Archiv Hinrunde 14/15 Teil 2

Zu lange zu viel Respekt: Nur eine gute Halbzeit gegen den Tabellenführer reicht nicht

13. Dezember. Gegen den unbesiegten Tabellenführer und Herbstmeister (Glückwunsch von unserer Seite) FC Concordia Wilhelmsruh spielten wir heute 1:1. Punkt. Starke Leistung unserer WP_20141213_006[1]WP_20141213_002[1]Jungs und von unserem Mädel. Allerdings kann ich den Text jetzt noch nicht beenden, ohne WP_20141213_009[1]geschwindelt zu haben. 1:1 spielten wir nur verdientermaßen in der zweiten Halbzeit. Den ersten Durchgang haben wir leider mit 0:4 verloren – und so ergibt sich in der Summe ein klares Ergebnis, verbunden mit einer Frage: Warum nicht gleich so? Womöglich ist auch das ungerecht unseren Spielern gegenüber, denn das Ganze hatte heute etwas von David gegen Goliath. Ein Trainerkollege, der letzten Spieltag mit seiner Truppe nach der Halbzeitpause nicht mehr angetreten ist gegen Concordia, hatte es so formuliert: „Das kannst Du nicht verteidigen.“ Nicht, wenn man wie wir und Viktoria Mitte, die beiden jüngsten Mannschaften dieser Liga, körperlich hoffnungslos unterlegen ist gegen einen reinen 2000er-Jahrgang, der obendrein fast nur aus Gardemaß besteht. Trotzdem: Hätten wir es von Beginn an so diszipliniert und stark gemacht wie in Halbzeit zwei, als wir die Räume eng machten, hätte das Ergebnis auch noch besser ausgesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt, fingen uns dummerweise auch gleich nach eineinhalb Minuten per Kopfstoß nach Eckball (Hat der Trainer nicht gesagt: Ecken vermeiden…?) das 0:1, kurz darauf das 0:2. Ja, das ist klar: Vor allem in der Luft kannst Du das nicht verteidigen. Und wir haben nun wahrlich in der Hinrunde oft genug Kopfballtraining gemacht – aber es sind die Zentimeter, die fehlen. So einen raschen Rückstand muss man erst einmal verdauen. In der Halbzeitpause stellten wir komplett um, auch taktisch, ansonsten gab es nur zwei, drei knackige Sätze, die die Mannschaft aber gut verinnerlicht hat. Ich denke, unser Ehrentreffer war verdient an einem Tag, als wir übrigens auf unsere beiden erfolgreichsten Stürmer der Hinrunde verzichten mussten. Der eine krank, der andere schon im Urlaub (kleiner Tipp für alle, die Schule nicht so ernst nehmen: Ferien schon ab 9.12 – sowas geht an der Julius-Leber-ähm,ja, Baum, nunja: Schule. Fazit: Wir gehen mit 28 von 39 möglichen Punkten in die Winterpause, das ist aller Ehren wert. Wir liegen auf Platz drei. Aus meiner Sicht spielen Wilhelmsruh (die es übrigens genauso gemacht haben wie wir und letzte Saison bereits als jüngerer Jahrgang 1.C gespielt haben) und JFC in einer eigenen Liga, wir wollen am Ende auch Dritter sein – das ist nun unser klares Saisonziel, da nach ganz unten genug Puffer ist. Nur diese beiden Teams haben uns (vor allem körperlich) die Grenzen aufgezeigt, schlechter als alle anderen sind wir nicht. Und durchaus besser als manche, die größer sind. Wir werden den Winter über weiter hart und konzentriert trainieren, zwischendurch steht aber auch das ein oder andere Hallenturnier als Spaßfaktor an. Für >Borsigwalde spielten: Onur, Nico, Hussein, Simon, James, Jan, Daniel, Maurice, Momo, Eren, Pascale, Tim, Bianca, Vincent, Fabian, Ahmed. 13. Dezember. Gegen den unbesiegten Tabellenführer und Herbstmeister (Glückwunsch von unserer Seite) FC Concordia Wilhelmsruh spielten wir heute 1:1. Punkt. Starke Leistung unserer WP_20141213_006[1]WP_20141213_002[1]Jungs und von unserem Mädel. Allerdings kann ich den Text jetzt noch nicht beenden, ohne WP_20141213_009[1]geschwindelt zu haben. 1:1 spielten wir nur verdientermaßen in der zweiten Halbzeit. Den ersten Durchgang haben wir leider mit 0:4 verloren – und so ergibt sich in der Summe ein klares Ergebnis, verbunden mit einer Frage: Warum nicht gleich so? Womöglich ist auch das ungerecht unseren Spielern gegenüber, denn das Ganze hatte heute etwas von David gegen Goliath. Ein Trainerkollege, der letzten Spieltag mit seiner Truppe nach der Halbzeitpause nicht mehr angetreten ist gegen Concordia, hatte es so formuliert: „Das kannst Du nicht verteidigen.“ Nicht, wenn man wie wir und Viktoria Mitte, die beiden jüngsten Mannschaften dieser Liga, körperlich hoffnungslos unterlegen ist gegen einen reinen 2000er-Jahrgang, der obendrein fast nur aus Gardemaß besteht. Trotzdem: Hätten wir es von Beginn an so diszipliniert und stark gemacht wie in Halbzeit zwei, als wir die Räume eng machten, hätte das Ergebnis auch noch besser ausgesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt, fingen uns dummerweise auch gleich nach eineinhalb Minuten per Kopfstoß nach Eckball (Hat der Trainer nicht gesagt: Ecken vermeiden…?) das 0:1, kurz darauf das 0:2. Ja, das ist klar: Vor allem in der Luft kannst Du das nicht verteidigen. Und wir haben nun wahrlich in der Hinrunde oft genug Kopfballtraining gemacht – aber es sind die Zentimeter, die fehlen. So einen raschen Rückstand muss man erst einmal verdauen. In der Halbzeitpause stellten wir komplett um, auch taktisch, ansonsten gab es nur zwei, drei knackige Sätze, die die Mannschaft aber gut verinnerlicht hat. Ich denke, unser Ehrentreffer war verdient an einem Tag, als wir übrigens auf unsere beiden erfolgreichsten Stürmer der Hinrunde verzichten mussten. Der eine krank, der andere schon im Urlaub (kleiner Tipp für alle, die Schule nicht so ernst nehmen: Ferien schon ab 9.12 – sowas geht an der Julius-Leber-ähm,ja, Baum, nunja: Schule. Fazit: Wir gehen mit 28 von 39 möglichen Punkten in die Winterpause, das ist aller Ehren wert. Wir liegen auf Platz drei. Aus meiner Sicht spielen Wilhelmsruh (die es übrigens genauso gemacht haben wie wir und letzte Saison bereits als jüngerer Jahrgang 1.C gespielt haben) und JFC in einer eigenen Liga, wir wollen am Ende auch Dritter sein – das ist nun unser klares Saisonziel, da nach ganz unten genug Puffer ist. Nur diese beiden Teams haben uns (vor allem körperlich) die Grenzen aufgezeigt, schlechter als alle anderen sind wir nicht. Und durchaus besser als manche, die größer sind. Wir werden den Winter über weiter hart und konzentriert trainieren, zwischendurch steht aber auch das ein oder andere Hallenturnier als Spaßfaktor an. Für >Borsigwalde spielten: Onur, Nico, Hussein, Simon, James, Jan, Daniel, Maurice, Momo, Eren, Pascale, Tim, Bianca, Vincent, Fabian, Ahmed.

Den interessanten Spielbericht von Concordia findet Ihr hier.

Unterirdische erste Halbzeit sorgt für verdiente Niederlage bei SpVgg Tiergarten

7. Dezember. Heute sitzt die Enttäuschung tief. Nicht, weil wir bei der SpVgg Tiergarten verloren haben, sondern wie wir verloren haben. Die erste Halbzeit war für Trainer und mitgereiste Eltern eine Zumutung. Zumal, wenn man sich vor Augen hält, dass man normalerweise um die Uhrzeit WP_20141207_001[1]gerade in ein leckeres Croissant beißen könnte. Einige Kinder kamen heute unausgeschlafen und unvorbereitet zum frühen Treffpunkt, mancher auch ohne Frühstück – und sie spielten entsprechend. 0:2 zur Pause, der Auftritt lässt sich mit einem Wort beschreiben: unterirdisch. Beide Gegentore sowas von unnötig. Der Gegner keineswegs überragend, vielmehr auch krankheitsbedingt ersatzgeschwächt – aber mit viel mehr Willen und Ehrgeiz als wir. Gepaart mit körperlicher Überlegenheit, reichte das heute gegen Borsigwalder, die zu oft zurückzogen und nicht bei der Sache waren. Ganz klar: Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren! Und die Mentalität war entscheidend. Es folgte die erste richtige laute Kabinenpredigt in dieser Saison. WP_20141207_004[1]Leider erreichte man damit auch nicht alle, aber zumindest fast alle. Das hätte fast noch gereicht, um einen Punkt mitzunehmen. Wir waren klar besser in Halbzeit zwei. Schade für all jene, die sich heute 70 Minuten den Hintern aufgerissen haben, dass es nicht mehr wurde. Das lag auch daran, dass mancher das Spiel nie annahm. Soll ich ehrlich sein? Beim nächsten Mal bitte ich drum, dass man lieber absagt und anderen den Platz überlässt. Jenen, die sogar kommen, obwohl sie nicht nominiert sind. Eine Gepflogenheit, die in Borsigwalde bisher nicht so üblich war – aber bei meinen Jungs aus der alten NNW-Truppe schon. Obwohl ich es nie angeordnet habe (wie es übrigens in vielen großen Klubs der Fall ist) – mancher hat trotzdem das Bedürfnis, Teamgeist zu demonstrieren. Sowas werden wir künftig honorieren. Nun, da sich die Hinrunde dem Ende zuneigt, wissen wir ohnehin mittlerweile, auf wen wir uns verlassen können, wer im Sinne des Teams denkt – und wer den Schwanz einzieht, wenn einem der Gegner (oder der eigene Trainer) mal anknurrt. Es sollte in Zukunft unsere Aufstellung ebenso beeinflussen wie andere Faktoren. Trainingsfleiß zum Beispiel. In dieser Woche mussten wir am Dienstag wieder Ausreden hören wir: wichtige Klassenarbeit, oder: „Ich darf nicht zum Training, weil ich so schlecht in der Schule bin.“ Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, warum denn ausgerechnet und unbedingt in der Zeit gebüffelt werden muss, wenn Training ist. Dass am Mittwoch eine wichtige Klassenarbeit ist, erfährt man nicht erst am Dienstag. Den Fehler, solche Jungs nominiert zu haben, kreiden wir Trainer uns selbst an. Soll nicht wieder vorkommen. An solchen Tagen wird deutlich: Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Vor allem auch, noch dem ein oder anderen zu vermitteln, dass wir Trainer und auch der ein oder andere Spieler nicht nach Borsigwalde gekommen sind, damit dieser Jahrgang weiter im Mittelmaß versinkt. Oliver Kahn würde sagen: Für das letzte Spiel gegen Concordia Wilhelmsruh (ungeschlagener Tabellenführer) brauchen wir … nun ja: Eier. Einen schönen Urlaub wünschen wir dem Spieler, der bereits am 9.12. in den Urlaub fliegt. Wenn ich von ihm bzw. den Eltern auch nur einmal höre, dass eine wichtige Klassenarbeit ansteht, rufe ich höchstpersönlich den Lehrer der entsprechenden Baumschule an, wo sowas möglich ist. Borsigwalde heute: Onur, Marcel, Nico, Hussein, Malcolm, Fabian, Simon, James, Jan, Daniel, Maurice, Momo, Melvin, Pascale, Tim. 7. Dezember. Heute sitzt die Enttäuschung tief. Nicht, weil wir bei der SpVgg Tiergarten verloren haben, sondern wie wir verloren haben. Die erste Halbzeit war für Trainer und mitgereiste Eltern eine Zumutung. Zumal, wenn man sich vor Augen hält, dass man normalerweise um die Uhrzeit WP_20141207_001[1]gerade in ein leckeres Croissant beißen könnte. Einige Kinder kamen heute unausgeschlafen und unvorbereitet zum frühen Treffpunkt, mancher auch ohne Frühstück – und sie spielten entsprechend. 0:2 zur Pause, der Auftritt lässt sich mit einem Wort beschreiben: unterirdisch. Beide Gegentore sowas von unnötig. Der Gegner keineswegs überragend, vielmehr auch krankheitsbedingt ersatzgeschwächt – aber mit viel mehr Willen und Ehrgeiz als wir. Gepaart mit körperlicher Überlegenheit, reichte das heute gegen Borsigwalder, die zu oft zurückzogen und nicht bei der Sache waren. Ganz klar: Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren! Und die Mentalität war entscheidend. Es folgte die erste richtige laute Kabinenpredigt in dieser Saison. WP_20141207_004[1]Leider erreichte man damit auch nicht alle, aber zumindest fast alle. Das hätte fast noch gereicht, um einen Punkt mitzunehmen. Wir waren klar besser in Halbzeit zwei. Schade für all jene, die sich heute 70 Minuten den Hintern aufgerissen haben, dass es nicht mehr wurde. Das lag auch daran, dass mancher das Spiel nie annahm. Soll ich ehrlich sein? Beim nächsten Mal bitte ich drum, dass man lieber absagt und anderen den Platz überlässt. Jenen, die sogar kommen, obwohl sie nicht nominiert sind. Eine Gepflogenheit, die in Borsigwalde bisher nicht so üblich war – aber bei meinen Jungs aus der alten NNW-Truppe schon. Obwohl ich es nie angeordnet habe (wie es übrigens in vielen großen Klubs der Fall ist) – mancher hat trotzdem das Bedürfnis, Teamgeist zu demonstrieren. Sowas werden wir künftig honorieren. Nun, da sich die Hinrunde dem Ende zuneigt, wissen wir ohnehin mittlerweile, auf wen wir uns verlassen können, wer im Sinne des Teams denkt – und wer den Schwanz einzieht, wenn einem der Gegner (oder der eigene Trainer) mal anknurrt. Es sollte in Zukunft unsere Aufstellung ebenso beeinflussen wie andere Faktoren. Trainingsfleiß zum Beispiel. In dieser Woche mussten wir am Dienstag wieder Ausreden hören wir: wichtige Klassenarbeit, oder: „Ich darf nicht zum Training, weil ich so schlecht in der Schule bin.“ Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, warum denn ausgerechnet und unbedingt in der Zeit gebüffelt werden muss, wenn Training ist. Dass am Mittwoch eine wichtige Klassenarbeit ist, erfährt man nicht erst am Dienstag. Den Fehler, solche Jungs nominiert zu haben, kreiden wir Trainer uns selbst an. Soll nicht wieder vorkommen. An solchen Tagen wird deutlich: Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Vor allem auch, noch dem ein oder anderen zu vermitteln, dass wir Trainer und auch der ein oder andere Spieler nicht nach Borsigwalde gekommen sind, damit dieser Jahrgang weiter im Mittelmaß versinkt. Oliver Kahn würde sagen: Für das letzte Spiel gegen Concordia Wilhelmsruh (ungeschlagener Tabellenführer) brauchen wir … nun ja: Eier. Einen schönen Urlaub wünschen wir dem Spieler, der bereits am 9.12. in den Urlaub fliegt. Wenn ich von ihm bzw. den Eltern auch nur einmal höre, dass eine wichtige Klassenarbeit ansteht, rufe ich höchstpersönlich den Lehrer der entsprechenden Baumschule an, wo sowas möglich ist. Borsigwalde heute: Onur, Marcel, Nico, Hussein, Malcolm, Fabian, Simon, James, Jan, Daniel, Maurice, Momo, Melvin, Pascale, Tim.

Nach Stotterstart noch spannendes Spiel gedreht: Sieg im umkämpften Derby gegen VfB Hermsdorf

29. November. Derbys sind ja besondere Spiele. Das war auch heute von der ersten Minute an beim Hermsdorf10Reinickendorfer Duell gegen den VfB Hermsdorf zu spüren. Die Gäste hochmotiviert und einen Tick bissiger als wir, nahmen von WP_20141129_001[1]WP_20141129_005[1]WP_20141129_006[1]WP_20141129_003[1]Beginn an das Heft in die Hand. Man muss klar sagen: Die waren besser. Zwar verbuchten wir in den ersten zwanzig Minuten auch zwei ordentliche Chancen und hatten Pech bei einem strittigen Abseitstor, aber Hermsdorf ging verdient in Führung – und hätte diese auch gut und gern noch ausbauen können. Wir fanden kaum ins Spiel, leisteten uns viele Fehler und Fehlpässe, waren insgesamt nicht konzentriert und gallig genug. Vor allem bei den ersten Bällen. Doch wir blieben weitgehend ruhig, korrigierten von der Seitenlinie aus Stück für Stück die heutigen Schwachpunkte durch zahlreiche Umstellungen – und erlangten irgendwann auch Stabilität. Und darüber fanden wir auch zu jenem spielerischen Können, das uns in einigen Partien schon ausgezeichnet hat. Auffallend, dass die Einwechsler heute alle sofort auf Betriebstemperatur waren. Das kennen wir auch anders. Könnte an den mollig warmen rosaroten Decken gelegen haben, die der Trainer im Keller noch gefunden hat… Darf das 1:1 zur Pause trotz guten Spiels unsererseits in den letzten zehn Minuten noch als glücklich bezeichnet werden, so gehörte die zweite Hälfte nur uns. Wir erarbeiteten uns nun mit schnellem und ideenreichem Kombinationsspiel einige Gelegenheiten – und nutzten auch zwei davon. Im Grunde war bei unseren drei Treffern alles drin: Eine tolle Einzelaktion, ein wunderbares Ich-will-das-Ding-unbedingt-reinmachen (wobei der Ball wohl schon beim zweiten Versuch hinter der Torlinie war, und nicht erst beim dritten) und eine Musterkombination über den Flügel. Weitere Riesenchancen ließen wir leider liegen (einmal ging der Ball gegen die Latte), sonst hätten wir früher Ruhe gehabt. Hermsdorf tauchte kaum noch Hermsdorf1 Hermsdorf2 Hermsdorf3gefährlich, geschweige denn zwingend vor unserem Tor auf, hatte irgendwie völlig den Faden verloren. Das 2:3 war denn auch die einzige noch nennenswerte Offensivaktion, und somit das höchste der Gefühle für die Gäste, die am Ende mit der schlechten Chancenverwertung zu Spielbeginn hadern mussten. Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten wir uns den Sieg. Ein Dank geht an Hermsdorf für ein zwar umkämpftes aber allzeit faires Nachbarschaftsduell, das für die zahlreichen Zuschauer durchaus hohen Unterhaltungswert besaß. Danke an Ivonne für die – wieder mal – tollen Actionfotos. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, James, Malcolm, Bianca, Jan, Momo, Vincent, Daniel, Pascale. 29. November. Derbys sind ja besondere Spiele. Das war auch heute von der ersten Minute an beim Hermsdorf10Reinickendorfer Duell gegen den VfB Hermsdorf zu spüren. Die Gäste hochmotiviert und einen Tick bissiger als wir, nahmen von WP_20141129_001[1]WP_20141129_005[1]WP_20141129_006[1]WP_20141129_003[1]Beginn an das Heft in die Hand. Man muss klar sagen: Die waren besser. Zwar verbuchten wir in den ersten zwanzig Minuten auch zwei ordentliche Chancen und hatten Pech bei einem strittigen Abseitstor, aber Hermsdorf ging verdient in Führung – und hätte diese auch gut und gern noch ausbauen können. Wir fanden kaum ins Spiel, leisteten uns viele Fehler und Fehlpässe, waren insgesamt nicht konzentriert und gallig genug. Vor allem bei den ersten Bällen. Doch wir blieben weitgehend ruhig, korrigierten von der Seitenlinie aus Stück für Stück die heutigen Schwachpunkte durch zahlreiche Umstellungen – und erlangten irgendwann auch Stabilität. Und darüber fanden wir auch zu jenem spielerischen Können, das uns in einigen Partien schon ausgezeichnet hat. Auffallend, dass die Einwechsler heute alle sofort auf Betriebstemperatur waren. Das kennen wir auch anders. Könnte an den mollig warmen rosaroten Decken gelegen haben, die der Trainer im Keller noch gefunden hat… Darf das 1:1 zur Pause trotz guten Spiels unsererseits in den letzten zehn Minuten noch als glücklich bezeichnet werden, so gehörte die zweite Hälfte nur uns. Wir erarbeiteten uns nun mit schnellem und ideenreichem Kombinationsspiel einige Gelegenheiten – und nutzten auch zwei davon. Im Grunde war bei unseren drei Treffern alles drin: Eine tolle Einzelaktion, ein wunderbares Ich-will-das-Ding-unbedingt-reinmachen (wobei der Ball wohl schon beim zweiten Versuch hinter der Torlinie war, und nicht erst beim dritten) und eine Musterkombination über den Flügel. Weitere Riesenchancen ließen wir leider liegen (einmal ging der Ball gegen die Latte), sonst hätten wir früher Ruhe gehabt. Hermsdorf tauchte kaum noch Hermsdorf1 Hermsdorf2 Hermsdorf3gefährlich, geschweige denn zwingend vor unserem Tor auf, hatte irgendwie völlig den Faden verloren. Das 2:3 war denn auch die einzige noch nennenswerte Offensivaktion, und somit das höchste der Gefühle für die Gäste, die am Ende mit der schlechten Chancenverwertung zu Spielbeginn hadern mussten. Fazit: Aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten wir uns den Sieg. Ein Dank geht an Hermsdorf für ein zwar umkämpftes aber allzeit faires Nachbarschaftsduell, das für die zahlreichen Zuschauer durchaus hohen Unterhaltungswert besaß. Danke an Ivonne für die – wieder mal – tollen Actionfotos. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, James, Malcolm, Bianca, Jan, Momo, Vincent, Daniel, Pascale.

Hermsdorf4 Hermsdorf5 Hermsdorf6 Hermsdorf7 Hermsdorf8 Hermsdorf9 Hermsdorf11 Hermsdorf4 Hermsdorf5 Hermsdorf6 Hermsdorf7 Hermsdorf8 Hermsdorf9 Hermsdorf11

Wir haben es mal wieder spannend gemacht: Verdientes 3:2 beim SV Pfefferwerk

22. November. Irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit schien der Drops gelutscht. Wir führten endlich, unserer Leistung durchaus angemessen, mit 3:0. Dass das Spiel letztlich noch denkbar knapp 3:2 endete, ist einerseits erfreulich, weil gewonnen ist bekanntlich gewonnen (so dürften es auch die ruhmreichen Schalker sehen, die uns heute beim 3:2 gegen VW mit identischer Torfolge WP_20141122_004[1]WP_20141122_003[1]WP_20141122_006[1]WP_20141122_005[1]nacheiferten). Andererseits bleibt es unerklärlich, wie wir uns gegen Ende der Partie beim SV Pfefferwerk noch selbst in Bedrängnis bringen konnten. Durch haarsträubende Fehler, die vorher auch nicht ansatzweise abzusehen waren. Zu souverän und ansehnlich spielten wir über weite Strecken, mussten uns allenfalls über die ungenügende Chancenverwertung ärgern. Schon in der ersten Hälfte zeigten wir nach einer kurzen Abtastphase recht schnell, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Der Gegner auch mit sehr viel Elan und Kampfgeist (es ist bekannt, dass Pfefferwerk vor allem im 2001er Jahrgang viel Qualität im Verein hat), wir aber spielerisch besser, mit ordentlich Drang nach Vorne. So zwangen wir Pfefferwerk auch zu einigen Fehlern, kamen zu so genannten hundertprozentigen Möglichkeiten, von denen wir allerdings nur eine zu nutzen wussten. Hinten standen wir, bis auf einen Wackler, in den ersten 35 Minuten sehr sicher, spielten auch selbstbewusst hinten heraus. Wir kamen mit frischen Kräften und gutem Fußball aus der Kabine, erhöhten schnell auf 2:0 und nach glasklarem Foulelfmeter auf 3:0. Wie gesagt: Alles schien perfekt – aber dann leisteten wir uns hinten Aussetzer, die sofort bestraft wurden. Und mussten so gegen Prenzlberger, die natürlich Morgenluft witterten, bis zum Ende zittern. Irgendwie fanden wir in den letzten Minuten kaum noch in die Zweikämpfe. Rätselhaft. Die drei Minuten Nachspielzeit wurden ganzschön lang. Fazit: Auch heute haben wir wieder gesehen, dass wir noch lange nicht sattelfest sind, schon gar nicht abgeklärt. Es gibt kaum einen Spieler, der konstant über Wochen seine Form hält. Wir müssen noch mehr nach Trainingseindrücken den Kader zusammen stellen – und hoffen, dass die Form von unter der Woche auch im Spiel aufs Grün gebracht wird. Schade ist auch, dass wir Woche für Woche auf wichtigen Positionen Spieler ersetzen müssen, aus unterschiedlichsten Gründen. Positiv ist a) dass wir heute wieder gut und gern 50 Minuten ordentlichen Kombinationsfußball zeigten und b) die Spiele verdient gewinnen. Auch wie die Jungs dann in schwierigen Situationen füreinander fighteten, hat mir gut gefallen. Jetzt warten allerdings bis zur Winterpause drei harte Brocken aus dem oberen Tabellendrittel auf uns. Da wird sich zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, James, Malcolm, Bianca, Jan, Eren, Momo, Nico, Vincent. 22. November. Irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit schien der Drops gelutscht. Wir führten endlich, unserer Leistung durchaus angemessen, mit 3:0. Dass das Spiel letztlich noch denkbar knapp 3:2 endete, ist einerseits erfreulich, weil gewonnen ist bekanntlich gewonnen (so dürften es auch die ruhmreichen Schalker sehen, die uns heute beim 3:2 gegen VW mit identischer Torfolge WP_20141122_004[1]WP_20141122_003[1]WP_20141122_006[1]WP_20141122_005[1]nacheiferten). Andererseits bleibt es unerklärlich, wie wir uns gegen Ende der Partie beim SV Pfefferwerk noch selbst in Bedrängnis bringen konnten. Durch haarsträubende Fehler, die vorher auch nicht ansatzweise abzusehen waren. Zu souverän und ansehnlich spielten wir über weite Strecken, mussten uns allenfalls über die ungenügende Chancenverwertung ärgern. Schon in der ersten Hälfte zeigten wir nach einer kurzen Abtastphase recht schnell, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Der Gegner auch mit sehr viel Elan und Kampfgeist (es ist bekannt, dass Pfefferwerk vor allem im 2001er Jahrgang viel Qualität im Verein hat), wir aber spielerisch besser, mit ordentlich Drang nach Vorne. So zwangen wir Pfefferwerk auch zu einigen Fehlern, kamen zu so genannten hundertprozentigen Möglichkeiten, von denen wir allerdings nur eine zu nutzen wussten. Hinten standen wir, bis auf einen Wackler, in den ersten 35 Minuten sehr sicher, spielten auch selbstbewusst hinten heraus. Wir kamen mit frischen Kräften und gutem Fußball aus der Kabine, erhöhten schnell auf 2:0 und nach glasklarem Foulelfmeter auf 3:0. Wie gesagt: Alles schien perfekt – aber dann leisteten wir uns hinten Aussetzer, die sofort bestraft wurden. Und mussten so gegen Prenzlberger, die natürlich Morgenluft witterten, bis zum Ende zittern. Irgendwie fanden wir in den letzten Minuten kaum noch in die Zweikämpfe. Rätselhaft. Die drei Minuten Nachspielzeit wurden ganzschön lang. Fazit: Auch heute haben wir wieder gesehen, dass wir noch lange nicht sattelfest sind, schon gar nicht abgeklärt. Es gibt kaum einen Spieler, der konstant über Wochen seine Form hält. Wir müssen noch mehr nach Trainingseindrücken den Kader zusammen stellen – und hoffen, dass die Form von unter der Woche auch im Spiel aufs Grün gebracht wird. Schade ist auch, dass wir Woche für Woche auf wichtigen Positionen Spieler ersetzen müssen, aus unterschiedlichsten Gründen. Positiv ist a) dass wir heute wieder gut und gern 50 Minuten ordentlichen Kombinationsfußball zeigten und b) die Spiele verdient gewinnen. Auch wie die Jungs dann in schwierigen Situationen füreinander fighteten, hat mir gut gefallen. Jetzt warten allerdings bis zur Winterpause drei harte Brocken aus dem oberen Tabellendrittel auf uns. Da wird sich zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, James, Malcolm, Bianca, Jan, Eren, Momo, Nico, Vincent.

Glas halb voll oder halb leer? 3:3 gegen den FSV Hansa 07

15. November. War das Glas nun halb voll – oder halb leer? Die Frage stellte sich mancher nach unserem 3:3 gegen den FSV Hansa 07. Halb leer war es, wenn man es so sieht: Wer die ganze WP_20141115_009[1]zweite Halbzeit überlegen spielt, aber nur einen Treffer erzielt, und fünf Minuten vor dem Spielende noch einen Elfmeter verschießt – der muss sich ärgern. Halb voll war es, wenn man es so sieht: Wer die ersten 25 Minuten komplett verschläft, geradezu leblos wirkt, und verdientermaßen mit 0:2 in Rückstand liegt (da gingen die Köpfe ganzschön runter und es wirkte nicht, als könnten wir das Ding noch umdrehen) – der kann froh sein, wenn er am Ende einen Punkt in der Hand hat. Womöglich spricht das auch für die Moral. Ihr seht also: Es ist manchmal nicht so leicht, ein Spiel einzuordnen. Ich denke aber, alles in allem geht das Remis in Ordnung, weil wir nicht den besten Tag erwischt hatten (vielleicht steckte uns auch noch das Pokalspiel in den Knochen), und auf einen konterstarken Gegner trafen. Mit eine bisschen Pech hätten wir uns auch das ein oder andere Tor mehr einfangen können – mit ein bisschen Glück hätten wir das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Ein typisches Sowohl-als-auch-Spiel. Nur über eines gibt es keine zwei Meinungen: Wenn wir Strafstoß bekommen, dann müssen wir zur Ruhe kommen, können auf dem Platz mit dem Referee nicht noch minutenlang rumdiskutieren. Das raubt Energie und Konzentration für den folgenden Schuss vom Punkt. Das wurde prompt bestraft. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, Daniel, Malcolm, Bianca, Jan, Eren, Momo, Melvin, Nico. Für die 2.C (ebenfalls 3:3, bei Oranje) spielen: Ahmed, Henrik und Vincent. 15. November. War das Glas nun halb voll – oder halb leer? Die Frage stellte sich mancher nach unserem 3:3 gegen den FSV Hansa 07. Halb leer war es, wenn man es so sieht: Wer die ganze WP_20141115_009[1]zweite Halbzeit überlegen spielt, aber nur einen Treffer erzielt, und fünf Minuten vor dem Spielende noch einen Elfmeter verschießt – der muss sich ärgern. Halb voll war es, wenn man es so sieht: Wer die ersten 25 Minuten komplett verschläft, geradezu leblos wirkt, und verdientermaßen mit 0:2 in Rückstand liegt (da gingen die Köpfe ganzschön runter und es wirkte nicht, als könnten wir das Ding noch umdrehen) – der kann froh sein, wenn er am Ende einen Punkt in der Hand hat. Womöglich spricht das auch für die Moral. Ihr seht also: Es ist manchmal nicht so leicht, ein Spiel einzuordnen. Ich denke aber, alles in allem geht das Remis in Ordnung, weil wir nicht den besten Tag erwischt hatten (vielleicht steckte uns auch noch das Pokalspiel in den Knochen), und auf einen konterstarken Gegner trafen. Mit eine bisschen Pech hätten wir uns auch das ein oder andere Tor mehr einfangen können – mit ein bisschen Glück hätten wir das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Ein typisches Sowohl-als-auch-Spiel. Nur über eines gibt es keine zwei Meinungen: Wenn wir Strafstoß bekommen, dann müssen wir zur Ruhe kommen, können auf dem Platz mit dem Referee nicht noch minutenlang rumdiskutieren. Das raubt Energie und Konzentration für den folgenden Schuss vom Punkt. Das wurde prompt bestraft. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Maurice, Daniel, Malcolm, Bianca, Jan, Eren, Momo, Melvin, Nico. Für die 2.C (ebenfalls 3:3, bei Oranje) spielen: Ahmed, Henrik und Vincent.

 

Nur eine gute Halbzeit beim 1.FC Union: Hohe Niederlage besiegelt Pokal-Aus

12. November. Nach drei Spielminuten ging das Flutlicht aus auf dem ohnehin schon schummrigen Sportplatz am Bruno-Bürgel-Weg. Nach zehn Minuten Pause leuchtete es dann aber wieder. Leider, muss man im Nachhinein sagen, denn da stand es noch 0:0… Das Pokalspiel beim 1. FC Union im Schnelldurchlauf: Eine sehr WP_20141112_006[1]WP_20141112_004[1]gute, disziplinierte Vorstellung von uns in Halbzeit eins, ein verträgliches 1:4. Zufriedene Trainer. Dann leider drei schnelle Gegentore nach dem Wiederanpfiff; und ein Effekt: Mancher Spieler fragte sich wohl: Lohnt es sich jetzt noch um jeden Meter zu kämpfen? Einige beantworteten die Frage mit „nein“. Das reicht, um gegen so einen starken Gegner (der in der Verbandsliga am letzten Spieltag dem FC Internationale sieben Dinger eingeschenkt hat) auseinander zu fallen. Anders formuliert: Wenn nur noch acht Jungs alles geben, werden die Löcher zu groß. Neun Tore in einer Halbzeit allein mit der fußballerischen Klasse des Gegners zu erklären – das wäre zu einfach, wird dem Geschehen auch nicht gerecht. Man hat in Halbzeit eins gesehen, wie schwer sich auch so ein spielstarkes Team tut, wenn einer dem anderen hilft. Kurioserweise hatten wir dann in Halbzeit zwei noch drei gute Torchancen – aber ließen den Köpenickern plötzlich viel zu viele Räume. Schade. Es war vorher klar, dass wir nichts würden bestellen können gegen die zwei Klassen höher mit durchweg 2000er-Jahrgang agierenden Gastgeber – aber die zweite Halbzeit war dennoch eine Enttäuschung für uns Trainer. In taktischer Hinsicht, weil die Vorgaben nicht eingehalten wurden – und auch in punkto Einstellung bei einigen. Da erwarten wir am Samstag eine Trotzreaktion. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Pascale, Vincent, Bianca, Jan, Ahmed, Momo, Melvin. 12. November. Nach drei Spielminuten ging das Flutlicht aus auf dem ohnehin schon schummrigen Sportplatz am Bruno-Bürgel-Weg. Nach zehn Minuten Pause leuchtete es dann aber wieder. Leider, muss man im Nachhinein sagen, denn da stand es noch 0:0… Das Pokalspiel beim 1. FC Union im Schnelldurchlauf: Eine sehr WP_20141112_006[1]WP_20141112_004[1]gute, disziplinierte Vorstellung von uns in Halbzeit eins, ein verträgliches 1:4. Zufriedene Trainer. Dann leider drei schnelle Gegentore nach dem Wiederanpfiff; und ein Effekt: Mancher Spieler fragte sich wohl: Lohnt es sich jetzt noch um jeden Meter zu kämpfen? Einige beantworteten die Frage mit „nein“. Das reicht, um gegen so einen starken Gegner (der in der Verbandsliga am letzten Spieltag dem FC Internationale sieben Dinger eingeschenkt hat) auseinander zu fallen. Anders formuliert: Wenn nur noch acht Jungs alles geben, werden die Löcher zu groß. Neun Tore in einer Halbzeit allein mit der fußballerischen Klasse des Gegners zu erklären – das wäre zu einfach, wird dem Geschehen auch nicht gerecht. Man hat in Halbzeit eins gesehen, wie schwer sich auch so ein spielstarkes Team tut, wenn einer dem anderen hilft. Kurioserweise hatten wir dann in Halbzeit zwei noch drei gute Torchancen – aber ließen den Köpenickern plötzlich viel zu viele Räume. Schade. Es war vorher klar, dass wir nichts würden bestellen können gegen die zwei Klassen höher mit durchweg 2000er-Jahrgang agierenden Gastgeber – aber die zweite Halbzeit war dennoch eine Enttäuschung für uns Trainer. In taktischer Hinsicht, weil die Vorgaben nicht eingehalten wurden – und auch in punkto Einstellung bei einigen. Da erwarten wir am Samstag eine Trotzreaktion. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Pascale, Vincent, Bianca, Jan, Ahmed, Momo, Melvin.

Alle Pokalergebnisse findet Ihr hier.

Hartes Stück Arbeit, starker Kampf in Kreuzberg: Verdientes 2:1 bei KSF Anadolu-Umutspor

9. November. Das war heute am Tag des Mauerfalls ein schweres Stück Arbeit. 2:1 siegten wir, zweifellos verdient, bei KSF Anadolu-Umutspor. Aber es war ein harter Kampf. Schon vor dem WP_20141109_009[1]Spiel. Aber dazu später. Wir kamen heute sehr, sehr schwer in die Partie. Lag es an der frühen WP_20141109_004[1]Anstoßzeit? Oder den Turbulenzen zuvor? Vieles blieb Stückwerk, die Bälle wurden zu oft geschlagen, statt flach zu spielen. Und das gegen ein Team, das uns körperlich deutlich überlegen war. Unverständlich, warum wir in solche Muster noch verfallen. Erst in der Halbzeitpause schafften wir es, eindrücklich auf dieses Manko hinzuweisen – so dass bis dahin das Spiel weitgehend unansehnlich blieb, unter dem spielerischen Aspekt. Kämpferisch war das Duell von Beginn an packend, weil weder wir noch die Jungs von Anadolu auch nur einen Ball verloren geben wollten. Mit einer der wenigen gelungenen Aktionen unsererseits schafften wir Sekunden vor dem WP_20141109_002[1]WP_20141109_001[1]WP_20141109_007[1]Halbzeitpfiff das 1:0. Danach kamen wir deutlich besser aus der Kabine, mit sehr viel Elan, mehr Spielwitz – und hätten eigentlich früher höher in Führung gehen müssen. Das gelang uns dann durch einen Freistoß. Man könnte sagen: Die Gerechtigkeit hat in diesem Fall gesiegt, weil unser Spieler alleine aufs Tor zulieft, mit einer Notbremse gestoppt wurde (wofür der Spieler von Anadolu auch eine Zeitstrafe erhielt). Nun wirkte es nicht, als könnten wir noch einmal in Gefahr geraten – aber zehn Minuten vor dem Ende starteten die Gastgeber eine durchaus bemerkenswerte Schlussoffensive, die noch mit dem Anschlusstreffer zu Beginn der Nachspielzeit (unendlich lange vier Minuten…) belohnt wurde. Der Rest war Zittern. Fazit: Ein Arbeitssieg, nicht glanzvoll – aber mit sehr viel Leidenschaft und großem Herzen errungen. Tolle Moral der Truppe. Und nun noch kurz zu dem Geschehen vor der Partie. Ich lasse das jetzt mal unkommentiert stehen: Durch Berichte im Internet und eine Sportgerichtsverhandlung, die Anadolu verloren hat, waren wir gewarnt. Es hieß, die Kreuzberger würden B-Jugendspieler einsetzen. Ich kann die Vergangenheit nicht beurteilen, aber wir haben dem Trainer des Gegners fair gesagt, dass wir a) aufgrund dieser Vorgeschichte und b) aufgrund des Eindrucks, den einige Spieler auf uns beim Warmmachen, und beim Blick in die Kabine der Gastgeber, machten, auf eine komplette Pass- und Identitätskontrolle bestehen werden. Das kam, vornehm umschrieben, nicht gut an. Auch, weil man uns ankreidetet, dass kurz vor Spielbeginn ein BFV-Beobachter auftauchte. „Immer Ihr von Borsigwalde wollt uns Ärger machen“, hieß es sinngemäß… Es fielen viele böse Worte, die ich mal so anreiße: Wir sollten uns, nun ja, verp… verkrümeln… Wie gesagt, ich lasse das unkommentiert, ebenso wie die Tatsache, dass Anadolu plötzlich anfing (als sich der BFV-Beobachter vorstellte), auf dem Spielberichtsbogen – Spielbericht online war angeblich nicht möglich – Spieler zu streichen, und all jene Akteure, die erst 30 Minuten vor Spielbeginn eintrudelten und hektisch angewiesen wurden, sie sollten sich umziehen gehen – plötzlich doch nicht mehr mitspielten (nach uns war die B-Jugend des Klubs am Start). Das Spiel begann mit zehn Minuten Verspätung, Anadolu hatte plötzlich auch keinen Auswechsler mehr. Im Nachhinein muss man sagen: Es ist vorbei, wir haben es überstanden. Beim Film würde man sagen: Happy End. Im Fußball sagt man wohl: Der Tüchtige wird belohnt. Wichtig ist mir noch der Hinweis, dass heute ein sehr guter Schiedsrichter (Janek Magister) super konsequent gepfiffen hat – und dass die Jungs von Anadolu, die auf dem Platz standen, zwar körperbetont, aber fair agiert haben. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Nico, Vincent, Bianca, Jan, Ahmed, Momo, Melvin. Für die C2 spielten gegen die SF Kladow (3:0) aus unserem Kader Eren und Henrik. Theo und Armando sind gänzlich zur C2 gewechselt, nehmen dort auch am Training teil. Ihnen alles Gute. Die frei gewordenen Plätze in unserem Kader gehen an Jan (bisher C2) und Avis (vereinslos). 9. November. Das war heute am Tag des Mauerfalls ein schweres Stück Arbeit. 2:1 siegten wir, zweifellos verdient, bei KSF Anadolu-Umutspor. Aber es war ein harter Kampf. Schon vor dem WP_20141109_009[1]Spiel. Aber dazu später. Wir kamen heute sehr, sehr schwer in die Partie. Lag es an der frühen WP_20141109_004[1]Anstoßzeit? Oder den Turbulenzen zuvor? Vieles blieb Stückwerk, die Bälle wurden zu oft geschlagen, statt flach zu spielen. Und das gegen ein Team, das uns körperlich deutlich überlegen war. Unverständlich, warum wir in solche Muster noch verfallen. Erst in der Halbzeitpause schafften wir es, eindrücklich auf dieses Manko hinzuweisen – so dass bis dahin das Spiel weitgehend unansehnlich blieb, unter dem spielerischen Aspekt. Kämpferisch war das Duell von Beginn an packend, weil weder wir noch die Jungs von Anadolu auch nur einen Ball verloren geben wollten. Mit einer der wenigen gelungenen Aktionen unsererseits schafften wir Sekunden vor dem WP_20141109_002[1]WP_20141109_001[1]WP_20141109_007[1]Halbzeitpfiff das 1:0. Danach kamen wir deutlich besser aus der Kabine, mit sehr viel Elan, mehr Spielwitz – und hätten eigentlich früher höher in Führung gehen müssen. Das gelang uns dann durch einen Freistoß. Man könnte sagen: Die Gerechtigkeit hat in diesem Fall gesiegt, weil unser Spieler alleine aufs Tor zulieft, mit einer Notbremse gestoppt wurde (wofür der Spieler von Anadolu auch eine Zeitstrafe erhielt). Nun wirkte es nicht, als könnten wir noch einmal in Gefahr geraten – aber zehn Minuten vor dem Ende starteten die Gastgeber eine durchaus bemerkenswerte Schlussoffensive, die noch mit dem Anschlusstreffer zu Beginn der Nachspielzeit (unendlich lange vier Minuten…) belohnt wurde. Der Rest war Zittern. Fazit: Ein Arbeitssieg, nicht glanzvoll – aber mit sehr viel Leidenschaft und großem Herzen errungen. Tolle Moral der Truppe. Und nun noch kurz zu dem Geschehen vor der Partie. Ich lasse das jetzt mal unkommentiert stehen: Durch Berichte im Internet und eine Sportgerichtsverhandlung, die Anadolu verloren hat, waren wir gewarnt. Es hieß, die Kreuzberger würden B-Jugendspieler einsetzen. Ich kann die Vergangenheit nicht beurteilen, aber wir haben dem Trainer des Gegners fair gesagt, dass wir a) aufgrund dieser Vorgeschichte und b) aufgrund des Eindrucks, den einige Spieler auf uns beim Warmmachen, und beim Blick in die Kabine der Gastgeber, machten, auf eine komplette Pass- und Identitätskontrolle bestehen werden. Das kam, vornehm umschrieben, nicht gut an. Auch, weil man uns ankreidetet, dass kurz vor Spielbeginn ein BFV-Beobachter auftauchte. „Immer Ihr von Borsigwalde wollt uns Ärger machen“, hieß es sinngemäß… Es fielen viele böse Worte, die ich mal so anreiße: Wir sollten uns, nun ja, verp… verkrümeln… Wie gesagt, ich lasse das unkommentiert, ebenso wie die Tatsache, dass Anadolu plötzlich anfing (als sich der BFV-Beobachter vorstellte), auf dem Spielberichtsbogen – Spielbericht online war angeblich nicht möglich – Spieler zu streichen, und all jene Akteure, die erst 30 Minuten vor Spielbeginn eintrudelten und hektisch angewiesen wurden, sie sollten sich umziehen gehen – plötzlich doch nicht mehr mitspielten (nach uns war die B-Jugend des Klubs am Start). Das Spiel begann mit zehn Minuten Verspätung, Anadolu hatte plötzlich auch keinen Auswechsler mehr. Im Nachhinein muss man sagen: Es ist vorbei, wir haben es überstanden. Beim Film würde man sagen: Happy End. Im Fußball sagt man wohl: Der Tüchtige wird belohnt. Wichtig ist mir noch der Hinweis, dass heute ein sehr guter Schiedsrichter (Janek Magister) super konsequent gepfiffen hat – und dass die Jungs von Anadolu, die auf dem Platz standen, zwar körperbetont, aber fair agiert haben. Für Borsigwalde spielten: Onur, Hussein,Tim, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Nico, Vincent, Bianca, Jan, Ahmed, Momo, Melvin. Für die C2 spielten gegen die SF Kladow (3:0) aus unserem Kader Eren und Henrik. Theo und Armando sind gänzlich zur C2 gewechselt, nehmen dort auch am Training teil. Ihnen alles Gute. Die frei gewordenen Plätze in unserem Kader gehen an Jan (bisher C2) und Avis (vereinslos).

 

Zehn Tore – aber lange Zeit auf der Suche nach dem Rezept gegen Croatia-Bollwerk

2. November. Die letzten Borsigwalder Spieler ritten gerade vom Hof gen Heimat, da schlichen die Jungs vom SD Croatia Berlin erst vom Platz. Eine knappe Dreiviertelstunde Standpauke von ihrem WP_20141102_005[1]Trainer hatten sie noch über sich ergehen lassen müssen nach dem 0:10 gegen die Borsigboys & Girl. Das war dann doch ganzschön hart. So richtig zufrieden zogen wir jedoch auch nicht von dannen, trotz des klaren Ergebnisses. Doch der Reihe nach. Erst einmal stimmten wir zu, dass die WP_20141102_006[1]WP_20141102_007[1]WP_20141102_008[1]WP_20141102_002[1]Partie mit zwölf Minuten Verspätung beginnen konnte. So war der Gegner (der scheinbar mit seiner eigenen frühen Anstoßzeit um 9 Uhr mehr Probleme hat als wir weit Angereisten) wenigstens vollzählig. Wir hatten keine Lust, gegen eine Rumpftruppe (um fünf vor neun waren da gerade acht Mann beim Warmmachen) anzutreten. Im Laufe der ersten Halbzeit kam auch noch ein Ersatzspieler hinzu. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Allerdings machten wir den Fehler, viel zu sehr durch die Mitte zu agieren. Dort aber stand Croatia sehr massiert, außerdem haben die einen richtig guten Keeper. Zeitweise hatte ich den Eindruck, wir würden gegen eine Sechs-Abwehrkette spielen. Das muss man den Gastgebern lassen: Sie machten die Räume sehr geschickt und mit sehr viel Ehrgeiz eng, so dass auch unser erster Treffer nicht wirklich ein Türöffner war. Nein, wir spielten nicht gerade Fußball mit Verwöhnaroma, ungeachtet der 4:0-Pausenführung. Bis zur Unterbrechung taten wir uns über weite Phasen sehr schwer gegen das vielbeinige Abwehrbollwerk. Erst nach der Pause schafften wir es, endlich mal einige sehenswerte Spielzüge in Serie auf den Kunstrasen zu bringen. Diese zweite Halbzeit versöhnte auch die zahlreiche mitgereisten Eltern für das frühe Aufstehen. So haben wir nun die nächste Pflichtaufgabe erfüllt, sind uns aber sicher: Es warten noch wesentlich größere Brocken auf uns bis zur Winterpause. Erwähnen möchte ich noch, dass mit dem gebürtigen Kameruner Modeste Noumi eine schillernde Figur der Berliner Schiedsrichter-Szene unsere Partie sehr, sehr professionell leitete. Es hat Spaß gemacht mit diesem Referee. Für Borsigwalde heute in Tempelhof dabei: Onur, Hussein, Maurice, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Nico, Vincent, Bianca, Jan, Henrik, Ahmed, Momo, Eren. 2. November. Die letzten Borsigwalder Spieler ritten gerade vom Hof gen Heimat, da schlichen die Jungs vom SD Croatia Berlin erst vom Platz. Eine knappe Dreiviertelstunde Standpauke von ihrem WP_20141102_005[1]Trainer hatten sie noch über sich ergehen lassen müssen nach dem 0:10 gegen die Borsigboys & Girl. Das war dann doch ganzschön hart. So richtig zufrieden zogen wir jedoch auch nicht von dannen, trotz des klaren Ergebnisses. Doch der Reihe nach. Erst einmal stimmten wir zu, dass die WP_20141102_006[1]WP_20141102_007[1]WP_20141102_008[1]WP_20141102_002[1]Partie mit zwölf Minuten Verspätung beginnen konnte. So war der Gegner (der scheinbar mit seiner eigenen frühen Anstoßzeit um 9 Uhr mehr Probleme hat als wir weit Angereisten) wenigstens vollzählig. Wir hatten keine Lust, gegen eine Rumpftruppe (um fünf vor neun waren da gerade acht Mann beim Warmmachen) anzutreten. Im Laufe der ersten Halbzeit kam auch noch ein Ersatzspieler hinzu. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Allerdings machten wir den Fehler, viel zu sehr durch die Mitte zu agieren. Dort aber stand Croatia sehr massiert, außerdem haben die einen richtig guten Keeper. Zeitweise hatte ich den Eindruck, wir würden gegen eine Sechs-Abwehrkette spielen. Das muss man den Gastgebern lassen: Sie machten die Räume sehr geschickt und mit sehr viel Ehrgeiz eng, so dass auch unser erster Treffer nicht wirklich ein Türöffner war. Nein, wir spielten nicht gerade Fußball mit Verwöhnaroma, ungeachtet der 4:0-Pausenführung. Bis zur Unterbrechung taten wir uns über weite Phasen sehr schwer gegen das vielbeinige Abwehrbollwerk. Erst nach der Pause schafften wir es, endlich mal einige sehenswerte Spielzüge in Serie auf den Kunstrasen zu bringen. Diese zweite Halbzeit versöhnte auch die zahlreiche mitgereisten Eltern für das frühe Aufstehen. So haben wir nun die nächste Pflichtaufgabe erfüllt, sind uns aber sicher: Es warten noch wesentlich größere Brocken auf uns bis zur Winterpause. Erwähnen möchte ich noch, dass mit dem gebürtigen Kameruner Modeste Noumi eine schillernde Figur der Berliner Schiedsrichter-Szene unsere Partie sehr, sehr professionell leitete. Es hat Spaß gemacht mit diesem Referee. Für Borsigwalde heute in Tempelhof dabei: Onur, Hussein, Maurice, Marcel, Simon, Fabian, Malcolm, Daniel, Nico, Vincent, Bianca, Jan, Henrik, Ahmed, Momo, Eren.