor mit einem 5:2 gegen Landesligist FSV Berolina Stralau Platz zwei und somit der Halbfinaleinzug perfekt gemacht wurde. 20160206_090333[1]20160206_090326[1]Im Semifinale trafen wir auf Landesliga-Tabellenführer Berliner AK 07 und siegten 2:0. Im Finale wartet dann der Berliner SC auf uns – wir gewannen 3:1. Ein verdienter Turniersieg, ohne Frage. Und somit der größte Pokal für uns. Platz fünf an unsere zweite Mannschaft nach einem unglücklichen 3:3 gegen den BAK (trotz zweimaliger Führung), einem 0:2 gegen den Berliner SC und einem 5:0 gegen die B-Jugend des SC Siemensstadt. Auch die Borsigboys II spielten ein tolles Turnier.20160206_131449[1] Den besten Torwart stellte der Berliner SC mit Lukas, den besten Feldspieler wir mit Simon. Danke an den Verein mit Münne und Bernd, der uns für diese Ehrungen Bälle zur Verfügung gestellt hat, sich auch an der Hallenmiete beteiligte. Der Besuch beim ersten Turnier – eher mau. Bei der C-Jugend wird es halt immer schwerer, Eltern zu motivieren. Was allerdings nicht auf unsere Elternschaft zutrifft. Die hatte unter der Federführung von Tanja wieder ein sensationelles Buffet auf die Beine gestellt, 20160206_090505[1]das am Ende doch ziemlich ratzfatz aufgefuttert wurde, weil noch andere Veranstaltungen in der 20160206_172932[1]Halle stattfanden – und weil beim zweiten Turnier wesentlich mehr Zuschauer zugegen waren. Also: Ein herzliches Dankeschön an die vielen Eltern, die mitgeholfen habe, den Turniertag auf dem 20160206_115433[1]kulinarischen und organisatorischen Sektor wieder zu einem vollen Erfolg zu machen. Im zweiten 20160206_134326[1]Turnier merkte man den Jungs schon ein bisschen die Müdigkeit an. Borsigboys II quälte sich durch 20160206_134340[1]die Vorrunde mit einem 0:2 gegen den SC Siemensstadt, einem 0:2 20160206_131906[1]gegen den BSC Rehberge und immerhin einem 6:2 gegen den SV Bau-Union. Im Spiel um Platz fünf mussten die Jungs ins Neunmeterschießen – 3:2 gegen Liberta, nachdem es zuvor 1:1 gestanden hatte. Die erste Mannschaft besser unterwegs, aber auch schon mit einigen Hängern: Ein 9:0 gegen den RFC Liberta zum Auftakt, dann ein 7:0 gegen Askania Cöpenick. Im dritten Spiel wachten wir gegen den Frohnauer SC zu spät auf – 2:3. Im Halbfinale aber wurden die Freunde vom BSC Rehberge mit 2:0 besiegt, bevor es im Endspiel nochmal gegen Frohnau ging.Halle1 Halle2 Auch hier wieder ein verdientes 3:1 für die 20160206_115503[1]Schwarz-Weißen – und Platz zwei für uns. Den besten Spieler 20160206_175942[1]stellte Frohnau mit Lenny, wir den besten Torwart mit Onur. Fazit: Ein wieder rundum gelungener Turniertag. Danke an die Schiedsrichter Marc (der heute von allen Teams sehr viel Lob bekam), Münne, sowie die drei Jungs aus der B-Jugend, Malek, Hamoudi und Samir. Danke an Turnierleiter Klausi, der mit Deniz 20160206_134520[1]20160206_131614[1]wie in alten NNW-Tagen das Kampfgericht mal wieder perfekt organisierte. Ich denke, der SC Borsigwalde 1910 hat sich heute als richtig guter Gastgeber für faire Gäste erwiesen. Gute Besserung an Melvin, der das Turnier abbrechen und zum Arzt musste – Überdehnung eines Bandes an der Hand.

Alle Ergebnisse von den Turnieren:

Turnier eins hier

Turnier zwei hier

Wenig Glanz gegen Unions Bundesliga-Juniorinnen

30. Januar. Eines unserer schwächeren Testspiele zeigten wir heute gegen den 1.FC Union Berlin, genau gesagt gegen die U17 Bundesliga-Mädchen. Bevor ich zu uns komme, ein Wort zu den 20160130_104826[1] 20160130_104857[1]Gegnerinnen: Ich war überrascht von so viel Ordnung, taktischem Können – und einer gesunden Portion Zweikampfhärte. Wie der Trainerkollege mir sagte, geht es in der Juniorinnen-Bundesliga auch ordentlich zur Sache, weshalb keine falsche Scheu angesagt war. Allein die Torgefährlichkeit ging bei einer ansehnlichen Spielweise beweglichen und technisch gut ausgebildeten Union-Girls weitgehend ab, wir ließen im ganzen Spiel nur drei Torchancen zu. Damit ist das Positive aus unserer Sicht auch fast schon gesagt: Die Abwehr stand! Vor allem in Halbzeit eins übertrieben es Union4 Union2 Union1hingegen fast alle unserer Spieler mit dem Egoismus. Es wurde nicht kombiniert, es wurde getrickst – und gebolzt. Zu viele hohe Bälle, die in Halbzeit zwei dann auf den Index kamen. Heraus Union3kam erst nach klaren Ansagen einiges, was unsere Herzen erwärmte. Vergleiche ich das zuvor Gebotene mit dem rassigen Spiel am Mittwoch beim BAK, dann sage ich: Das waren andere Union5Spieler… Erst nach einer halben Stunde und dann in Halbzeit zwei spielten wir miteinander – und prompt ergaben sich viele Torgelegenheiten. Dass wir die teilweise fahrig liegen ließen – Schwamm drüber. Alle vier Treffer fielen in den letzten 18 Minuten – so dass aus meiner Sicht das Ergebnis Union6 Union7ein wenig über unsere wahre Leistung hinweg täuscht. Klar, der Sieg ging in Ordnung, aber: Dieses dann bittere Ende hatten die eisernen Mädels eigentlich nicht verdient. Danke an Union für einen interessanten Vergleich an der Tietzstraße. Alles Gute! Wir sollten es beim nächsten Mal wieder besser machen. Danke aucvh an unsere Referees Samir und Hamoudi und an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Onur B., Tobias, Melvin, Eren,  Momo, Simon, Onur Y., Hussein, Muhudin, Kais, Jan, Pascale, Bianca, Jendrek, Firat, Christian.

Unions Spielbericht findet Ihr hier

Bärenstarke Bälleklauer in Blau – tolles 3:2 beim BAK

27. Januar. Der Gegner: Eine Klasse für sich in der Landesliga. 127:7 Tore, 12 Spiele, 12 Siege. Nur nebenbei bemerkt: Unserem Nachbarn Nordberliner SC haben sie neun eingeschenkt. Nun die Ankündigung vor unserem Testspiel: Ob es für uns okay sei, wenn sie mit der stärksten Kapelle 20160127_180301[1]auflaufen würden? Denn sie würden sich quasi einspielen wollen fürs Wochenende. Da treffen die Jungs aus der U15 des Berliner AK auf Energie Cottbus. Klar, für uns kein Problem – wir kommen dann halt auch mit dem stärksten Aufgebot… 17 Mann, Frauen, Kinder und polnische Neuzugänge, die noch nicht begriffen haben, 20160127_180335[1]wie das bei uns so läuft, blieben daheim (bzw. Letztgenannter wackelte zehn Minuten nach (!) Spielbeginn an, obwohl er gar nicht nominiert war – und wollte tatsächlich noch mitspielen….) 20160127_180353[1]Zurück zum Spiel: Die drei Trainerkollegen des BAK hatten den Kopf voll mit engagierten und spielfreudigen Borsigboys – Bälleklauer in Blau. Nach 20 Minuten hätten wir eigentlich schon 4:0 führen müssen – es stand aber nur 1:0. Zur Pause 3:1, schmeichelhaft für den Landesligisten, der nur zwei starke Phasen von vielleicht fünf, sechs Minuten in Halbzeit eins (zweimal 40 Minuten) im Poststadion hatte. An alt-ehrwürdiger Stätte, wo dereinst der ruhmreiche FC Schalke 04 eine Deutsche Meisterschaft feiern durfte, ließen auch wir 20160127_193148[1]den Ball schön kreiseln… In Halbzeit zwei ein etwas anderes Bild: Der Gegner wütend, deutlich mehr pressend, mehr hohe Bälle – was uns aber nicht unerwartet traf. Wir übten nun, wie abgesprochen, verteidigen, erste Bälle einfach klären – und kontern. Dabei hatten wir wieder Chancen, frei vor dem Torhüter, um auf vier oder fünf Tore davon zu ziehen. Nicht verschweigen möchte ich, dass wir die ein oder andere brenzlige Situation glücklich überstanden. Das Glück des Tüchtigen halt. So kassierten wir nur noch ein Tor. Fazit: Ein verdienter 3:2-Sieg, stark gemacht von den Jungs! Das Ganze hat auch dem Trainer Spaß gemacht, weil ich heute auch mal wieder so richtig in Coaching-Laune war und es schön fand, wie die Spieler die Tipps annahmen. Weiter so! Und danke an den BAK 07 für ein rassiges und faires Testspiel. Borsigwalde heute mit: Onur B., Tobias, Melvin, Eren,  Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y., Hussein, Muhudin, Maurice,  Kais, Jan, Malcolm, Ahmed, Nico, Pascale.

Souverän Platz eins beim Elco-Cup des SV Bau-Union

24. Januar. Nach der Spielabsage gestern konnten wir uns wenigstens heute noch ein wenig in der Halle tummeln. Auch wenn das in der C-Jugend ja längst kein Ersatz mehr ist für den richtigen  20160124_170851[1] 20160124_105239[1]Fußball… Jedenfalls gewannen die Borsigboys souverän den 7. Elco-Cup des SV Bau-Union aus Lichtenberg, einem unserer Staffelgegner. Fünf Siege mit 43:4 Toren bei diesem Einladungsturnier sprachen am Ende eine deutliche Sprache. Gegen den Zweitplatzierten Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf gewannen wir gleich unsere erste Partie mit 9:1 (danach kassierte der Gegner nur noch ein Gegentor im ganzen Turnier). Gespielt wurde in einer großen Halle mit großen Kleinfeldtoren. Chemie Adlershof besiegten wir mit 12:1 (die Jungs hatten am Ende lediglich 15 Tore kassiert…), SC Kickers 08 mit 9:0, die 20160124_135709[1]Gastgeber vom SV Bau-Union mit 8:0 und letztlich Askania Coepenick mit 5:2. Wir stellten mit Hussein (14 Treffer) auch den Torschützenkönig – sein Pokal wird ihm noch nachgereicht. Fazit: 20160124_135549[1]Natürlich staunten manche über die Kombinationen, die wir heute ablieferten, erst recht ob der Tatsache, dass wir fleißig durchwechselten … Aber ich möchte eines noch einmal betonen: Die Jungs haben sich diese Art zu spielen auch hart erarbeitet in all den Jahren. Von nix kommt nix. Glückwunsch zum Turniersieg, bei dem sich jeder Feldspieler mal in die Torschützenliste einschreiben konnte, und danke an die sympathischen Gastgeber für die Einladung. Wir sehen uns bei unserem Turnier! Gute Besserung an Vincent, der sich schon beim Warmmachen verletzte und ins Krankenhaus musste (es ist nichts gebrochen). Borsigwalde heute mit: Onur B., Vincent, Melvin, Onur Y., Bianca, Kais, Pascale, Firat, Simon, Hussein, Momo, Tobias.

Nur eine starke Halbzeit – 2:4 nach 2:0 gegen SCC

16. Januar. Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui! So könnte man die Partie gegen den Verbandsligisten SC Charlottenburg auf einen Nenner bringen. Lehrreich war es für den ein oder 20160116_100208[1]20160116_100218[1]anderen auch, der insgeheim mehr Spielzeit einfordert… Fakt ist nämlich, dass wir in der ersten Hälfte den SCC sehr gut im Griff hatten. Wir führen verdient mit 2:0. Kaum begannen wir mit Wechseln (auch im Hinblick auf das nachfolgende Spiel der B-Jugend, bei der einige mitspielen sollten), gab es einen Niveauabfall – auch und vor allem im läuferischen Bereich. 20160116_113651[1]Es wurde nicht mehr so schnell verschoben, die Aggressivität fehlte ebenso wie die Konzentration. Und wenn man dann einen Gegner mit schnellen Spielern vor der Brust hat, wird so ein poröses Mittelfeld eben mal schnell überspielt. Ist ein paar Mal passiert – und ging dann auch ins Auge. Genau vier Mal. 2:4. Ich hoffe, die Jungs, die vorne standen, hatten einen guten Blick drauf wie die Treffer fielen in diesem Duell über 2 x 40 Minuten. Fazit: Einige haben den Anspruch, länger auf dem Platz zu stehen. Dann aber sollten sie den Trainer auch überzeugen scc1scc2scc3wollen, der sich ansonsten eine Meinung bildet, die wie folgt lautet: Mancher bei uns ist nicht zu ersetzen. Oder doch? Ich freue mich, wenn mir einige das Gegenteil in den nächsten Wochen scc4 scc5 scc6beweisen wollen. Danke an den wieder einmal sehr fairen Gegner aus Charlottenburg. Die Spiele gegen Dejans Truppe machen mir immer mehr Spaß, weil sie von gesundem Ehrgeiz geprägt sind. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute mit: Tobias, Onur B., Melvin, Eren,  Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Hussein, Muhudin, Maurice, Pascale (C), Kais, Jan, Malcolm, Ahmed, Christian, Vincent, Jendrek.

Tolle Halle, faire Spiele: Platz eins beim SV Mühlenbeck

10. Januar. Der Mühlenbecker SV bat uns zum traditionsreichen Einladungsturnier Mühle-Cup. Was soll ich sagen? Eine Dreifachhalle. Sprichwörtlich drei Mal so groß wie die meisten herkömmlichen Hallen in Berlin… Gespielt wurde deshalb in dieser wunderbaren Arena in Brandenburg (20 Minuten 20160110_143310[1]von Borsigwalde entfernt) mit ungewohntem 5+1-Modus (was bei unserer heute aufgrund des Spielausfalls in Lübars sehr langen Ersatzbank auch gut war), auf große Tore – und die Akteure hatten immer noch reichlich Platz, um richtig gute Spielzüge hinzulegen. Unsere Truppe genoss 20160110_095949[1]das, die Elternschaft – wie immer bei uns zahlreich vertreten – auch. Von der ersten Minute an drückten die Borsigboys dem Turnier ihren Stempel auf. In unserer Gruppe besiegten wir den SV Altlüdersdorf mit 5:1, dann die Spielgemeinschaft aus Mühlenbeck und Schönow mit 6:0, bevor wir 20160110_100049[1]den Gruppensieg mit einem 5:0 gegen Wandlitz/Basdorf perfekt machten. 16:1 Tore – eine berauschende Vorrunde. Im Halbfinale ging es gegen die SG Birkenwerder/Bergfelde. Nach ungefährdeter 3:0-Führung machten wir es hinten raus noch spannend gegen einen robusten Gegner – 3:2. Nun ein rein Berliner Finale gegen den FC Concordia Wilhelmsruh. Der Landesligist war auch souverän durch seine Gruppe marschiert. Nun sah er das schwarz-weiß-blaue Stoppschild. Ein 20160110_143402[1]klares 5:0 für uns – vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch. Aber bei uns lief es heute einfach rund. Zur Belohnung gab es einen wunderschönen Glaspokal. Wir bedanken uns beim Mühlenbecker SV für die Einladung zu einem top organisierten Turnier und bei allen Gegnern für eine freundschaftlich faire Atmosphäre. Tolle Schiedsrichter, allesamt Trainer des gastgebenden Vereins, pfiffen souverän und sorgten für Fußball-Spiel und nicht Fußballkampf. Bemerkenswert auch, wie die Wilhelmsruher Jungs meine Spieler nach dem Finalsieg abklatschten und ein gegnerischer Spieler aus Brandenburg sich nach bösen Worten in Richtung eines unserer Spieler auf Drängen seiner Mitspieler dafür entschuldigte. Der Trainerkollege wollte gerade einwirken, da meldete seine Mannschaft: schon erledigt… Es geht auch anders als gestern und zeigt mir: Nein, auch fairer Umgang ist noch möglich. So macht Fußball Spaß. Borsigwalde heute: Onur B., Melvin, Ahmed, Muhudin, Jan, Momo, Kais, Onur Y., Malcolm, Bianca, Hussein, Daniel, Christian, Tobias.

Und hier noch eine hübsche Anekdote aus Mühlenbeck, vom Mühlenbecker Trainerkollegen Wolfgang (am Tag nach dem Turnier) – mit Blick auf unsere Trikots: „Ich habe zu den Trainerkollegen gesagt: Kiekt mal genau hin, vielleicht ist das gar nicht der SC Borsigwalde, sondern Barcelona. Zeitweise haben sie so gespielt…“

Platz zwei beim BSC Rehberge

9. Januar. Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende einen Mix aus Testspiel und Hallenkick erleben – aber die Partie in Lübars fiel dem Wetter zum Opfer. Also zwei Mal Halle. Heute beim BSC Rehberge. Die Möwensee-Halle zwar für großgewachsene C-Jugendspieler langsam, aber sicher 20160109_151340[1]etwas zu eng – aber das Turnier wieder gut organisiert und mit richtig viel Spielzeit (14 Minuten). Danke an Rehberge für die Einladung – und bevor ich es vergessen, möchte ich hier auch nochmal betonen, dass die fairen Weddinger auch verantwortlich dafür waren, dass wir vergangene Woche das tolle Erlebnis Hallenmeisterschaft haben durften. Denn das – fragwürdige – Reglement hatte 20160109_151258[1]bereits eine Nominierung der Bezirksliga-Tabellenführer durch den BFV Ende November vorgesehen, als wir zwei Spiele weniger hatten als Rehberge… Für Rolf und Christof vom BSC war aber klar, dass der zur Hallenrunde fahren sollte, der zur Winterpause oben steht in unserer Staffel. Also, bei dieser Gelegenheit: nochmals danke für so viel Fairness. Zurück zum Turnier: Am Ende belegten wir (in den neuen Barcelona-Reise-Tikots) nach ordentlicher Leistung den zweiten Platz, wofür es einen schönen Pokal gab. Siege fuhren wir gegen den SC Siemensstadt (2:1) Rehberge orange (7:1), die 3. C des Berliner SC (6:2) und Rehberge gelb (1:0, durch einen aus meiner Sicht fragwürdigen Siebenmeter) ein, Remis (1:1) spielten wir gegen Rehberge grün (1:1), die einzige, verdiente Niederlage gab es gegen die 3.C der Füchse (1:4), die uns sauber 20160109_093003[1]auskonterte, während wir uns vor dem Tor fast die Füße brachen beim Versuch, den bärenstarken Torhüter zu überwinden. Da wir heute ergebnisunabhängig und sorgsam darauf achteten, dass alle Akteure viel Spielzeit bekamen, möchte ich meinen, dass die Borsigboys & Girl alle ihren Spaß hatten. Natürlich muss man damit leben, dass es einzelne Spieler in gegnerischen Reihen gibt, für 20160109_093049[1]die so ein Hallenturnier einen anderen Stellenwert als nur den Spaßfaktor hat – erst Recht, wenn sie offenbar der Ansicht sind, noch eine Schmach tilgen zu müssen. Als dieser eine Spieler auf einem richtige Fußballfeld (und nicht in einer kleinen Halle, wo manchmal ein gewonnener Zweikampf reicht) einsehen musste, dass Größe und Kraft allein nicht reicht, um spielstarke und intelligente Borsigboys zu besiegen. Nicht unerwähnt möchte ich das lassen, weil ich nicht über meinen Schatten springen kann: Wenn ich direkt daneben stehe, wie auf einem Fußballfeld ein Spieler meiner Mannschaft bedroht wird, muss ich reagieren. Nicht richtig war, dass ich dies dem aus meiner Sicht übermotivierten Spieler selbst gesagt habe („Komm mal runter, das ist hier nicht die Fifa-Weltmeisterschaft“), ich hätte den Referee einschalten müssen. Aber, nochmal: Ich bleibe dabei, dass so ein Verhalten nicht zum Fußball passt und ja – asozial ist. Genau in dem Sinne, wie der Duden den Begriff ausweis: die Gemeinschaft (und dazu gehört auch der Fußballsport) schädigend. Erst Recht, wenn dieser Spieler ständig wie ein Lama durch die Gegen läuft, selbst in Spielpausen auf der Tribüne – ehrlich, mich stört sowas.  Punktum. Und damit ist die Sache für mich erledigt. Einen Vereinsnamen nenne ich nicht, weil es seinem fairen Team gegenüber unfair wäre. Einer ist keiner. Borsigwalde heute: Tobias, Malcolm,  Bianca, Vincent, Christian, Firat, Simon, Daniel, Pascale, Hussein, Onur Y., Kais.

Berliner Hallenmeisterschaft: Endrunde knapp verpasst. Starke Siege gegen Verbands- und Landesligisten

3. Januar. Starker Auftritt der Borsigboys bei der Vorrunde der Berliner Hallenmeisterschaft, für die wir uns als Bezirksliga-Tabellenführer qualifiziert hatten. Futsal-Regeln, Vier Staffeln à sechs Teams, jeweils 20160103_095609[1]zwei kommen weiter. Ich zitiere dann mal Spielervater Detlef, der am Ende mit einem Lächeln fragte: „Und wer war jetzt hier der Bezirksligist?“ Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz – und 20160103_095640[1]einer für uns unglücklichen Schiedsrichterentscheidung – verpassten wir am Ende die Endrunde in der Sömmeringhalle. Die Referees hatten beim Spiel Hertha BSC gegen Tasmania ein klares Tor für Hertha übersehen, der Regionalligist verlor so die Partie, seine einzige Niederlage – und wir mussten im letzten Spiel gegen Tasmania gewinnen, um weiter zu kommen. Am Ende reichte es trotz eines beherzten Sturmlaufes der Borsigwalder jedoch da nur zu einem 1:1. Zehn Punkte aus fünf Partien waren zwar viel – aber reichten nicht. Zuvor hatten wir das Turnier mit einem furiosen 2:0 gegen 20160103_114043[1]Verbandsligist Füchse eröffnet. Ein leidenschaftliches Derby mit einem verdienten Sieger. Es folgte dann ein Dämpfer gegen Hertha BSC. Da merkte man sofort, dass die Jungs zu viel Respekt vor dem großen Namen hatten. Wir hatten zwar auch unsere Chancen, agierten aber insgesamt zu wenig und reagierten nur. Unglücklich auch, dass das 0:1 durch ein Eigentor fiel. Am Ende ein verdientes 0:3. Aber die Blauen steckten das weg – und wie… Gegen Verbandsligist FC Internationale gerieten wir 20160103_100544[1]20160103_104101[1]in Minute neun in Rückstande, drehten aber das Spiel noch mit 2:1. Ebenso gegen Landesligist Köpenicker SC, der nur selten vor unserem Tor auftauchte – aber zwei Mal führte. Aber wir siegten noch 3:2, durch Treffer in der vorletzten und letzten Minute. Drei Siege, ein Remis und eine Niederlage gegen klassenhöhere Gegner, das war aller Ehren wert. Im Grunde kostete uns nur eine recht schwache Chancenverwertung das Weiterkommen an einem Tag, da wir sehr viel Biss und Teamgeist zeigten. Die Truppe hat das prima gemacht in der Louis-Zobel-Halle in Schöneberg, wo Borsigwalde den größten Fanblock stellte. Gut und gern 30 Borsigwalder (darunter Jugendleiter Bernd, Münne, Schulle, Totti und Klaus), und Sympathisanten (alte NNWer wie Klaus oder das Trainer- und Betreuerteam der Füchse C3) feuerten uns an – und sie bekamen spannende Spiele geboten. Wie zuletzt im Berlin-Pokal könnte man auch hier titeln: Schade, raus mit Applaus! Borsigwalde spielte mit: Onur B., Tobias, Hussein, Simon, Daniel, Kais, Momo, Pascale, Malcolm, Muhudin, Onur Y.,  Ahmed.

Hier noch ein Kommentar auf der Homepage des SC Borsigwalde (wo wir unsere Spielberichte – bisweilen gekürzt –  auch immer veröffentlichen): „Hut ab vor dieser starken Leistung zu Jahresbeginn , schade reicht Mir hier nicht , vielmehr Danke für diese spannenden Spiele voller Mut und Leidenschaft und auch ein großes Lob an die stehts dem Team zur Seite stehenden Elternschaft , so macht Fußball Spaß , gruß Euer Totti !“

Dem möchte ich noch hinzufügen: Stimmt, die Elternschaft (angeführt von Einpeitscher Heidi) heute gut in Form… weiter so! Es gibt Situationen, wie heute öfter, da braucht das die Truppe – wenn schon der Trainer die Ruhe in Person ist….

Mit Energieleistung zu Platz eins in Siemensstadt

20. Dezember. Direkt nach dem Punktspiel beim BFC Südring fuhren wir heute zum Hallenturnier des SC Siemensstadt. 10.45 Uhr ritten wir in Kreuzberg vom Hof, um 12.15 hatten wir unser erstes Spiel in der großen Siemensstädter Sporthalle. Mancher wirkte im Verlauf des Turniers durchaus Halle Halle2müde, andere sprühten nur so vor Spielfreude und Bewegungsdrang. Das sah teilweise sehr gut aus. Für diese Spieler (und die, die nicht über zu wenig Hallenzeit meckerten, obwohl sie zuvor das Punktspiel durchgespielt hatten…) macht man das als Trainer doch gerne… sich Zehn-Stunden-Fußballtage ans Bein zu binden. Die anderen erspart man sich als Übungsleiter dann einfach beim nächsten Mal… Kurzum: Am Ende wurden wir verdientermaßen Erster mit 16 Zählern aus sechs Partien à langen 14 Minuten (ein echtes Argument für unsere lange Ersatzbank). Nach einem 1:1 gegen den Berliner SC zum Auftakt folgten Siege gegen die gastgebende 1.C des SC Siemensstadt (4:2), die 2002er des Frohnauer SC (1:0) und Hertha Zehlendorf (7:0), sowie gegen Arminia Tegel (5:1) und Fortuna Babelsberg (3:0). Glückwunsch an die Jungs, wir sehen uns am Dienstag nochmal zum letzten Training und am Mittwoch zur Weihnachtsfeier – dann ist eine längere Pause, die nur durch die Hallenmeisterschaft (3. Januar) unterbrochen wird. Borsigwalde mit: Tobias, Eren,  Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Hussein, Muhudin, Pascale, Kais, Firat, Ahmed, Onur B., Vincent.

Platz drei beim B-Jugend-Hallenturnier in Siemensstadt

12. Dezember. Erster Hallenauftritt der Saison – und wir trauten uns was. Nahmen die Einladung der 1.B-Jugend des SC Siemensstadt gerne an. Bei dieser wunderbaren, großen Halle kann man im Grunde nicht guten Gewissens nein sagen. Macht immer wieder Spaß. So auch heute. Erst recht, Halle1 Halle3weil sich unsere Jungs was trauten. Und viel Respekt einheimsten als einzige C-Jugend im Teilnehmerfeld. „Ihr könnt da mithalten“, befand Marcel, der Siemensstadt-Trainer im Vorfeld – und tatsächlich, so war es. Bei 13 Minuten Spielzeit und körperlicher Unterlegenheit in jedem Duell beileibe keine Selbstverständlichkeit. Drei Siege aus fünf Partien für die körperlich kleinste Truppe – am Ende der Pokal für Platz drei. Wir gewannen das Auftaktspiel des Turniers gegen den FC Spandau 06 mit seiner langen Ersatzbank und großgewachsenen Akteuren mit 3:2, nur hinten raus mussten wir ein Halle4bisschen zittern. Im zweiten Spiel führten wir bereits 2:0 gegen Hilalspor, wechselten komplett durch – und verloren den Faden. Leider. Zwar waren wir dem 3:3 näher und spielerisch besser, kassierten aber noch das 2:4 durch einen Konter. Dann zwei furiose Siege gegen die Zweitvertretung der Siemensstädter (4:0) und Schwarz-Weiß Neukölln (5:1), bevor es zu einem echten Endspiel gegen Siemensstadt kam. Ein Sieg – und wir wären Erster, ansonsten Dritter. In dieser Partie muss man aber klar sagen, dass wir dem späteren Turniersieger dann doch klar unterlegen waren. Aber egal, es war ein bemerkenswert mutiger Auftritt. Am Ende fehlte ein wenig die Kraft, was nicht verwunderlich war – schließlich war unser Punktspiel gegen Rehberge erst wenige Stunden her. Danke an den SCS für die Einladung zu einem wieder mal top organisierten Turnier. Borsigwalde mit: Onur B., Ahmed, Momo, Onur Y., Hussein, Muhudin, Pascale, Kais, Firat und Vincent.

Síeg im Rückspiel gegen Verbandsliga-Primus SCC

1. November. Auf Wunsch des SC Charlottenburg trafen wir uns heute – nur acht Tage nach dem letzten Duell – zum Rückspiel. Offensichtlich begreift uns der Verbandsliga-Tabellenführer durchaus als Herausforderung. Was soll ich sagen? Wir sagten gerne zu, denn Ihr wisst ja: Man lernt nur von SCC13 SCC14Besseren. Und man muss kein Prophet sein, um ein drittes Spiel vorherzusagen – demnächst in diesem Theater. Denn heute besiegten wir den SCC sogar, nach 75 Minuten stand es 4:3, wobei das letzte Tor der Gäste bereits in der Nachspielzeit fiel. Wie sehr das unsere Gäste wurmte, war SCC1 SCC2 SCC4 SCC6deutlich zu sehen. Nun, wir begannen das Spiel defensiv nicht so stark wie letzte Woche, dafür aber mit umgestellter Offensive wesentlich druckvoller, mutiger, durchsetzungsfähiger. Von Beginn SCC11 SCC12an entwickelte sich eine sehr unterhaltsame Partie, ich habe unsere Elternschaft selten so „mitgehen“ sehen. Und auch den Trainer hielt es kaum auf dem gestern beim Ingolstadt-Spiel im S04-Shop erstandenen Stühlchen (ist nur als Gag gedacht, nicht als Altersruhesitz…). Nach unserer 1:0-Führung um die zehnte Minuten herum reagierte der Gast sehr vehement – und drehte den Spieß um. Ich will nicht lamentieren, nur so viel: Beide Tore gehören zur Kategorie Sonntagsschüsse. Die fallen nicht alle Tage aus solcher Entfernung. Was aber nicht als Kritik an dem Feldspieler zu werten ist, der heute unser Tor hütete – beide Bälle waren sehr platziert. Aber  SCC8wir kamen zurück – und führten zur Pause bereits aus meiner Sicht durchaus verdient mit 3:2. Sehr, sehr beweglich SCC19präsentierte sich unsere Offensivabteilung. Beim SCC wackelten die SCC15 SCC16Kabinenwände, wir wussten, was uns erwarten würde. Also galt es, die ersten Minuten zu überstehend – und Nadelstiche zu setzen. Genau das passierte. Unser erster Konter führte zum 4:2. Der Rest war viel Ballbesitz für den SCC, aber kaum Torgefahr. Die zweite Hälfte brillierte unsere Verteidigung. Die Partie wurde zunehmend etwas ruppiger, aber nicht unfair. Meldung aus dem Krankenhaus: Nico hat nur eine Prellung… Am Ende dann noch ein Standard zum 3:4, als der Drops schon gelutscht war. Fazit: Kein Tor aus einer Kombination zugelassen gegen ein zwei Klassen höher spielendes Team. Ich ziehe den Hut vor der Truppe. Chapeau! Danke an Carsten für die Spielfotos und danke an Marc für eine wieder sehr souverände Spielleitung als Referee. Borsigwalde heute mit: Melvin, Kais, Ahmed, Momo, Daniel, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Nico, Jan, Maurice.

Auswärtssieg: Verbandsligist Wilmersdorf chancenlos

27. Oktober. Der 1.FC Wilmersdorf, im Abstiegskampf der Verbandsliga steckend, hatte uns zu sich auf die Anlage am Volkspark gebeten. Von Beginn an entwickelte sich unter Flutlicht eine FCW4Partie, die man so von einer Heimelf nicht erwarten konnte. Wilmersdorf ließ uns das Spiel machen – und verlegte sich aufs Kontern. Meist mit langen Bällen. Um es kurz zu machen: Wir – FCW1 FCW2 FCW3nominell zwei Spielklassen tiefer angesiedelt – gaben die Partie auch im Verlauf der kompletten 70 Minuten nicht aus der Hand, ließen drei, vier Gelegenheiten zu. Das war`s. Zwischendurch hatten wir Zeit und Muße für Umstellungen, weil der Gegner in Halbzeit zwei kaum noch vor unserem Tor auftauchte und immer mehr damit haderte, dass er auch vorne nahezu alle entscheidenden Zweikämpfe verlor. Am Ende ein 3:0, das sich eher wie ein 8:0 anfühlte. So muss man denn heute auch nur die Chancenverwertung kritisieren auf einem sehr seifigen, rutschigen alten Kunstrasen-Platz, der nicht leicht zu bespielen war. Umso besser wäre es von unserer Seite gewesen, man hätte den einen oder anderen Schlenker noch vermieden. Diese Fahrigkeit vor dem Tor kann uns irgendwann auf die Füße fallen. Aber was soll man ansonsten meckern? Die Truppe macht es derzeit gut und steckt auch einige Ausfälle, so wie heute, ganz gut weg. Borsigwalde heute mit: Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Melvin, Kais, Nico, Jan, Eren.

0:3 nach 90 Minuten – aber auf Augenhöhe mit SCC

24. Oktober. Drei Mal 30 Minuten gegen den Tabellenführer der Verbandsliga – so lautete heute unsere Aufgabe. Nicht leicht, gewiss – aber wir haben ja derzeit durchaus das nötige SCC16-neuSelbstbewusstsein, um uns solchen Herausforderungen zu stellen. Ihr kennt meine Meinung: Man lernt nur von Besseren. Und umso schöner ist dann am Ende die Erkenntnis: Mensch, soooo viel besser waren die ja gar nicht… Fürs Erste die Fakten: 0:0, 0:2, 0:1 – das waren die nackten Ergebnisse gegen den SC Charlottenburg. In Summe also ein 0:3 in 90 Minuten. Aller Ehren wert, SCC1 SCC2 SCC3 SCC4 SCC5 SCC6 SCC7wie auch andere Beobachter der Partie befanden. Zu den Dritteln: Das erste ging gefühlt an uns. Wir waren einen Tick besser, der SCC hatte offenbar Redebedarf und verschwand schnell in der Kabine. Und kam wesentlich aggressiver wieder heraus. Um wieder überrascht festzustellen, dass wir auch diese Phase gut überstanden. Vor dem ersten Treffer der Gäste hatten wir eine SCC8 SCC9 SCC10 SCC12hundertprozentige Gelegenheit, die wir aber vergaben. Wie noch einige Chancen mehr. Ärgerlich, denn letztlich resultierten alle drei Gegentreffer heute aus individuellen Fehlern, die im Rückblick durchaus vermeidbar waren. Dass wir beim Stande von 0:2 sogar noch einen Elfmeter verschossen, passt ins Bild, dass wir heute vorne nicht unseren besten Tag erwischt hatten. Aber Schwamm drüber: Ein Zwei-Klassenunterschied war nie sichtbar. Wir ließen den SCC kaum in unseren Strafraum eindringen, folgerichtig gab es über die zwei Treffer aus dem Spiel heraus nur noch fünf, sechs weitere Top-Chancen für den Favoriten. Ich denke, das spricht für unsere SCC15 SCC14Defensive, die heute top agierte. Der SCC-Trainer beklagte hinterher ein sehr schlechtes Spiel seiner Mannschaft, die nie ihren Rhythmus gefunden habe. Ich entgegnete: „Man spielt immer nur so gut, wie der Gegner es zulässt.“ Jaja, ich weiß: Drei Euro ins Schweinchen. Aber was sonst als Phrase gelten darf, passte heute wie Arsch auf schwarz-gelben Eimer: Der SCC gehört zu jenen spielstarken Truppen, individuell sehr gut besetzt, die man nicht spielen lassen darf – und das gelang uns gut. Wir standen ihnen früh auf den Füßen – genauso früh, wie unsere Jungs von den SCC-Akteuren attackiert wurden. So ergab sich ein von Taktik und Zweikämpfen geprägtes Spiel, bei dem vieles im Mittelfeld ablief. Vielleicht nicht so schön anzusehen für Freunde von packenden Strafraumszenen – aber ich habe gerne hingeguckt. Fand auch klasse, dass wir nur vier Ecken zugelassen haben. Kompliment an unsere Truppe für ein gutes Spiel, in dem wir sehr viel gelernt haben. Wären wir in manchen Situationen noch schneller und kaltschnäuziger gewesen, hätten wir uns auch mit einigen Toren belohnen können in einer Partie, da ich auch bei uns fünf, sechs wirklich hochkarätige Möglichkeiten gezählt habe. In der kommenden Woche bespielen wir mit dem Landesliga-Tabellenführer BAK und Verbandsligist Wilmersdorf weitere gute Gegner. Es gilt weiter zu lernen und sich nicht nur an den hohen Ergebnissen in Liga und Pokal zu erfreuen (bisher 87:2 Tore). Danke an Carsten für die Spielfotos von heute. Danke auch an Marc für die souveräne Spielleitung als Referee. Für Borsigwalde spielten heute: Tobias, Kais, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Nico, Jan, Melvin.

Keine Wattebäuschchen, aber elf Tore gegen die Füchse

18. Oktober. Um ehrlich zu sein hatte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet. 11:0. Das ist mal ne Ansage. Schon zur Pause habe ich in der Kabine den Spielern gesagt, wie gut sie heute die Fuchs9 Fuchs10Aufgabe lösen. Gegen die 3.C-Jugend der Füchse Berlin Reinickendorf, die ich seit Jahren sehr stark einschätze und die uns (vor allem bei Hallenturnieren) auch schon häufiger geärgert hat. Ein exzellenter 2001er-Jahrgang mit großen, wuchtigen und bemerkenswert torgefährlichen Spielern. So mancher ist in den Reihen dieser Mannschaft, der auch schon in der C1 der Füchse gespielt hat – oder den die C1 für ihren Kader wollte. Der aber wegen des guten Betriebsklimas in der 3.C, für das Trainer Nico und seine Gattin Angi seit vielen Jahren sorgen, auf den Sprung in die „Erste“ verzichtet – und dafür seinen Spaß hat. Nun, mit dem Spaß auf dem Feld war es allerdings heute nicht weit her. Angi sagte danach mit enttäuschter Miene: „So hoch haben wir seit drei Jahren nicht mehr verloren.“ Kürzlich hat  man immerhin den Nordberliner SC besiegt, der auf dem Papier immerhin eine Klasse höher spielt als wir… Nur fünfzehn Minuten lang war es eine Partie auf Augenhöhe. Es Fuchs1 Fuchs2 fuchs3 Fuchs4 Fuchs5wurde um jeden Meter Boden gekämpft, mit Haken und Ösen – oftmals an der Grenze des Erlaubten. Wir drückten, die Füchse konterten. Oft mit hohen Bällen. Es dauerte, bis wir uns darauf eingestellt hatten. So wurden wir im kämpferischen Bereich in dieser Saison noch nie gefordert wie in der Anfangsphase von den Füchsen. Von außen – viele Eltern waren mitgefahren – kam auch viel Feuer in Richtung der Füchse-Spieler, die uns beweisen wollten, dass sie eben keine Fuchs6 Fuchs7 Fuchs8normale „Dritte“ sind. Aber, liebe Jungs, das wissen wir auch so…. Alles in allem keine einfache Aufgabe für unseren Referee Norbert, der das aber prima löste. Unsere Mannschaft hielt von der ersten Minute an ganz stark dagegen, ließ sich auch von einem Pfostenschuss unserer Gäste nach etwa sieben Minuten nicht aus der Ruhe bringen. Die Viererkette verschob irgendwann viel besser – und wir ließen das Spiel immer mehr in unsere Richtung kippen. Mit einer Mischung aus Spiel- und Kampfkunst, die mir sehr gut gefiel. Nicht vergessen: Wir hatten gestern schon ein Spiel… Aber heute zeigte sich auch, dass wir mittlerweile mehrere Akteure von der Bank bringen können – und es keinen Qualitätsverlust gibt. Und dass wir auch manchen Ersatzspieler (der später aus dem Urlaub kam oder verletzt war) langsam, aber sicher wieder an den Rest heranführen. Unser Kader ist auch in der Breite mittlerweile sehr gut besetzt, der Konkurrenzkampf um die Kaderplätze lässt manchen ordentlich aufs Gaspedal drücken. Das gefällt mir, zumal es auch teamintern in einem freundschaftlichen Rahmen abläuft. Zurück zum Spiel: Bis Fuchs11 Fuchs12zur Pause erzielten wir sechs tolle Tore, eines schöner als das andere. Über die Außen, in die Schnittstelle, mit einem Pressing vom Feinsten – alles, was das Herz begehrt. Nach der Pause dann nur noch ein kurzes Aufbäumen der Füchse, die sich alsbald in ihr Schicksal ergaben, weil wir – trotz großer Veränderungen in der Halbzeitpause – dort weitermachten, wo wir aufgehört hatten. Der Rest war Kür unsererseits, die Füchse kamen kaum noch in die Zweikämpfe, weil wir den Ball laufen ließen. Fazit: Ein wirklich guter Test, in jeder Hinsicht. Der Gegner hat nicht mit Wattebäuschchen geworfen – genau so einen Fight brauchten wir auch mal wieder. Jetzt kommt am nächsten Samstag der SCC, Tabellenführer der Verbandsliga. Da werden wir auch sehen, wie gut wir wirklich sind. Ich denke, wir werden auch denen das Leben schwer machen. Danke an die Füchse für ihren Besuch – und Kopf hoch, Ihr seid besser als das Ergebnis von heute. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute mit: Nico, Melvin, Tobias, Kais, Eren, Ahmed, Momo, Daniel (C), Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Muhudin, Bianca, Jan.   

Den Spielbericht der Füchse findet Ihr hier

Beherzter Auftritt bei der 1.B des SC Siemensstadt

26. September. Am Ende stand zwar ein 2:3 – aber man konnte durchaus von einem gefühlten Sieg für uns sprechen. Gegen die 1.B-Jugend des SC Siemensstadt verschliefen wir die erste Viertelstunde, kassierten drei Treffer – vielleicht auch, weil wir zu viel Respekt zeigten vor der WP_20150926_002[1] WP_20150926_001[1]Größe des Gegners (der sogar einen 1,98m-Mann in seinen Reihen hatte…). Jedenfalls hatten wir zu viele Wackler hinten. Zudem hatten einige Jungs Probleme mit dem ungewohnten Naturrasen. Da kann man eben nicht jeden Ball zauberhaft WP_20150926_005[1]raus spielen, sondern muss auch mal schlagen. Fakt ist: Siemensstadt schoss in der ersten Hälfte vier Mal aufs Tor und erzielte drei Tore. Das nenne ich mal effektiv. Aber die übrigen 60, 65 Minuten nach der klaren Führung dominierten wir die Partie, hatten gut und gern 70 Prozent Ballbesitz – ließen jedoch zu lange zu viele Chancen liegen. In der zweiten Halbzeit war es fast nur ein Spiel auf ein Tor, was mit zwei  SCS2 SCS3 SCS4blitzsauberen Treffern für uns belohnt wurde. Zwei Mal trafen wir noch Aluminium. Fazit: Ein guter SCS10Test gegen einen fairen Gegner, der uns alles abverlangte. Ein toller Rasenplatz, auf dem das Kicken einfach Spaß macht. Danke an die 1.B des SCS für die Einladung an unserem spielfreien Wochenende. Danke an Carsten für die Spielfotos. Für Borsigwalde spielten heute: Tobias, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel, Simon, Onur Y., Maurice, Hussein, Malcolm, Pascale, Onur B., Muhudin. Für die 2.C (2:6 beim BFC Alemannia 90) spielen Bianca, Vincent, Muhudin, Onur Y. und Nico.

SCS8 SCS7 SCS6 SCS5

Wieder Verbandsligist besiegt – 1:0 gegen Wilmersdorf

6. September. Mit dem 1. FC Wilmersdorf (durch den Verzicht von Wartenberg aufgestiegen) besiegten wir heute den zweiten Verbandsligisten in der Vorbereitung. Das knappste aller Wilm9 Wilm10Sieg-Ergebnisse, dieses 1:0 für uns, drückt wahrhaftig zwei Dinge aus: Zum einen standen wir hinten heute sehr sicher. Ich glaube, Wilmersdorf schoss in Hälfte eins nur zwei Mal auf unser Tor (ohne wirklich eine Chancen zu haben), in der zweiten Halbzeit vielleicht vier, fünf Mal. Zum anderen war bei herbstlichem Wetter mit Nieselregen unsere Chancenverwertung mal wieder das Manko. Das Wil2 Wil4 Wilm1 Wilm3 Wilm5Ergebnis ist für Wilmersdorf schmeichelhaft, mehrfach wurde da noch auf der Linie geklärt – außerdem hatte der Torwart einen sehr guten Tag erwischt. Wir aber müssen daraus lernen, noch konzentrierter vor dem Tor zu agieren. Ansonsten gibt es wenig auszusetzen an der Spielweise unserer Mannschaft. Einige wussten heute wieder sehr gut zu gefallen. Im letzten Test bekamen vor allem jene noch einmal viel Spielzeit, die sich eingespielt haben in den letzten Wochen – dafür ist so eine Generalprobe nun einmal da. Die anderen, die auch gestern gegen Brandenburg 03 nicht ihre Chancen nutzen konnten, müssen in den nächsten Einheiten jenen Grad an Spielwitz und Fitness erreichen, den die anderen bereits haben. Ab Samstag wird es nun ernst, die Mission beginnt. Danke an Nico, der trotz Verletzung vorbei kam und zu seinem Geburtstag Donuts mitbrachte. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute mit: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel, Muhudin, Simon, Onur Y., Maurice, Melvin, Hussein, Malcolm und Pascale (C).

Wilm6 Wilm7 Wilm8

8:2 – aber nur eine Hälfte Glanz gegen Brandenburg 03

05. September. Gegen den FC Brandenburg 03, wie wir Bezirksligist, stellten wir heute sehr früh die Weichen auf Sieg. Das 4:0 zur Pause war für den Gast eher schmeichelhaft, da das B1 B2 B3 B4 Spiel im Grunde 30 Minuten lang nur auf ein Tor lief. Brandenburg 03 konnte sich aus unserer Umklammerung so gut wie gar nicht befreien. Das änderte sich im Grunde bereits mit vier Einwechslungen gleichzeitig acht Minuten vor der Halbzeit, als wir schon deutlich die Zügel lockerer ließen – und dem Gegner dadurch Mut machten. Durch die Wechsel kam unser Spielfluss ein wenig abhanden, auch auf mancher Position die Konsequenz und Ballsicherheit. Die Souveränität, die uns bis dahin auszeichnete, kehrte auch nur bedingt wieder zurück. In der zweiten Halbzeit kamen die Rot-Weißen zu deutlich mehr Spielanteilen und auch Chancen, von denen sie zwei nutzten. Dass es dennoch am Ende 8:2 für uns stand, war verdient – aber in der zweiten B6 B7 B8 B9 B10 B11Hälfte spielten wir längst nicht mehr so glanz- und schwungvoll wie die erste halbe Stunde. Fazit: Manche Spieler mit Trainingsrückstand haben heute gemerkt, dass die anderen im Team schon weiter sind. Diese Lücke ist nur durch Fleiß zu schließen. Danke an Brandenburg für eine zwar umkämpfte, aber durchaus faire Partie. Danke an Carsten für die Spiel-Fotos. Die anderen Bilder machte heute Marcel, da ich mit Pfeifen beschäftigt war. Borsigwalde heute mit: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Daniel (C), Muhudin, Simon, Onur Y., Maurice, Melvin, Hussein und Vincent.

B13 B14

12 Tore – Sturm über Borsigwalde, Stern 1900 verweht

30. August. Heute tobte ein Orkan namens Borsigboys über die Tietzstraße. Leidtragende waren Stern12die Spieler des Landesligisten Steglitzer FC Stern 1900, die von dem heftigen Sturm überrascht wurden. Spaß beiseite: Was wir heute gegen den ambitionierten, klassenhöheren Gegner (der den Stern1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5Aufstieg in die Verbandsliga anpeilt) ablieferten, kann man wohl mit einem Satz beschreiben: Besser geht nicht. Auch in unserem siebten Testspiel lieferten wir eine äußerst sehenswerte Leistung ab. Dabei begann alles gar nicht so gut: Noch im Tiefschlaf, läuteten wir das 0:1 infolge eines Freistoßes (nach einem wirklich dummen Foul) bereits nach zwei Minuten selbst ein. Allerdings war schon davor – und erst recht danach – zu sehen, dass wir trotzdem einen guten Tag erwischt hatten. Sehr beweglich und voller Spielfreude zauberten wir ein fußballerisches Feuerwerk auf den Rasen. Unser frühes Pressing schmeckte den Steglitzern überhaupt nicht, insbesondere den Torhüter schien das arg zu verunsichern. Kurzum: Wir nutzten Stern6 Stern7 Stern8ein Missverständnis zum Ausgleich nach etwa 18 Minuten – und legten dann so richtig los. Klar, es war der ein oder andere Fehler dabei, vor allem der Bursche ganz hinten wurde immer unsicherer – aber im Fußball entstehen Tore meist durch Fehler. Und wir reden hier nicht von ein, zwei Toren – sondern von acht bis zur Pause. 8:1! Unfassbar. Unsere Jungs und das Mädel in den viagrablauen Shirts spielten so, als ob sie vorab das Mittelchen eingenommen hätten… Ich kann aber hier Stern10 Stern11versichern, wir waren alle ungedopt… Stern 1900 taumelte jedenfalls in die Halbzeitpause – und berappelte sich nur mühsam. In der zweiten Halbzeit stellten wir einiges um, blieben aber dominant und nach wie vor trotz der Hitze immer in Bewegung. Auf und ab, rastlos und zielstrebig. Stern9Das war das Merkwürdige an diesem Tag: Selbst als plötzlich Innenverteidiger zu Außenstürmern wurden, klappte nach vorne einfach alles und wir ließen hinten kaum was zu. Und das gegen einen Gegner, den ich sehr hoch einschätze und der sehr viel Qualität besitzt. Die 2002er im Kader standen letztes Jahr im Halbfinale zur Berliner D-Jugendmeisterschaft, scheiterten nur knapp im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC. Die 2001 im Kader sind vergangene Saison in die Landesliga aufgestiegen mit der C1. Und die drei Mädels des Stern13 Stern14Jahrgangs 2000, die heute mit dabei waren, spielen allesamt seit vielen Jahren in der Berliner Auswahl. Da ich selbst schon viele Auswahlspiele gesehen habe, weiß ich, was die Girls auf dem Kasten haben. Wobei ich heute mal – soviel Vaterstolz sei mir, der ich selten einzelne Spieler herausgreife – ausnahmsweise angesichts der Konstellation vergönnt, eines erwähnen möchte: Die Stern-Mädchen spielten stark, aber das beste Mädel an diesem sonnigen Sonntagvormittag wirbelte für Borsigwalde. Kurzum: Heute griff einfach jedes Rädchen ins andere – bis am Ende, nach 2 x 40 min. der Schiedsrichter (ein Vater von Stern 1900, der sehr gut pfiff) ein 12:1 vermeldete. Wir sollten das nicht zu hoch hängen, aber durchaus Selbstbewusstsein daraus ziehen. Nun noch zwei Testspiele – dann wird es ernst. Es wirkt, als hätten wir bisher gut gearbeitet. Wir tun auf jeden Fall, was wir können. Abheben wird keiner, oder anders formuliert: Wir sehen uns am Dienstag (nach dem Teamfoto) an der Treppe… Aber nochmal Kompliment für den Auftritt heute und gestern, das Wochenende hat Spaß gemacht. Danke an Stern 1900, trotz des rabenschwarzen tages bis zum Ende ein äußerst fairer und disziplinierter Gegner. Und danke wieder an Carsten und Ivonne für die Actionfotos. Borsigwalde heute mit: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Malcolm, Daniel, Muhudin, Simon, Pascale, Nico, Onur Y., Maurice.

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Sommerfest beim FC Schöneberg: Sieg auf Rasenteppich

29. August. Auf einem herrlichen Rasenteppich am Vorarlberger Damm testeten wir heute gegen den 1. FC Schöneberg, der uns im Rahmen seines Sommerfestes eingeladen hatte. Der FCS spielt – FCS3wie wir – in der Bezirksliga und hegt – wie wir – Aufstiegsambitionen. Vorneweg: Es war ein wirklich FCS7FCS6sehr faires Spiel mit tollem Rahmenprogramm, denn der Verein richtet sein Sommerfest aus, hatte dazu 53 Teams eingeladen in allen Altersklassen. Eine organisatorische Meisterleistung, das muss man so sagen. Zumal extrem viel geboten wurde: Von Sackhüpfen bis zur Hüpfburg und        FCS8Kletterwand – auch die kleinen Fans der Borsigboys (siehe Fotos) kamen so auf ihre Kosten. Vor FCS2FCS1dem Spiel wurde uns sogar ein Wimpel überreicht und die Partie von einem sehr souveränen Schiedsrichter-Gespann geleitet – wie gesagt: Einfach super, dieser Rahmen. Es hat auch Spaß FCS9 FCS10 FCS11 FCS12 FCS13 FCS14 FCS15 FCS16gemacht, einfach mal unter solchen „professionellen“ Bedingungen (so gut wie keine Diskussionen über Abseitsentscheidungen, weil zwei Linienrichter sehr souverän auftraten) zu kicken. Danke an Tolga vom FC Schöneberg für die Einladung zu diesem Event, bei dem wir nach der Partie noch ein wenig verweilten, um auch das kulinarische Angebot noch zu nutzen. Nun zum Sportlichen: Es war den Kids förmlich von der ersten Minute an anzumerken, wie viel Spaß es macht, auf so einem wunderbaren Platz zu spielen. Keinen interessierte dabei die Hitze auf dem sonnenüberfluteten Platz. Wir dominierten von der ersten Minute an, gingen früh in Führung, ließen dann einen Konter zum 1:1 zu. Alles in allem standen wir danach weitgehend sicher und fuhren aus einer sehr gut geordneten Defensive unsere Angriffe – FCS17 FCS18sehr strukturiert, sehr schnell, sehr klar und stets gefährlich, oft über die Flügel. Kompliment an alle 15 Akteure – wirklich sehr guter Fußball der Borsigboys. Die 2:1-Halbzeitführung bauten wir so bis auf 4:1 aus, weitere Treffer waren möglich. So trafen wir zwei Mal noch Aluminium. Aber auch der Gegner wusste mit seiner sehr großgewachsenen und robusten Truppe immer wieder zu gefallen. Es war für die zahlreichen Zuschauer eine sehr interessante Partie. Danke nochmals an den FC Schöneberg für die Einladung. Danke auch wieder an Carsten für die Fotos vom Spielgeschehen, die die Leidenschaft der Jungs und des Mädels gut widergeben. Alle anderen Fotos entspringen wieder dem Trainer-Windowsphone (oft belächelt von Spielern der I-Phone-Generation, doch immer wieder farblöick brilliant…). Erwähnen möchte ich noch, dass Tobi extra einen Tag früher aus dem Urlaub gekommen ist, um mitspielen zu können. So hatten wir heute wieder einen etatmäßigen Keeper drin. Und muss ich extra erwähnen, dass ich solche Spieler und ihre Eltern liebe…?????? Für Borsigwalde spielten heute: Tobias, Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Malcolm, Daniel, Muhudin, Simon, Pascale, Nico, Onur Y., Maurice.

FCS5FCS4

 

Langer Fußballtag: Sieg gegen Frohnau und lecker Essen

27. August. Mit dem Frohnauer SC bespielten wir heute – nach TeBe und Füchse – den dritten 2002er-Jahrgang aus der Landesklasse während der Saisonvorbereitung. Wieder stand am Ende ein Sieg. Das Spiel verlief zuerst erstaunlich einseitig. Eine Halbzeit lang beherrschten wir den Gegner WP_20150827_002[1]klar, der sich aus unserer Umklammerung kaum lösen konnte – und große Probleme mit unserem Pressing und schnellen Spiel hatte. Frohnau allenfalls bis zehn Meter vor dem Strafraum gefällig, WP_20150827_003[1]WP_20150827_004[1]WP_20150827_006[1]erarbeitet sich nur eine halbe Torchance – wir hingegen gingen äußerst schludrig mit unseren zahlreichen Torgelegenheiten und der spielerischen und körperlichen Überlegenheit um. Wobei man auch sagen muss, dass der Frohnauer SC einen Klasse-Torhüter in seinen Reihen hatte, der mehrfach Eins-gegen-Eins-Situationen aus kürzester Distanz für sich entscheiden konnte. Fakt ist, statt deutlich zu führen, fünf oder sechs Tore wären locker drin gewesen, gingen wir nur mit einem 2:0 in die Kabine. Und zollten in Halbzeit zwei unserem hohen Tempo Tribut. Die alte Weisheit: Wir liefen nicht mehr so viel, und wenn man den Gegner spielen lässt, kommt er auch zu Chancen… Und wir kassierten zwei Treffer: okay, auch vor dem Hintergrund, dass wir heute wieder keinen etatmäßigen Torhüter zur Verfügung hatten – aber das darf eigentlich nicht sein, wenn man ein Spiel so im Griff hatte. Das 3:2 für uns war dann letztlich eine Willensfrage. Wie gesagt: Im Ligabetrieb sollten wir uns so etwas nicht leisten. Immerhin konnten wir heute schon wieder auf 15 Spieler zurück greifen. Mancher kam direkt aus dem Urlaub zum Spiel. Erwähnen möchte ich noch, dass das heute leider hinten raus nicht so gut geklappt hat, ohne Schiedsrichter zu spielen. Geht eben nicht immer… Und ein Wort noch zu unserem Torwart Onur, der trotz Fingerfraktur (siehe Foto) die komplette Trainingswoche als Feldspieler mitgemacht hat – und auch heute im Spiel mitwirkte. Motto: Ich will mitmachen, mich bewegen! Leider sind nicht alle aus diesem Holz geschnitzt.

Nach dem Spiel ging es in einem lockeren Ein-Kilometer-Spaziergang zum Nudel-Essen bei unserem WP_20150827_013[1]Mitspieler Daniel. Es war richtig lecker, alle hauten ordentlich rein – und da es zum Nachtisch auch noch Eis und Brownies gab, fiel doch manchem nach 90 Minuten Pause die Umstellung auf das WP_20150827_007[1]WP_20150827_011[1]anschließende Training schwer, mit dem wir den langen Fußball-Tag ausklingen ließen… Der ein oder andere hat aber wieder alles abtrainiert…. Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank an Daniels Mutter Bernadetta für Ihre Mühe und ihren Einsatz. Die gute Nachricht am Ende des Tages: Das Haus steht noch. Vielleicht aber auch nur, weil wir im Garten gegessen haben. Für Borsigwalde spielten heute: Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Malcolm, Daniel, Muhudin, Simon, Pascale, Nico, Onur Y., Onur B., Maurice.

Mutiger Auftritt gegen Verbandsligist Viktoria 1889

23. August. Heute übten wir: verteidigen – und kontern. Denn trotz dünner personeller Besetzung hatten wir mit dem FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde einen der besten Verbandsligisten zu Gast an der Tietzstraße. Zur Pause stand es 1:1, bis acht Minuten vor dem Ende 1:2 – letztlich ging die LFC1 LFC2 LFC3Partie 1:4 aus. Ein guter, ja richtig leidenschaftlicher Auftritt von zehn Borsigboys und dem Borsiggirl. Unterstützt wurden wir vereinsintern durch Cihan und James – danke für das Aushelfen. Das Spiel ist einfach erzählt: Unser Gegner, zweifellos zum Favoritenkreis der Verbandsliga zählend, kannte nur eine Richtung: auf unser Tor, von der ersten Minute an. Ich habe noch nie so eine körperlich wuchtige 2001er-Truppe gesehen wie heute. Klar, waren bei den 17 Spielern auch ein paar kleine dabei – aber in Erinnerung bleiben die großen, kampfstarken und schnellen Akteure, gegen die sich unsere Spieler aber immer wieder mutig stemmten – und es schafften, dass nicht einmal extrem viele Torchancen entstanden. Viel Ballbesitz – ja, aber kaum Zwingendes. Ein bisschen erinnerte mich das Spiel an das, was ich gestern gesehen hatte bei Schalke vs. Darmstadt. Auf der einen Seite die Bestimmenden, auf der anderen Seite, die die LFC4 LFC5Räume eng machten. Und das machten wir gut, mit sehr viel Laufeinsatz. Ein wirklich ganz toller Auftritt unseres Ensembles, das alles aus sich herausholte und hinterher vom Gäste-Trainerteam Lob kassierte. In der Tat waren wir sehr gut organisiert – und spielten auch munter mit. Es ist nicht so, dass die Handschuhe des gegnerischen Torwarts glühten – aber wir setzten Nadelstiche. Aus solchen Test muss richtig viel Selbstbewustsein erwachsen. Ich bin sicher, Viktoria wird in der Verbandsliga auf viele Truppen treffen, die nicht annähernd so gut aussehen werden wie wir heute. Wir danken den Lichterfeldern für den Besuch bei uns. Im Übrigen benötigten wir in dieser Partie keinen Schiedsrichter, die Jungs regelten das weitgehend alleine. Für Borsigwalde heute am Ball:  Bianca, Kais, Eren, Jan, Ahmed, Momo, Malcolm, Daniel, Muhudin, Simon, Pascale, James, Cihan.

Hart macht, was uns nicht umbringt… 5:4 gegen Füchse

22. August. Das war heute ein schweres Stück Arbeit. Glanzlos besiegten wir die 2.C-Jugend der Füchse auf eigenem Platz mit 5:4. Unsere Spielweise war dabei nicht ansatzweise vergleichbar mit der aus der Vorwoche – was aber erklärbar ist. So mancher Leistungsträger ist (wie angekündigt) in     Füchse1dieser Woche in den Urlaub entschwunden, oder noch im Urlaub. So mancher, der in dieser Woche zurückkehrte, hat vor allem läuferisch noch arge Defizite – auch verständlich. Wenig Verständnis bringe ich für jene auf, die mir vor der Sommerpause gesagt haben, dass sie da sind – und die nun plötzlich doch verreisen oder Familientermine haben. Das zerstört jegliche Planung Füchse2Füchse3eines Trainers, der eigentlich beim Abschließen von Testspielen damit rechnet, 14 Spieler zu haben – und dann nur mit elf dasteht. Heute letztlich sogar nur mit zehn. Nochmal, ein für alle Mal: Ich akzeptiere, dass für einzelne Eltern das Fußballspiel ihrer Kinder nicht so wichtig ist (und eine Normalität, dass ihre Kinder dann eine ohnehin personell dünn aufgestellte Truppe nicht unterstützen können… man könnte auch schreiben: Im Stich lassen muss!), aber ich möchte kein Füchse4 Füchse5 Füchse6Wehklagen aus der zweiten Reihe hören, wenn diese zweite Reihe auch im Saisonverlauf zweite Reihe bleibt. Punktum. Ich sehe mittlerweile ein, dass es manches Elternteil nie verstehen wird, dass Fußball ein Teamsport ist – trotz aller Versprechen. Und, nebenbei: Wenn wir personell wieder aus dem Vollen schöpfen können, werde ich auch einen Spieler, der – wie heute – noch im Urlaubsmodus, ohne Aufwärmshirt und Fußballschuhe aufkreuzt, wieder heim schicken. Damit sollte das für diese Saison geklärt sein. Wobei man sagen muss, dass uns heute wirklich das Pech ereilte, dass sich beim Warmmachen auch noch unser Torwart Onur am Daumen verletzte (im Krankenhaus wurde eine leichte Fraktur festgestellt, zwei Wochen Pause – gute Besserung) – und ein Feldspieler ins Tor musste. In der Not riefen wir dann noch unseren alten Kollegen Tim an, der ja in der Straße wohnt – und kurz nach Anpfiff zu uns stieß. Vielen Dank auf diesem Weg für so viel Hilfsbereitschaft. Als einziger Einwechsler blieb mit Alex aus der 2.C somit nur ein 2003er, der noch keine Großfeldminute absolviert hat, dafür aber seine Sache engagiert machte. Derart durcheinander gewürfelt, erwischten uns die Füchse trotz großer Hitze eiskalt. Nach zehn Minuten stand es 0:2 – und wir bekamen kaum Zugriff auf die wieselflinken Spieler. Wir durften uns so fühlen wie mancher Gegner von uns letzte Saison – trotz körperlicher Überlegenheit auf vielen Positionen spielerisch unterlegen. Wir stellten um – und das Bild änderte sich. Endlich übten wir Druck aus und ließen kaum noch Chancen zu – zur Pause eine verdiente 3:2-Führung. Hier muss ich wirklich die Moral der Truppe loben, die sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog. Und noch eine bemerkenswerte Szene: Beim Stande von 2:2 gab der gute Schiedsrichter (ein Füchse-Elternteil) ein Tor für uns – und meine Spieler verwiesen darauf, dass der Ball doch nicht hinter der Linie war. Wirklich bemerkenswert, zumal kaum ein Füchse –Spieler protestiert hatte – was auch bemerkenswert ist. Dass die Aufholjagd mit dieser Besetzung gegen einen spielstarken Gegner mit voller Ersatzbank Kraft gekostet hat, war den Spielern schon in der Halbzeitpause anzusehen. Mancher glühte… Die Füchse kamen mit mehr Schwung als wir aus der Kabine, glichen wieder aus. Gut, vor dem Tor waren sie nicht so zwingend – aber bis zur Strafraumgrenze sah das viel besser aus als bei uns. Aber in den letzten zehn Minuten warfen wir nochmal alle Körner rein – und zogen auf 3:5 zurück. Das letzte Tor fiel nach einem individuellen Fehler fast mit dem Schlusspfiff. Nochmal: Alle Achtung vor der Moral und dem Teamgeist aller Anwesenden. Morgen nochmal eine harte Nuss gegen Verbandsligist Viktoria 89 aus Lichterfelde, nach dem Motto: Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter. Für Borsigwalde heute am Ball:  Bianca, Kais, Jan, Ahmed, Momo, Malcolm, Daniel, Muhudin, Simon, Pascale, Tim, Alex. 

Und noch ein starker Auftritt – gegen den SC Staaken

16. August. Das heutige Spiel gegen den SC Staaken haben wir zwar mit 3:4 verloren – aber dennoch wieder eine starke Leistung geboten. Der Siegtreffer für unsere Gäste, die starken 2001er Staaken7 Staaken8 Staaken9des Vereins (die im letzten Jahr in ihrer Staffel im Schnitt nur ein halbes Gegentor pro Partie kassierten, bei sechs eigenen Treffern, insgesamt keine Niederlage), die den Verbandsliga-Abstieg der 2000er nun in der Landesliga „ausbaden“ müssen, fiel erst zwei Minuten vor dem Ende. Und wir hatten dann in der Schlussminute noch zwei Chancen, bei denen einmal auf der Linie geklärt wurde… Kurzum. Vor rund 50 Zuschauern wieder ein toller Auftritt unserer Truppe, nur 22 Stunden nach dem schweren Spiel bei Tasmania. Und heute hatten wir bei der Hitze auch nur einen Auswechsler zur Verfügung, der Gegner fünf. Nein, ganz ehrlich: Das nötigt mir wirklich Respekt ab, mit welcher Leidenschaft heute wieder jeder für den anderen gekämpft hat. Staaken begann Staaken1 Staaken2 Staaken3mit einem wahren Feuerwerk, sieben Minuten fantastisches Pressing auf unser Tor – da habe ich schon das Schlimmste befürchtet. Aber wir befreiten uns alsbald, indem wir eben auch mal längere Bälle spielten, und bekamen die Partie bald in den Griff. Ich denke, danach war das weitgehend auf Augenhöhe, was auch die Torfolge zeigt: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 2:3, 3:3 – und eben das 3:4 kurz vor Ende, als mancher nicht mehr die Kraft hatte, zurück zu eilen und die etwas offene Deckung zu verstärken. Mich hatte schon verwundert, dass wir – nachdem zuvor Staaken immer mehr Spielanteile gewonnen hatten – in den letzten zwölf Minuten noch einmal offensiv mächtig Druck ausgeübt hatten. Dass dann am Ende mancher einfach nicht mehr konnte – dafür muss man dann auch mal Verständnis haben. Ich kann Staaken1 Staaken2 Staaken3 Staaken4mich jedenfalls nicht erinnern, wann eine meiner Mannschaften mal so gut gegen die 2001er von Staaken aussah, das war schon zu NNW-Zeiten neben Empor immer mein ganz persönlicher Angstgegner aufgrund der Kombinationsstärke. Also nochmal: Kompliment an die Truppe für diese Willensleistung. Danke an Staaken für eine faire Partie an der Tietzstraße. Die Actionsfotos sind wieder von Carsten – danke. Für Borsigwalde heute am Ball: Onur B., Bianca, Maurice, Kais, Jan, Tobias, Ahmed, Eren, Momo, Malcolm, Daniel und Simon. 

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5:4 bei Tasmania: Erstmals Verbandsligist besiegt

15. August. Ordnen wir das Geschehen heute mal „historisch“ ein: Zum ersten Mal besiegten die Borsigboys heute einen Verbandsligisten. Obwohl wir auch in der vergangenen Saison (damals als ein Jahr jüngere) mehrmals den Anlauf gestartet hatten und ein Mal knapp dran waren (beim 1:2 in Staaken), so würde ich doch sagen, dass dieses Testspiel an der Oderstraße beim SV Tasmania Tas1unter diesem Aspekt als bemerkenswert bezeichnet werden darf. Wir gewannen 5:4, und das durchaus verdient. Bei brütender Hitze hatten wir 13 von 20 Spielern aus unserem Kader zur Tas2 Tas3Verfügung, auch Tasmania (mit 15 Jungs angetreten, von denen sich alsbald zwei umziehen durften…denen dann wenigstens die Straf-Laufeinheit nach der Partie erspart blieb…) war natürlich noch nicht in Bestbesetzung – also herrschte da Gleichstand. Ebenso, was den Zeitpunkt der Vorbereitung betrifft: Beide Teams sind erst seit dieser Woche wieder im Training. Von den zwei Klassen Unterschied war von Beginn an nichts – oder nur selten etwas – zu sehen. Wir kamen sehr gut in die Partie, unser früheres Pressen beeindruckte den Gegner sichtlich. Die ersten zehn Minuten gingen an uns. Doch Tasmania kam mit dem ersten gefährlichen Angriff zum 1:0. Diesen Nackenschlag steckten unsere Spieler jedoch ebenso weg wie viele weitere im Verlauf der Partie. Wir fanden nach 15 starken Tas-Minuten wieder ins Spiel, Tas1 Tas2 Tas3 Tas4kombinierten flott, zeigten uns sehr lauf- und spielfreudig – und gingen mit 3:1 in Führung. Die hielt bis zur 33. Minute, dann leisteten wir uns leider vor der Pause noch zwei kapitale Schnitzer im hinteren Bereich. Das war sehr ärgerlich, man muss aber dazu sagen, dass auch der gegnerische Trainer heute damit hadern kann, dass seine Akteure in der ein oder anderen Situation unkonzentriert und fahrig wirkten – was auch Tore von uns begünstigte. Aber nach der Pause gingen wir wieder in Führung, kassierten wieder den Ausgleich und hatten zehn Minuten vor Spielende die Möglichkeit, per Strafstoß wieder davon zu ziehen. Dazu ein paar Worte: Wir hatten uns darauf geeinigt, dass der anwesende Schiedsrichter (der sehr gut pfiff) Foulspiele, bei denen er eine Karte gezeigt hätte, stattdessen mit fünf Liegestützen für den Spieler bestraft. Das fand ich eine gute Idee, so wurde es auch prima gemacht. In dieser Szene aber muss man dazu sagen, dass der Torwart, der unseren Stürmer frei vor dem Tor foulte, vom Platz geflogen wäre – er war also mit dem verschossenen Elfmeter und den fünf Liegestützen prima bedient… Schön, dass wir auch danach nicht aufsteckten und durch einen herrlichen Schlenzer noch 5:4 gewannen. Dann brachten wir das Spiel gegen noch einmal wütend anrennende Tasmanen über Tas5 Tas6 Tas7  Tas9die Zeit, wobei wir selbst noch zwei prima Konterchancen liegen ließen. Fazit: Ein tolles erstes Spiel, mit sehr viel Leidenschaft. Wir werden morgen gegen Staaken sehen, wie viel Körner die Jungs und das Mädel liegen gelassen haben bei rund 30 Grad auf sonnenüberflutetem Platz. Da ich nach dem Spiel selbst noch zehn Kilometer laufen war (es war eine harte Stunde im Steinbergpark …), kann ich nachempfinden, was die Truppe heute geleistet hat. Hut ab! Danke an Carsten für die Spiel-Fotos. Für Borsigwalde heute am Ball: Onur B., Bianca, Maurice, Kais, Vincent, Jan, Tobias, Ahmed, Eren, Momo, Malcolm, Daniel und Simon.