Abseits

 

Ortseingangsschild Dortmund

Was die Borsigboys on tour erleben, auch abseits des Fußballplatzes, könnt Ihr hier lesen:

Es gibt mal wieder was zu feiern: Ein Sieg zum Abschluss der Erfolgssaison. Viel Abschiedsschmerz im Vereinsheim

25. Juni. Wie sieht der passende Abschluss zu einer erfolgreichen Saison aus? Am besten mit einem Sieg – und dazu dann noch ein schönes Abschlussfest. Beides gelang uns heute.

Teil eins: Überzeugend besiegten die Jungs den Grünauer BC mit 6:2. Wir kombinierten sehr schön, erspielten uns schon früh viele Möglichkeiten gegen einen Gast, der gewillt war, die Saison ordentlich abzuschließen – sich aber nach dem 2:0 von uns durch eine Rote Karte selbst dezimierte. In der Folge sah es lange so aus, als ob die lauf- und kampfstarken Grünauer  deutlich unter Wert geschlagen würden. Sie trafen die Latte, verschossen einen Handelfmeter – bevor sie noch zu zwei verdienten Ehrentreffern kamen. Grünau, das in diesem Jahr das Halbfinale des Berliner Pokals erreichte (und wie wir gegen Union ausschied), müsste nun eigentlich noch in die Relegation, wird aber die Landesliga freiwillig verlassen. Hat für die neue Saison vermutlich noch nicht einmal eine A-Jugend, weil die guten 2000er vom neureichen Nachbarklub VSG Altglienicke weggeholt werden. Die-C-Jugend wiederum fühlt sich nicht stark genug für die Landesliga. Da regiert die Vernunft. Was auch den Blick auf uns lenkt. Um ein Haar hätten auch wir noch Relegation gespielt, aber Wilhelmsruh holt nun eine Mannschaft, die den Platz der alten B einnimmt. So ist es ein Hin und Her, auch schon im Jugendfußball… Ich glaube, für uns ist es so der beste Weg. Verbandsliga in Borsigwalde – noch zu früh. Noch…

Zurück zu uns. Wir hatten heute allen Grund zum Feiern im Vereinsheim (danke an Wirtin Melanie). Kaum zu glauben, aber wahr: Wir haben exakt die identische Punktzahl geholt wie in der Hinrunde. Satte 22 Zähler. Ich will ehrlich sein: Das hatte ich nicht für möglich gehalten für unsere junge Mannschaft. Das Trainerteam ist megastolz auf die Jungs, die es bis zum Ende durchgezogen haben – und einen sensationellen Fußball gezeigt haben. Seit der England-Tour hatte ich den Eindruck, da ist eine Truppe nochmal deutlich mehr zusammen gewachsen, da sind auch Jungs aus der zweiten Reihe nach vorne getreten. Wie sagt man heute so schön: Die Borsigboys haben richtig gut performt. Darunter auch zwei, die wir heute in die höherklassige Verbandsliga verabschiedeten. Und auf solche Wechsel ist ein Trainer immer stolz. Da war heute ein bisschen Augenwasser im Spiel, als Onur und Hussein mir ein persönliches Geschenk überreichten – und es war auch bewegend, als wir auch so manchen Spieler „einteilten“ und somit zumindest für ein Jahr verabschiedeten. Die einen gehen mit in die A-Jugend, die anderen bleiben in der B-Jugend. Denn es geht um das große Ganze: den Verein. Alle bleiben auf dem Niveau Landesliga – was für die kommende Saison Herausforderung und wieder Spaß verspricht. Ich bin sicher: Wir werden zwei Mal die Landesliga rocken – ohne zu träumen. In Demut erst einmal das Ziel Klassenerhalt anpeilen. Manch einer der 2001er, die mit in die A gehen, wird daran wachsen, gegen Ältere zu spielen. Und mancher einer, der in dieser Saison nicht Stammspieler war, wird es in der kommenden Saison in der neuen B sein. Wir haben in dieser emotional schwierigen Rückrunde gesehen, als wir auch schmerzhafte Schnitte vollziehen mussten, welch tolle Jungs wir haben. Seit einigen Wochen wird bei uns wieder extrem konzentriert trainiert. Wir Trainer freuen uns jedenfalls auf die neue Saison – und wir wissen, dass wir die 2001er, die in der B bleiben, in gute Hände geben.

Ich möchte mich auf diesem Wege nicht nur bei meinen ehrgeizigen Spielern bedanken (in diesem Alter nicht mehr eine Selbstverständlichkeit, wenn andere Dinge wichtiger werden), sondern auch und vor allem bei den Eltern. Von ganzem Herzen. Schon die Ostsee-Tour hat mir gezeigt, wer wirklich zu schätzen weiß, was wir ehrenamtlichen Trainer reinfeuern. Es waren heute wieder sehr viele Eltern bei unserer sehr harmonischen Abschlussfeier. Und ja, ich werde auch die Eltern von Hussein vermissen – und die von Onur. Immer ehrlich, immer offen – so passt es. Tolle Sportsleute. Andere werde ich vermissen, weil ihre Jungs in der B bleiben. Aber man sieht sich: Geplant ist, zu gemeinsamen Zeiten zu trainieren und dass die A vor der B spielt… Und an alle anderen Eltern: Leute, ich habe erst zuhause beim Auspacken gesehen, welch schönes Geschenk auch die Eltern mir und meiner Frau gemacht haben. Sorry, dass ich es nicht bei der Feier schon gewürdigt habe – aber Ihr habt ja alle gemerkt, dass ich etwas ergriffen war… danke auf diesem Wege auch nochmal an meine beiden Co-Trainer Marius und Norbert – es war mir in dieser Saison eine Ehre! Nur gemeinsam haben wir geschafft, was wir geschafft haben. Und es ist, viel, viel mehr als alle erwarten konnten. Es war eine starke Saison, in der wir auc viel gelernt haben. Sportlich wie menschlich.

Traditionelle Ostsee-Reise: Spiel und Spaß an der Küste. Turniersieg in Schönberg, Sieg gegen Männerteam – und Action im Hansa-Park

Pfingsten, 2.-5.Juni. Es waren nur drei Worte. Aber ich finde, sie charakterisieren diese Reise ganz gut. Als wir zurück in Berlin waren, schrieb mir einer der drei Flüchtlingsjungs, die mit uns an der Ostsee waren: „Es war schön.“ Just jener Bursche, der eigentlich gar nicht mitfahren wollte – und von uns erst überzeugt werden musste. Der Fuß tut weh, schrieb er noch am Tag zuvor, und außerdem sei ja Ramadan. Nun tickerte er also: „Es war schön.“ Dem ist eigentlich nur wenig hinzuzufügen. Unsere Reise an die Ostsee, diesmal mit 37 Borsigwaldern (plus drei im Privat-Pkw) war wieder für die Jungs ein Highlight. Ich habe viele lachende Gesichter gesehen, die Disziplin war top. Und wenn eine ganze Truppe nachts bis ein Uhr zusammen am Strand sitzt – dann muss man auch als Betreuerteam mal Fünfe gerade sein lassen… Dabei war es diesmal nicht so einfach, den Borsigboys auch fußballerisch was zu bieten. Die Turniere in Schleswig-Holstein schwächeln. Immer weniger Spieler und Teams im strukturschwachen Raum – in manchen Ligen spielen Neuner und Elfer-Truppen in einer Spielklasse. Das Turnier in Schackendorf diesmal komplett ohne Großfeld. Schön, dass uns der TuS Fahrenkrug bei Schackendorf mit seiner ersten Männermannschaft einlud zum Freundschaftsspiel. Eine harte Nuss, dachte ich vorher, auch wenn die Jungs nur in der zweitniedrigsten Spielklasse kicken, so dürften wir doch körperlich keine Chance haben. Dem war aber nicht so. Von der ersten Minute an ließen wir Ball und Gegner laufen,  spielten auf dem Rasenplatz einen sehr guten Ball – und machten die Sache in Halbzeit zwei klar, als wir einfach den längeren Atem hatten. Am Ende ein 6:3 für uns, das fast noch schmeichelhaft für die Kreisklassen-Männer war – was von denen aber mit Fassung und sportlicher Fairness ertragen wurde. Beim gemeinsamen Elfmeterschießen und Grillen danach noch viel Spaß und interessante Gespräche. Ein toller Verein, super gastfreundlich – sogar mit Extra-Grill für unsere Moslems. Das hat alles rundweg Riesenspaß gemacht. Danke an den Jugendobmann Mike, der das 90-Minuten-Spiel bei herrlichem Sonnenschein möglich gemacht hat. Um 21.45 Uhr waren wir dann in der Jugendherberge in Dahme, bezogen die Zimmer. Samstag dann vier Stunden Strand, mit Baden in der kühlen Ostsee – bevor es nachmittags nach Schönberg ging – zum abgespeckten Ostsee-Cup. Auch hier nur noch ein Großfeldturnier: das der B-Jugend. Dafür durfte im Stadion gespielt werden, auf einem riesigen, gepflegten Rasenplatz. Wir hatten zwei Teams gemeldet – was bei 16 Feldspielern und drei Torhütern sehr gewagt war. Ein Spieler hatte sich nämlich morgens noch beim Rennen ins Meer den Zeh verletzt. Zudem beklagten im Verlauf des Turniers zwei weitere Spieler Verletzungen – so dass es bei 16 Minuten Spielzeit und insgesamt zehn Partien bei einigen, die doppelt spielen mussten, ordentlich an die Substanz ging. Ich denke mal, mit nur einem Team hätten wir trotz teilweise guter Konkurrenz locker das Turnier gewonnen – so grätschten wir eher glücklich auf Platz eins mit Team A und auf den letzten Platz mit Team B. per Losentscheid waren die Teams übrigens gebildet worden, um klar zu machen: Der Spaß stand im Vordergrund. Wie gesagt: Am Ende waren wir nur ein Tor besser als die Konkurrenz aus Holstein und Hamburg. In einem Turnier, bei dem nur wenige Treffer fielen, hatten wir drei erzielt – und kein einziges Gegentor bekommen. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Übrigens: Alle unsere drei Torhüter durften fleißig im Feld mitwirken und machten das gut. Abend fand dann das gemeinsame Gucken des Champions League Finales auf dem Programm, wobei auch in diesem Jahr der Basketball-Court und Fußballplatz sehr eifrig genutzt wurden. Am Sonntagabend zu einem Duell der besonderen Art: Unsere Jungs spielten gegen eine Mädchen-Handballmannschaft. Unglaublich, welcher Ehrgeiz da im Spiel war. Der Sonntag war ansonsten geprägt vom Besuch im Hansa-Vergnügungspark, der mit einigen spektakulären Attraktionen aufwarten kann. Kam gut an bei den Jungs – die Begleitpersonen wagten sich zumindest auf die zahlreichen Wildwasserbahnen und jene Achterbahnen, die nicht für Lebensmüde gedacht sind… Irgendwann kam auch die Sonne raus – und wir verbrachten noch schöne Stunden am Strand. Am Montag dann: Zimmer aufräumen, letzter Strandbesuch – und Abfahrt. Für manch einen, der den Verein verlassen wird oder in die A-Jugend geht einfach nur: ein wunderbarer Abschied für diese Saison. Auf ein Wiedersehen in Dahme! Oder, um es mit drei Worten zu sagen: Es war schön.

 

 

Unsere England-Tour: Zwischen Halbfinale in Blackpool, Middlesbrough und Old Trafford – Erinnerungen fürs Leben

Ab auf die Insel – hieß das Motto für die Borsigboys über Ostern, vom 14. Bis 18. April. Hier die Erlebnisse:

Erster Tag, Freitag: Anreise. Witzig, schon am Flughafen Schönefeld fragte uns ein Security-Mitarbeiter, aus welcher Region denn unser Verein kommt. „Borsigwalde? In Berlin? Nie gehört.“ Ein weiteres Argument  für unsere unlängst vollzogene Wappen-Änderung… Nach der Ankunft in Manchester empfing uns schon unser Busfahrer Martyn und fuhr uns ins Hotel nach Blackpool, Norbreck Castle. Das in Burgform gehaltene Hotel hat äußerlich schon die besten Zeiten hinter sich – aber innen war alles super. Pool, schöne Zimmer, gutes Essen. Allerdings stellten wir rasch fest, dass mancher nicht weiß, was gutes Essen ist. Der McDonald`s in Blackpool machte jedenfalls gute Geschäfte mit einigen Borsigboys. Die Jungs hatten freien Ausgang, nach dem Essen bis 22 Uhr. Andere nutzten die Zeit für den Strand direkt vor der Haustür – unser Helferteam schleppte Essen für die Mahlzeiten mittags beim Turnier an. Schon an dieser Stelle einen großen Dank an unsere Spielerväter Wilhelm, Norbert und Christian, die Marius und mich, sowie unsere Reiseleiterin Tanja, bestens unterstützt haben. Jeder Wunsch des Trainers wurde umgesetzt. Ganz starker Auftritt von Euch, verbunden mit viel Arbeit – nicht nur das Schleppen des Essens ins Hotel, sondern auch das Beaufsichtigen der Spieler. Das war nicht immer leicht.

Zweiter Tag, Samstag. Turniertag im Myerscough College in Preston. Gute Plätze (bis auf einen, aber dazu später mehr). Spiel eins gegen Matlock Town FC aus England war ein schwerer Gang. Unsere Jungs hatten große Probleme mit dem ebenso spielstarken wie robusten Gegner, das 0:1 zur Pause (nach eher unnötigem Elfmeter-Foul von uns) eher schmeichelhaft für uns. Wir stellten um, auch das System. Und rissen die Partie endlich zumindest phasenweise an uns – kamen zum Ausgleich, auch durch Strafstoß. Zwei Elfmeter – ein Indiz, wie diese Partie geführt wurde. 1:1.

Vorrunden Spiel zwei dann gegen die Schotten von Claremont AFC – nicht so einfach wie das Ergebnis es besagt. Der Gegner kam zu einem 1:1-Ausgleich, weil wir zu viel liegen ließen – wir aber siegten letztlich 4:1. Ein starker Fight. Nun ging es gegen Roundwood AFC aus Irland. Der Gegner war uns in nahezu allen Belangen unterlegen. Das 3:0 eine viel zu geringe Ausbeute angesichts unserer Dominanz. Und das sollte sich rächen: Trotz eines guten ersten Turniertages nur Platz zwei aufgrund der schlechteren Torausbeute in der Gruppe hinter Matlock. Eine harte Nuss drohte im Viertelfinale. Am Abend hüpften einige noch in den Pool, andere zogen wieder los. Mit der Bettruhe nahm es mancher nicht so genau – für einige steht eben nur das eigene Vergnügen im Vordergrund, nicht das mannschaftliche Gesamterlebnis. Schade eigentlich. Ein schwieriges Alter.

Dritter Tag, Sonntag: Müde Gesichter und viele Verspätete beim Frühstück. Die Entschuldigung lautete: „Aber wir haben doch nicht mal durchgemacht.“ Nur fast. Es ging bei einigen bis weit nach Mitternacht – unser Gegner Celtic Glasgow war im gleichen Hotel, legte aber eine andere Disziplin an den Tag. Die Standpauke vom Borsigwalder Trainer – nur logisch. Doch, das muss man den Jungs lassen, sie zeigte auch Wirkung. Der 1:0-Sieg durch einen kunstvollen Freistoß kurz vor Ende der jeweils auf 2×20 Minuten angesetzten Partien (auf einem supermodernen Kunstrasen), war vollauf verdient. Wir hatten die besseren Torchancen und die bessere Spielanlage, was mich überraschte. Tags zuvor hatte ich gesehen, wie Celtic die Jungs vom VFB Reichenbach aus Schwaben beim 6:0 schwindelig gespielt hatte. Der Celtic-Trainer hatte bestimmt nicht mit einer Niederlage gegen uns gerechnet – aber gratulierte fair: „Well done!“ Dazu möchte ich sagen, dass das immer so war hier in England. Faire Partien, faire Trainer – nach jedem Spiel. Man merkt, dass für die Engländer Fußball ein Kulturgut ist, das sie anständig behandeln. Das richtig Spaß gemacht, ebenso wie die vielen Gespräche mit englischen Trainerkollegen.

Im Halbfinale dann ein Schock: Es fand auf einem Acker statt, tief bis zum Knöchel versanken unsere Spieler an diesem regnerischen Tag. Diese Schlammschlacht war dem Semi-Final unwürdig – und wir wissen nicht, ob unsere weißen Hosen jemals wieder wirklich weiß werden. Allein das zweite Tor fiel nur aufgrund eines Platzfehlers – die Iren von Greystones Unites AFC kamen mit den Verhältnissen jedenfalls wesentlich besser zurecht.  Am Ende ein 2:3, nach dem viele sagten: Auf einem anderen Platz hätten wir gewonnen. Was mich nun enttäuschte: Zwei Jungs äußerten, dass sie auf das Spiel um Platz drei eigentlich keine Lust mehr haben. Unfassbar. So kann man das letzte Spiel so beschreiben: Die anderen, in diesem Fall die Belgier vom RFC Tournai, wollten es einfach mehr als wir. Borsigwalde hatte seine Chancen – aber die anderen waren zwingender.

Vierter Tag, Ostermontag: Wir spielten beim Poulton FC aus der A-Klasse. Die regionale Einteilung in England ist A, B und C. Schon beim Warmmachen stellten wir fest, dass der Gegner (Verbandsliga-Niveau) groß und kräftig ist – und einen guten Ball spielt. Unsere Gastgeber nahmen die Partie ernst, hatten sogar ein Schiedsrichter-Gespann engagiert. Die erste halbe Stunde gehörte fast nur uns – wieder einmal war die Ausbeute das Manko. Nur ein Treffer. Dann kam der Gegner auf. Erzwang den Ausgleich. Mit dem Pausenpfiff erzielten wir das 2:1 – vermeintlich. Never ever Abseits – aber der Linienrichter hatte halt die Fahne oben. Auch in der zweiten Halbzeit ein packendes, ausgeglichenes Spiel, das wir gefühlt gewonnen haben – aber im Endeffekt 2:3 verloren. Auch hier wieder: Sehr viel Wertschätzung für uns und unsere Art Fußball zu spielen. Mit dem Bus ging es nun nach Middlesbrough, zum Premier League Spiel gegen Arsenal London. Ein stimmungsvolles Erlebnis, weil wir direkt zwischen beiden sangesfreudigen Fanblöcken auf der Südtribüne saßen bzw. zumeist standen. Ein Dank hier nochmal an Boro, das uns nach intensivem Austausch mit der Nachwuchsakademie die Karten zur Verfügung stellte – obwohl das in England aus Sicherheitsgründen eigentlich nicht erlaubt ist, weil wir keine „ticket history“ besitzen. Umso unschöner, dass drei Spieler von uns diese Gastfreundschaft nicht zu würdigen wussten – und sich nicht einfach nur drüber freuen konnten, dass einer von ihnen das Trikot von Özil mit nach Hause nehmen konnte. Mehr sage ich dazu nicht mehr. Auch als Trainer und Reise-Mitorganisator (gemeinsam mit meiner Frau) darf man mal traurig und enttäuscht sein. Nachts um halb zwei waren wir wieder im Hotel – einige haben jetzt Boro-Trikots…

Fünfter Tag, Dienstag: Wir wollten, dass die Jungs so viel wie möglich aus England mitnehmen. Sind also selbst den Abreisetag nicht ruhig angegangen. Heute begannen wir mit einer Stadion-Tour bei Manchester United. Graham von Man United empfing uns – nur unsere Mannschaft hatte einen eigenen Guide. Tolle Sache, toller Typ. Ein Mann, der Man United atmet – und viele super Geschichten zu erzählen hatte in diesen ganz speziellen knapp 70 Minuten. Als ihm auffiel, dass unser Klub genau in dem Jahr gegründet wurde, als Old Trafford seine ersten Spiele erlebte, wollte er auch viel über uns wissen. Highlights: Wir durften sogar in der ManU-Kabine Platz nehmen, auf den Sitzen der Spieler, und auf der Ersatzbank. Dabei fiel auf: In dieser kleinen Coachingzone hätte unser Trainer ein echtes Auslaufproblem… Danach durften die Jungs noch eine kleine Trainingssession auf einem Kunstrasenplatz vor dem Old Trafford mit Peter, einem FA-Lizenztrainer, absolvieren. War jetzt nicht der Brüller und super innovativ – aber eine Stunde Bewegung tat ganz gut, bevor wir noch in den Fanshop hüpften. Erst bei ManU, dann bei City um die Ecke. Über die Probleme am Flughafen, dass einige fast den Flieger verpasst haben und Marius sogar auf dem Flughafen übernachten musste – kein Wort mehr. So eine Teamreise ist stressig für die Aufsichtspersonen, nicht jeder weiß um die Gefahren, die auf so einer Reise lauern. Damit muss man als Trainer leben. Ich kann aber jene verstehen, die sagen: Sowas tue ich mir erst gar nicht an… Dann hieß es Goodbye Manchester, Goodbye England. Alles in allem hat es Spaß gemacht – und 90 Prozent der Mannschaft haben sich prima verhalten. Ich denke, manch einer wird die Erlebnisse nicht so schnell vergessen. On tour: Onur B., Dominik –  Kais, Tobias, Hussein, Eren, Nico, Simon, Jan, Jendrek, Lucas, Alex, Daniel, Onur Y., Tim, Ahmed, Christian (trotz Krücken), Begleitteam: Matthias, Marius, Norbert (Trainerteam), Christian, Wilhelm, Tanja (Organisation und Betreuung), Louisa (Maskottchen).

Spannender Besuch im Fuchsbau

15. Februar. Das war wohl der größte gemeinsame Ausflug der Jugendabteilung seit langem… Mit insgesamt 74 Jugendspieler(innen) und Begleitpersonen aus den jeweiligen Trainer- und Betreuerstäben waren wir am Mittwoch unter den 6900 Fans beim Handball-Bundesligaspiel der Füchse Berlin. Die B-Jugend war mit 22 Leuten dabei. Wie sagte Ex-Fußball-Nationalspieler Jimmy Hartwig so schön bei einem Interview in der Halle, in der Halbzeitpause:  „Handball ist Männersport. Wenn ich da sehe, wie manchmal die Fußballer rumjammern…“ Packende Zweikämpfe, und am Ende auch ein packendes Spiel, das die Füchse leider mit 29:30 überraschend verloren – weil zu lange nicht viel zusammen lief. Direkt neben uns war der Solinger Fanblock – die freuten sich wie die Kullerkekse, weil sie als Abstiegskandidat damit gar nicht gerechnet haben. Unser blauer Block mit D-, C-, B- und A-Juniorenspielern im Oberrang sorgte ebenfalls für ordentliche Stimmung.  Unser Dank geht auf diesem Wege noch einmal an die Füchse (mit ihrem Mitarbeiter Nicola Marotzke), die uns für die Partie die Freikarten zur Verfügung gestellt haben. Schöne Aktion. Hat Spaß gemacht! (Fotos: mw/Juro, Text: mw)

 

 

Das Turnier zum Jahresabschluss im warmen weißen Sand. Borsigboys feiern Weihnachten – und ein wenig auch sich selbst nach einem starken Jahr

23. Dezember. Das Jahr lassen die Borsigboys samt Anhang schon traditionell im weißen Sand ausklingen. Karibik-Feeling im Märkischen Viertel. Alle Spieler waren gekommen, selbst die Lahmen konnten wieder laufen und mitkicken. 90 Minuten Beach-Powerfußball. Zwei Felder, fünf   Teams. Nur kurze Erholungsphasen. Eine besondere Konditionseinheit zum Jahresende. Platz schaffen für die Gans – oder (für unsere Weddinger) den Weihnachts-Döner. Nach 20 hart umkämpften Vorrundenpartien ergaben sich 17 Zähler für Team C (Daniel, Nico, Jan, Abalye und Alex) und 13 Punkte für Team B (Muhudin, Christian, Tobi, Pascale und Domenik) – vielleicht kein Zufall, dass das die Teams mit einem Wechsler waren. Das war dann die Finalpaarung. Für das Spiel um Platz drei qualifizierten sich Team A mit 12 Punkten (Hussen, Onur Y., Kais, Eren) und   Team D mit acht Zählern (Simon, Tim, Eric, Fabi). Ins Trostrunden-Spiel gegen die All Stars (Norbert, Marius, Matthias und Umut) musste Team E mit nur fünf Zählern. Team E verlor auch diese Partie erwartungsgemäß gegen konditionsstarke, klug kombinierende und eiskalt verwandelnde Allstars mit 0:3. Im Spiel um Platz drei siegte Team D, das Finale gewann Team B erst im Sudden Death (Golden Goal) mit 2:1. Auch für mich ist immer wieder erstaunlich, dass die Jungs zwar immer größer werden – aber der Spaß an diesem Spielen im Sand nicht nachlässt. Einigen war es am Ende wieder „viel zu kurz“, obwohl sie sichtlich platt waren. Danach pilgerten wir die etwa 200 Meter ins „Little Italy“ zum Essen. Eine gute Entscheidung, denn es war wieder sehr, sehr lecker. Es gab wieder Geschenke (die Jungs neu eingekleidet), auch die Trainer sind nun dank der Elternschaft mit einheitlicher Kopfbedeckung unterwegs. Dankesworte an die Coaches, aber auch an Heidi. Und ein kurzer Rückblick auf ein fantastisches Jahr mit dem Aufstieg als C-Jugend, dem Klassenerhalt parallel als B-Jugend – und nun 22 tollen Punkten zur Halbserie in einer Staffel, da uns wohl viele deutlich weiter unten gesehen hatten. Ich denke, wir werden auch in der Rückrunde noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Nun aber heißt es erst einmal durchatmen, lasst den Ball ruhig mal links liegen. Wir sehen uns am 12. Januar wieder zum ersten Training, die Hälfte des Kaders trifft sich am 7. Januar vor Vorrunde der Hallenmeisterschaft. Bis dahin: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes Neues Jahr!

21. November. Teambuilding der Borsigboys. 22 Spieler und zwei Trainer waren mit dabei, außerdem eine Handvoll Geschwisterkinder auf der fünften Bahn. Bei Kaltgetränken (danke an bowling4Norbert für die Geburtstagslage) und Nachos ging es heute bei der B-Jugend mal um große, schwere Kugeln. Nachdem wir ja bereits zu Genüge wissen, wie einige mit den Fußbällen umgehen, bowling1 bowling2 bowling3muss man nach dem heutigen Tag einigen offenkundige völlige Talentfreiheit im Umgang mit runden Spielgeräten attestieren. Die Bowling-Wertung nach zwei Durchgängen endete wie beim letzten Mal: Der Cheftrainer auf Platz eins, dahinter schon ein Torhüter (Onur) sowie Alex. Der Rest pulverisiert unter ferner liefen, teilweise mit argen technischen Schwächen und Konzentrationsproblemen. Wie auf dem Rasen halt. Hauptsache Spaß gehabt.

Am Ende einer geilen Saison… wird gefeiert! Die Borsigboys gewinnen ihr eigenes Abschlussturnier – und lassen sich selbst hochleben

16. Juli. Saisonfinale bei den Borsigboys. Auch in diesem Jahr luden wir vor unserer Abschlussfeier A8A1zu einem Turnier. Diesmal mit dabei: Die U17 Teams des SC Staaken (Verbandsliga), SCC Berlin (Landesliga) und SV Lichtenberg 47 (Bezirksliga). Drei starke Teams – das Niveau entsprechend hoch. Für uns selbst überraschend, dass wir nach 3 mal 35 Spielminuten Platz ein errangen. Zum A6Auftakt besiegten wir unseren Staffel-Mitaufsteiger L47 mit 4:0 – etwas zu hoch, aber grundsätzlich verdient. In der zweiten Partie retteten wir gegen Staaken ein 2:1 über die Ziellinie.  A2   Ich sage mal so: Starke, sehr disziplinierte Partie von uns, aber über 80 Minuten hätte das vermutlich anders ausgesehen.  Zum Abschluss dann ein furioses 8:3 gegen den SC Charlottenburg, der in dieser letzten Partie seiner etwas dünnen Ersatzbank Tribut zollte. Die übrigen Ergebnisse: Staaken – SCC 2:0, SCC – L47 0:2, L47 – A1Staaken 1:5. Die drei Pokale gingen somit an uns, Staaken und L47. Ein überaus faires und interessantes Turnier. Unser Dank geht an die beiden Schiedsrichter David und Marc, die ihren Teil zu einem gelungenen Turnier beitrugen. Glückwunsch an meine Truppe, die trotz vieler Wechsel bereits viele gelungene Spielzüge zeigte.

Gleich im Anschluss dann unsere Abschlussfeier. Danke an den Jugend-Förderverein, der diese unterstützt hat. Bei Bratwurst, Steak und Salaten (danke an alle Eltern, die einen Salat gespendet haben) feierten B- und C-Jugend gemeinsam. Die Jungs, die allen im Verein viel Freude gemacht haben, sind ja auch in der vergangenen Saison zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden – und haben gemeinsam das Wunder vonA31 A32 Borsigwalde geschafft. Das ist übrigens der Titel unseres neuen Buches, von dem es noch drei Exemplare gibt. Wer Interesse hat, muss schnell sein… Ein richtig dickes Buch mit vielen tollen Fotos.

Natürlich war das auch der gelungene Anlass, die spannende Saison noch einmal Revue passieren zu lassen. Großartig, was unser Kader geleistet hat. Zur Belohnung gab es für die C-Jungs Shirts A7 A8mit der Aufschrift „das Double“ vorne – und hinten „Meister Bezirksliga und Aufsteiger Landesliga“, die B-Jungs erhielten den Slogan „Das Wunder von Borsigwalde“. Der Text hinten ist ellenlang – lest auf dem Foto nach. Er drückt aber aus, was die Truppe geleistet hat. Von allen abgeschrieben – zu Wundermachern mutiert… Heute gab es teilweise noch einmal große Emotionen, vor allem als das Video im Vereinsheim nochmal abgespielt wurde, das Carsten gedreht hat. Beide Endspiele auf jeweils etwa fünf Minuten zusammen gefasst. Um ehrlich zu sein: Ich konnte mich gar nicht mehr erinnern, welche Sprungkraft ich da teilweise entfaltet habe. Und natürlich gab es auch heute jede Menge Dankesworte. Und Geschenke. FürA13 A14 A15 A16 das Team hinter dem Team mit Heidi, Ayse, Totti, Tobias (Kassenwart), Carsten (Fotograf) und den Trainern. Danke an alle, die auch Es war einfach nur A4 A3eine geile Saison, die schwer zu toppen ist. Alle Augen gehen nun A6  A4 A3  A1schon auf die neue Saison, in der wir eine Hammer-Staffel erwischt haben. A19 A20A18Unser Ziel ist es, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.A21 A22 A23  A25 A27A29  Dafür werden wir hart arbeiten müssen. Aber erst einmal ist nach dem letzten A9  A11 A12Training am Dienstag Pause bis 16. August. Erholt Euch schön – dann brechen wir auf zu neuen Ufern. Danke auch heute wieder an Carsten, der die meisten Fotos gemacht hat. Borsigwalde spielte das Turnier heute mit: Eric, Dominik – Tim, Lucas, Marcel, Hussein, Kais, Muhudin, Eren P., Daniel, Jendrek, Ablaye, Elyas, Sami, Tobias, Ramesh, Maurice, Ahmed, Christian, Onur Y., Eren H., Bilal.

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Wahnsinn! Zwei Turniersiege an einem Tag bei C- und B-Jugend in Schackendorf. Guter Auftritt in Schönberg. Furiose Ostseereise der Borsigboys.

13. – 16. Mai. Das dürfte dann wohl neuer Vereinsrekord sein: Eine Mannschaft spielt zwei Turniere an einem Tag in zwei Altersklassen. Belegt dabei zwei Mal den ersten Platz – und ein Mal den zweiten. Geschafft hat das die 1.C-Jugend beim traditionellen Pfingstturnier des SV Schackendorf (die 28. Auflage). Teil eins, das C-Jugendturnier. Sechs Teams, darunter zwei der Borsigboys. Kein 20160513_184159[1]20160513_184132[1]Ersatzspieler, aber egal. Der Ball lief wie am Schnürchen, das war Spielfreude pur, die die Jungs auf dem schönen Rasenplatz des Schleswig-Holstein-Ligisten zeigten. Da hatten alle richtig Bock auf Fußball. Die erste Mannschaft siegte souverän fünf Mal. Gegen die SG Schlutup 2:0, gegen den 20160513_172932[1]Rendsburger TSV 3:0, gegen Blau-Weiß Wittor 2:0, gegen unsere zweite Mannschaft 3:0 und gegen den TSV Tangstedt 2:0. Klarer und überzeugender kann man ein Turnier nicht gewinnen. 20160513_172824[1]Unsere zweite Garnitur war auch gut unterwegs, holte Siege gegen Wittorf (2:0), Tangstedt (1:0) und ein Remis gegen Schlutup (0:0). Reichte für Rang zwei. Unser Auftritt muss den Turnierveranstalter beeindruckt haben, man fragte 20160515_142344[1]uns, ob wir nicht noch beim B-Jugendturnier mitmischen wollen. Da hatten gleich drei Teams abgesagt. Beim Anblick unserer Gegner sagte einer unserer Spieler diesen Satz: „Die werden uns 20160514_124855[1]zerstören.“ Falsch, die erlebten ihr blau-weiß-schwarzes Wunder. Zuerst der Walddörfer SV aus Hamburg. Wir siegten verdient 1:0. Dann, gleich ohne Pause, die Jungs des dänischen Klubs Ringe 20160514_101352[1]BK, die ein etwa einstündiges Aufwärmprogramm durchzogen. Das waren wahre Modellathleten, gegen die man normalerweise als zwei Jahre jüngere Spieler nichts reißen kann. Vor allem nicht bei einer Spielzeit von 25 Minuten. Erst Recht nicht, wenn man schon 70 Spielminuten in den Beinen hat – und gerade schon 25 Minuten gegen eine B-Jugend absolviert hat. Die Dänen starteten auch einen furiosen Sturmlauf, kombinierten wirklich stark. Aber wir verteidigten gut, überstanden die ersten Minuten auch mit ein wenig Glück – und setzten immer wieder Konter, die beim Gegner Eindruck hinterließen. Kurz vor Spielende 20160513_133153[1]dann die Szene des Tages. Flankenlauf über links, Flugkopfball – der Siegtreffer für die Borsigboys, die zeitweise wie im Rausch spielten. Zum Abschluss des Turniers wartet nun auf uns die zweite 20160514_144433[1]Mannschaft von Ringe BK aus Dänemark. Die Burschen waren vor allem – groß und aggressiv. Und hätten durch einen Sieg gegen uns selbst noch Turniersieger werden können. Die spielten 20160514_154536[1]regelrecht mit Schaum vor dem Mund, so als wollten sie ihre Kollegen „rächen“. Nach einem Regenguss war der Rasen nass, es wurde gegrätscht und zeitweise auch getreten. Das war eigentlich schon englischer Fußball, der Schiedsrichter hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Mancher aus unserem Begleittross verlor bei diesem Spiel seine Stimme, so aufregend war das Ganze. Zumal wir auch noch eine unberechtigte Zeitstrafe von 20160514_181254[1]fünf Minuten überstehen mussten. Am Ende schickte der Gegner sogar den Keeper zum Stürmen mit nach vorne. Aber auch hier setzten wir uns mit 1:0 durch und holten den Wanderpokal. Jürgen Esch vom Veranstalter, der uns ja schon viele Jahre kennt, war die Überraschung anzusehen – da rockt ausgerechnet der 20160514_181518[1]„Notnagel“ das Turnier… Die Gegner gratulierten uns aufrichtig, vor allem der dänische Cheftrainer war voll des Lobes über unseren Kampfgeist. Für seine Mannschaft, die zu den besten 20160515_142834[1]ihrer Region gehöre, sei dies eine lehrreiche Nummer gewesen… Nach fast neun Stunden schlichen wir alle müde und erschöpft in den Bus. Am nächsten Tag stand ja noch ein Turnier an: Wir hatten 20160515_151516[1]für das B-Jugendfeld beim Ostsee-Cup des TSV Schönberg gemeldet. Da hatte ich mit NNW 98 schon drei Mal gesiegt – der Pokal, den wir damals behalten durften, hat fast Champions-League-20160515_142808[1]Größe… Diesmal war allerdings die körperliche Überlegenheit manches Gegners zu groß. Zumal sich auch noch eine A-Jugend ins Teilnehmerfeld geschlichen hatte, der unsere zweite Mannschaft sogar ein 1:1 abtrotzte. Mit zehn Punkten aus sechs Partien landete unsere erste Mannschaft auf Rang drei, die zweite Truppe mit sieben Zählern auf Platz vier. Unserer Gegner waren die SG Schönberg (A und B-Jugend), der SV Rickling I und II sowie der SSV Elze. Wieder ein guter und couragierter Auftritt bei allerdings sehr schlechtem Wetter. Es war schon 20160513_184230[1]hart für die Spieler, sich mit nassen Trikots immer wieder aufs Neue zu motivieren, zumal mancher auch sehr müde vom Vortag wirkte. Hier auch mit zwei Mannschaften zu spielen – das war 20160516_084914[1]20160514_205116[1]zumindest hart an der Grenze. Ansonsten war es nicht nur sportlich wieder eine tolle Reise mit unserem altbekannten Busfahrer Ulf aus Waren. Mit Eltern und Geschwisterkindern waren wir 20160513_205411[1]wieder 40 Leute. Schon am Freitag war ein Teil der Mannschaft (samt Trainer) furchtlos in die 13 Grad kühle Ostsee gehüpft, Strand, Tischtennisraum und Fußballplatz der Jugendherberge in Dahme wurden von uns belagert. Es war wieder richtig schön und wir sagen: Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Borsigwalde on tour mit – Spielern: Onur B., Onur Y., Kais, Simon, Bianca, Muhudin, Ahmed, Nico, Jan, Malcolm, Christian, Dominik, Pascale, Eren, Melvin, Daniel, Momo, Firat, Hussein, Maurice, Tobias, Vincent, Malek (aus der B) und Trainer Matthias. Fans:Tanja, Leni, Louisa, Heidi, Ayse, Raga, Umut, Kerstin, Alina, Tiara,Tatjana, Daria, Anette, Deniz, Ulf, Hilke.

Barcelona-Tour, 4. Tag: Finale knapp verpasst gegen Juve-Nachwuchsschmiede. Pech und Glück am Elfmeterpunkt nah beieinander. Toller dritter Platz bei starkem Turnier

27. März. Der dritte und letzte Spieltag bei der Copa Costa Brava – es wurde dramatisch aus Sicht der Borsigboys. Nur so viel vorneweg: Wir waren am Ende das beste deutsche Team im 40er-Teilnehmerfeld der U15. Im Viertelfinale wartete Raggruppamento Allievi Sassariente auf uns, ein 20160327_152551[1]U15-Team aus dem italienisch sprechenden Teil der Schweiz. Es wurde sofort klar: Die wollten uns mit brutaler Härte den Schneid abkaufen auf einem sehr engen Rasenplatz. Gleich in der der ersten Minute eine große Chance für die Eidgenossen, unsere Truppe sichtlich überrascht von der rustikalen Gangart – und noch mehr davon, dass die völlig überforderte Schiedsrichterin nichts 20160327_153123[1]abpfiff. Es dauerte ein paar Minuten, bis die Jungs begriffen hatte, wie man hier spielen musste: eben auch mal ein bisschen dreckig und mit langen Bällen. In die Karten spielte uns die frühe Führung nach etwa sieben Minuten durch Simon, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde. Wir bekamen die Partie immer besser in den Griff, die Schweizer rannten zwar mit großen und technisch guten Spielern an – aber wir spielten 20160327_152444[1]20160327_152448[1]das sehr clever, setzten unsere Konter wie Nadelstiche, und hatten die besseren Chancen. Drei Mal hätten wir frühzeitig alles klar machen müssen. Am Ende ein Spiel mit vielen gelben Karten und sehr schlechten Verlierern, die noch nach Abpfiff um sich traten. Und nicht müde wurden zu betonen, wir hätten ja soooo schlechten Fußball gespielt. Ich sage: taktisch und kämpferisch war das eine Meisterleistung unserer Mannschaft, die jedoch in dieser Partie sehr viel Kraft ließ. Nur eine Dreiviertelstunde später trafen wir im Halbfinale erneut auf eine sehr gute Mannschaft, diesmal aus dem italienischen Evancon. Viele große, schnelle und aggressive Spieler, allerdings alles im fairen Rahmen. Unterstützt von vielen Tifosi mit Fahnen. Aber zwei deutsche Teams aus dem Raum Köln unterstützten uns – und wir hielten in jeder Hinsicht prima dagegen. Zwischendurch gewannen die 20160327_152511[1]athletischen Italiener immer mehr die Oberhand – aber auch hier hatten wir unsere Möglichkeiten. Und leider nutzten wir in den letzten fünf Minuten zwei hundertprozentige Chancen nicht. 0:0 nach 40 Minuten. So mussten wir ins Elfmeterschießen, das seltsamerweise auf einem etwas entfernten Platz stattfand. Auf dem fünf Minuten langen Fußweg muss es wohl im Kopf des einen oder anderen Borsigboys gerattert haben, jedenfalls versagten vom Punkt gleich drei von vier Spielern die 20160327_145745[1]20160327_140517[1]20160327_122725[1]Nerven. Die Italiener siegten mit 3:1 nach Elfmeterschießen. Schade, dass man auf so bittere Weise das Finale verpasst. Vom fairen Gegner gab es allerdings viel Lob und Aufmunterung. Was 20160327_140423[1]soll ich sagen? Evancon wurde später Turniersieger, was es für uns noch schwerer machte… wobei wir uns nicht grämen müssen, denn dabei handelt es sich um eine Fußballschule, die von Juventus Turin betrieben wird und immer wieder Top-Talente hervorbringt. Allerdings schafften es die Borsigwalder Jungs und das Mädel, die Enttäuschung in einer einstündigen Pause zu verarbeiten. Im Spiel um Platz drei (Zweiter wurde eine starke Truppe 20160327_131457[1]aus England) trafen wir wieder auf Italiener. G.S. Fraore – das laut Homepage mit Arsenal kooperiert – hatten wir eine Halbzeit lang prima im Griff, bestimmten klar das Spiel, führten 20160327_095209[1]allerdings durch Malcolms spektakuläres Tor per Seifallzieher nur 1:0. Zu viel ließen wir liegen – und zollten plötzlich in den letzten zehn Minuten dem Kräfteverschleiß Tribut. Ganz klar, nach dem 1:1 retten wir uns mit letzter Kraft ins Elfmeterschießen – und zeigten, dass wir es doch können? Nicht ganz. Zwei verwandelt (Muhudin und Malvin), zwei verballert – aber die Italiener scheiterten drei Mal an Tobi, der im letzten Spiel für den im ganzen 20160327_095257[1]Turnier sehr starken Onur (der als Feldspieler ran durfte) das Tor hütete. Am Ende feierten sich die Spieler zurecht auf der Eurosportring-Bühne für den dritten Platz. Ein saustarkes Turnier haben 20160326_171049[1]sie abgeliefert: vier Siege, drei Remis, null Niederlagen, nur ein Gegentor. Bei der Bilanz wäre mehr drin gewesen, aber auch so dürfen wir rundum zufrieden sein. Teamgeist gestärkt in einem Turnier, das wirklich perfekt organisiert war. Kompliment an den Veranstalter Eurosportring, der in Sachen Turnier und Bustransfer eine organisatorische und logistische 20160326_170003[1]Meisterleistung vollbrachte – das war eine andere Liga als unser Turnier im letzten Jahr in Kroatien bei einem anderen Veranstalter. Oder, wie es Kapitän Pascale ausdrückte: „Eine super Reise war das, hat richtig Spaß gemacht!“ Danke an meine drei Helfer Norbert, Mehmet und Wilhelm – Ihr ward eine große Hilfe. Auch Tanja als Reiseleiterin machte wieder einen tollen Job. Eine Super-Auslandsfahrt der 20160325_112513[1]Borsigboys mit viel Spaß, sportlichem Erfolg, Top-Wetter bis zu 20 Grad und viel Sonnenschein (so mancher kommt mit Sonnenbrand heim), gutem Essen und einer interessanten Location, die speziell die Jungs begeisterte (und ihnen aufgrund des Unterhaltungswertes die Taschen leerte…). Wir Älteren genossen den Strand, das Meer – und sagen: Adios Lloret de Mar. Vielleicht auf ein Wiedersehen…

…danke an die vielen Eltern (im Übrigen die Sponsoren der Kids für das Turnier, was diese auch 20160328_120151[1]bedenken sollten) für den warem Empfang am Flughafen Schönefeld am Ostermontag mit Plakat 20160328_115930[1]und kleinen Kuchen, die Raga und Alina gebacken hatten. Wie viele Eltern dort standen, zeigt einmal mehr: Auch das Team hinter unserem Team ist einfach ein gutes Team.

Barcelona-Tour, 3. Tag: Kalter Pool, eiskalte Borsigboys bei starken Siegen gegen Franzosen und Italiener

26. März. Der zweite Spieltag bei der Copa Costa Brava – und auf uns wartete eine vermeintlich harte Nuss. Die Franzosen von St. Hilaire La Fanga-Longages hatten ihre ersten beiden Partien gewonnen. Gegen uns aber sahen sie heute kaum die Sonne. Angriff auf Angriff fuhren wir, 20160326_110715[1]allerdings ohne zählbare Erfolge. Es dauerte lange, bis wir den Riegel knackten – der 1:0-Erfolg 20160326_111632[1]durch den etwas kuriose Treffer von Kais (der Torwart hatte nach einem Pfostenschuss von Onur irgendwie die Orientierung verloren) mehr als verdient. Wieder trafen wir auf faire Verlierer, 20160326_121358[1]diesmal auf dem modernen Kunstrasen im Stadion von Palafolls. Diese Arena gefiel unseren Spielern, hatte nur einen Nachteil: Es gab keinen Aufwärmplatz. Die Vorbereitung fand im benachbarten Park mit Spielplatz statt. Während also Louisa und Leni schaukelten, machten die Jungs sich warm. Und ein herrenloser Hund immer mittendrin, bis wir wussten warum: Ausgerechnet um seinen Stammbaum hatten wir unsere Taschen und Sportbeutel platziert, die wir vor dem Wasserstrahl gerade noch 20160326_153320[1]rechtzeitig in Sicherheit 20160326_143525[1]brachten. Nach einer Dreiviertelstunde Pause warteten die bisher sieglosen Italiener von Fbc Zero Branco auf uns. Die spielten in typischer Landessitte sehr defensiv, setzten auf einen großgewachsenen Stürmer vorne, der sich aber an unseren Innenverteidigern die Zähne ausbiss. Wir machten den Gegner regelrecht mürbe und siegten verdient durch die Treffer von Simon, Hussein und Nico mit 3:0. Damit war klar, dass wir als Gruppenerster mit reiner Weste, 9:0 Toren, unter die besten 16 Teams dieses Riesenturniers mit rund 40 Mannschaften (zwei Gruppen mit jeweils vier Fünfer-Untergruppen) rücken würden. Ab nun geht es im K.o.-Modus 20160327_181902[1]weiter, auf uns wartet morgen früh um 9.45 Uhr ein Gruppenzweiter –die Schweizer von Sariento Tenero. Zur Belohnung für wirklich zwei sehr gute Spiele heute gab es für die Jungs Internet-Zeit und Ausgang bis 21 Uhr (nur unterbrochen vom Abendessen). Die meisten nutzten die Freizeit, um mal in den eiskalten Pool zu hüpfen (ich kann Euch sagen, ich habe es drei Mal eine Minute ausgehalten…) oder an den 20160326_154016[1]Strand zu gehen. Vamos Borsigboys, möge die Macht weiter mit uns sein. P.S. Tolle Läden gibt es hier, sogar einen Haribo-Shop. Und wer das Laster vom Trainer kennt, der weiß Bescheid…

Barcelona-Tour, Tag 2: Guter Turnierauftag bei der Copa Costa Brava. Sieg gegen Briten, Remis gegen Italiener

25. März. Wecken um 7.45 Uhr, Frühstück um acht, Frühstück – und ab zum Turnierplatz in Blanes. Herrliche Rasenplätze auf der Anlage Top Ten warteten bei der Copa Costa Brava auf uns. Und um 20160325_155646[1]11.15 Uhr ein richtig starker Gegner aus Italien. ASD Poggibonsese Calcio lieferte uns einen harten Fight auf einem engen Platz. Nach fünf Minuten der Schock: Die Schiedsrichterin unterbrach die Partie und wollte Hussein nicht mehr mitspielen lassen. In Spanien ist es nicht erlaubt, mit Brille zu 20160325_103739[1]spielen. Und die Referees, das weiß ich aus Erfahrung, sind hier sehr streng. Ausgewechselt wird nur an der Mittellinie – oder gar nicht…Tanja organisierte in der Halbzeitpause zum Glück ein Formular – wenn beide Trainer zustimmen, ist es gestattet, mit Nasenfahrrad zu agieren. Es geht 20160325_154321[1]20160325_124939[1]um Sicherheitsgründe. Mit seinem Gestelle auf der Nase setzte unser Vierauge dann später prompt einen Strafstoß neben das Tor. Es wäre allerdings des Guten zu viel gewesen, wenn wir die Partie 20160325_213354[1]gewonnen hätten – das Remis ging in einem flotten Spiel mit zwei emsigen Abwehrreihen und relativ harmlosen Offensivabteilungen absolut in Ordnung über zwei mal 20 Minuten. Nach nur eine halben Stunde Pause warteten auf uns die Engländer aus Newark von RHP. 20160325_124904[1]„Colts Warriors“ nennen sie sich sehr martialisch, teilweise gingen die Krieger auch sehr rustikal zur Sache. Aber wir waren fußballerisch überlegen, führten allerdings zur Pause nur 1:0 durch einen fragwürdigen Elfmeter von Onur. Danach durfte noch ein 20160325_124847[1]anderer einen Elfer veremmeln… Danach hatten die Briten durch hohe Bälle die ein oder andere halbgare Gelegenheit, bevor wir über Melvin (der Bursche liebt Naturrasen), der auf Kais flankte, den Sack zumachten. Gut, dass Knäcke diesmal nicht ängstlich dem Ball auswich. Nun war der Widerstand der Insulaner gebrochen und wir erhöhten durch Melvin 20160326_111242[1]auf dynamische Weise, Hussein in seiner unnachahmlichen Art (flach ins Eck) und Malcolm (mit links, volley, endlich mal zielstrebig und klar und nicht verschnörkelt im Afrika-Cup-Style) auf 5:0 20160326_111725[1]erhöhten. „Well done“ sagten die Engländer, gaben sich als faire Verlierer. Dem ist nichts hinzu zu fügen. Gut gemacht haben es die Borsigboys heute. Wir erlebten zwei interessante und faire 20160326_110214[1]Partien. Mit wesentlich mehr Elan als vor Jahresfrist am ersten Turniertag in Kroatien. Voller Spielfreude und Kampfgeist. Bisher macht das Turnier viel Spaß, auch abseits des Platzes hatten 20160324_201435[1]wir schon die ein oder anderen netten Gespräche. Das Gesangsduell mit den Engländerinnen bei uns im Bus bei der Fahrt zur Eröffnungsfeier, die richtig stimmungsvoll war – mit Nationalhymnen 20160325_163117[1]aller 16 teilnehmenden Länder in einer proppevollen Sporthalle. Zuvor waren wir gleich nach unserem zweiten Spiel nach Barcelona gedüst, um uns Camp Nou anzuschauen. Diesmal waren wir nicht nur im Museum, sondern sogar im 20160325_154956[1]Innenraum. Danach liefen wir noch ein paar Meter zu La Masia, der Jugendakademie, wo Messi & Co. ausgebildet wurden. Der Trainer hatte ein paar Sätze zu der Einrichtung vorbereitete, die Norbert prima rüberbrachte. Ich glaube, das machte schon Eindruck auf die Jungs, da zu stehen, wo die Stars groß wurden. Logisch, dass einige auch viel Geld im Fanshop ließen, der zu Recht Megastore heißt und echte Apothekenpreise hat. Ein 20160325_124903[1]toller Tag heute, morgen können wir einen draufsetzen, indem wir nochmal so gut spielen. Ansonsten präsentieren die Jungs sich bisher auch abseits des Platzes ordentlich. Gestern ließen wir sie an die realtiv lange Leine, was sie nicht ausnutzten. Gemeinsam waren sie beim Autoscooter, oder machten in Gruppen die Innenstadt unsicher. Borsigwalde spielt bei diesem Turnier mit Onur B., Bianca, Melvin, Onur Y., Kais, Hussein, Pascale, Daniel, Ahmed, Malcolm, Tobias, Vincent, Eren, Jan, Muhudin und Nico. Trainer, Betreuer und Fans: Matthias, Norbert, Tanja, Leni, Louisa, Mehmet, Wilhelm. Leider ist Maurice am Tag vor der Abreise krank geworden und konnte nicht mitkommen. Gute Besserung.

Barcelona-Tour, 1. Tag: Aus dem Flieger direkt ans Meer. Borsigboys erobnern Lloret de Mar

24. März. Um halb acht war heute Treffen am Flughafen Schönefeld. Auf nach Barcelona! Um die Mittagszeit landeten wir bei 15 Grad und herrlichem Sonnenschein. Auf dem Hinflug nach Spanien 20160324_081229[1]träumte ich gerade so vor mit hin, welch vorbildliche Mannschaft ich doch habe. Kein Krawall mehr im Flieger, da muss eine Gehirnreifung stattgefunden haben… da stupste mich ein Fluggast 20160324_160110[1]unsanft aus dem Schlaf. Ich wollte gerade noch verträumt fragen „was machen Sie in unserem Mannschaftsflieger“ – da war ich auch schon gefordert. Ich möge mich um einige Radaubrüder kümmern, was ich prompt tat. Einzelne, aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitrechte nenne ich hier keine Namen, sondern kürze nur ab mit K. und M., hatten es dann doch ein paar Reihen vor mir übertrieben mit der Lautstärke. Am Flughafen klappte alles wie am Schnürchen. Turnierunterlagen – und ab in den Bus nach Lloret de Mar. Um 15 Uhr schlenderten wir schon 20160324_152302[1]Richtung Strand, wo wir ein bisschen abhingen. Einige ganz harte (auf dem Foto durch den freien Oberkörper erkennbar) hüpften sogar ins kühle Meer. Hotel, Pool, Umgebung – alles macht einen 20160324_155302[2]Super-Eindruck. Unsere Fahne hängt auch schon (siehe Pool-Foto). Morgen um 11.15 Uhr 20160324_155032[1]dann unser erstes Spiel. Bericht erst abends, weil wir gleich nach dem zweiten Spiel nach Barcelona fahren zur Stadiontour. Vamos Borsigboys!

Schöne Tradition, schöner Jahresabschluss: An Weihnachten gehts zum Kicken in die Karibik

23. Dezember. Man könnte schon von einer Tradition sprechen. Weihnachten verbringen die Borsigboys im weißen Sand. So wie früher die NNW-Kids. Die Karibik liegt ja quasi um die Ecke – 20151223_130403[1]also auf zum Strandfußball im Märkischen Viertel. Eineinhalb Stunden Beachsoccer im Jump-Center, auf zwei Spielfeldern. Beach4 Beach3 Beach2 Beach1Mit einem kleinen Nachteil aus Trainer-Sicht: Weil wir nur 19 Spieler waren (Vincent verletzt, Jan 20151223_133458[1]schon im Urlaub), musste ich im Team E komplett mitspielen. Ich kann Euch sagen, das geht an die Substanz… Hut ab also vor den Kids, die wieder wirbelten als ginge es um die WM. Nach Hin- und 20151223_133535[1]20151223_135009[1]20151223_135214[1]20151223_135339[1]Rückrunde Jeder gegen Jeden ergab sich folgende Konstellation: Team B (Tobi, Daniel, Simon und Nico) auf Platz eins mit 17 Punkten aus acht Partien (à sechs Minuten). Zweiter war Team C (Onur B., Hussein, Ahmed und Pascale) mit 13 Punkten. Auf Platz drei Team D (Eren Onur Y., Kais und 20151223_135504[1]20151223_141338[1]Malcolm) sowie mit ebenfalls 13 Zählern und auf Platz vier mit zehn Zählern Team E (Muhudin, Christian, Firat und Matthias). Letzter mit nur zwei popligen Punkten Team A (Bianca, Melvin, Maurice, Momo). Das Spiel um Platz drei gewann Team E dann gegen Team D mit 1:0. Das Endspiel 20151223_133427[1]ging im Siebenmeterschießen (0:0, 2:0) an Team B. Glückwunsch! Kurz den Sand abgespült, dann kam der gemütliche Teil: Essen satt (wirklich sehr reichlich) am Buffet mit Chicken Nuggets, Pasta, Pommes und Pizza – auch viele Eltdrn und Geschwisterkinder waren mit von der Partie. Dann 20151223_141403[1]die obligatorischen Reden. Zu jedem Spieler ein paar Sätze – und ein Gesamtlob an die Mannschaft, die eine starke Hinrunde gespielt hat. Nimmt man das ganze Jahr 2015, dann war es zweifellos ein wirklich tolles Fußballjahr mit vielen Höhen und nur wenigen Tiefen. So, wie wir uns 20151223_145411[1]schon als jüngerer Jahrgang letzte Saison geschlagen haben – und nun Herbstmeister mit klarem Ziel vor Augen: Aufstieg. Das hat absolute Priorität, wenngleich wir versuchen wollen, auch die B-Jugend zu unterstützen, damit sie vielleicht noch das Wunder schafft und in der Landesliga bleibt. Es wäre auch zum Vorteil jener Jungs aus unseren Reihen, die ihre Zukunft in Borsigwalde sehen. Auf diesem Wege möchte ich, auch im Namen von Marcel, nun auch danke sagen: An Tanja, die mal wieder alles top organisiert hatte. An die Spieler für ihre Geschenke, ebenso an die Eltern, die uns beschenkten. Ich finde, wir haben eine super Elternschaft – nicht umsonst schlägt die 1.C von Borsigwalde immer noch mit einem Team neben dem Team bei Auswärtsspielen auf. Manchmal könnten sie, aus Sicht der Trainer, noch ein bisschen lauter sein – damit nicht immer nur wir zu hören sind (Ihr wisst schon, was ich meine…). Zum Abschluss der Feier erhielt auch jeder Spieler sein Geschenk (für das, nur nebenbei bemerkt, der Trainer stundenlang das Internet durchforstet hat). Weil es an Ostern nach Barcelona 20151223_145930[1]20151223_145952[1]geht, gab es ein Nike-Trikot in Barca-Farben, mit Turnier-Logo und jeweiliger Rückennummer samt Namen – alles im Barca-Design. Ich denke, eine schöne Erinnerung. Mancher war richtig begeistert… Ein Dankeschön geht auf diesem Wege auch an den Verein, der unsere Feier mit 80 Euro bezuschusst hat. Wir wünschen nun auf diesem Wege allen Fans und Freunden der Borsigboys 20151223_160619[1]ein Frohes Weihnachtsfest und ein20151223_151705[1]20151223_150836[1] glückliches und gesundes Jahr 2016! Ruht Euch aus, sammelt neue Kraft. Denn Ihr wisst ja alle: Wir haben im Neuen Jahr noch viel zusammen vor!

20151223_160603[1]20151223_160717[1]

 

Teambuilding: Alles hatte Hand und Fuß: Borsigboys schieben große Kugeln. And the winner is…the old man

23. Oktober. Teambuilding heißt das neudeutsch, was wir heute veranstalteten. Große, schwere Bälle – so mancher benutzte zeitweise tatsächlich den Fuß, wenn mit der Hand gar nix ging… alles Bowling1 Bowling2 Bowling3in allem aber lief unser Bowlingnachmittag heute sehr gesittet ab. Der Trainer heute gaaaanz alleine mit 20 Pubertierenden, die nicht immer leise w3aren und auch nicht immer auf ihren Stühlchen saßen – aber sich ordentlich benahmen und teilweise sehr viel Leidenschaft auch bei diesem Sport entwickelten. Unser Modus im „All In Bowling“ am Zerpenschleuser Ring: Zwei Durchgänge als Qualifikationsrunde. Wer die meisten Pins sammelte, kam in die Champions Gruppe, die anderen spielten in den anderen Gruppen (je nach Punktzahl) weiter. Die erreichten letztlich mit Punktzahlen um die 200 Melvin, Onur Y., Maurize, Momo (der bemerkenswerterweise heute zum  Bowling8ersten Mal in seinem Leben bowlen war…) und der Trainer. And the winner was… der Trainer. Mit 148 Punkten vor Melvin mit 143, der bis zur letzten Runde heftigsten Widerstand leistete, dann aber wohl doch Angst bekam, künftig nur noch auf der Ersatzbank zu versauern…. Mochte sich auch manch einer über den Lauf- und Wurfstil des Übungsleiters lustig machen, the winner was: the old man… In der Champions Gruppe gab es letztlich keinen, der nicht über 100 Punkte hatte – Bowling4da ging die Luzi richtig ab. Hinterher gaben einige zu Protokoll: toller Nachmittag. Besonders schön fanden wir, dass unsere „alten Kameraden“ Tim, Fabi und Marcel (jetzt in der B-Jugend) auch mitkamen. Es war, als wären diese tollen Jungs nie aus unserem Kreise weg gewesen…Hat Spaß gemacht.

Bowling13

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5 Responsesso far.

  1. Marcel sagt:

    Ich möchte gern nochmal James meinen großen Respekt aussprechen der sich in keinster Weise von den rassistischen Angriffen provozieren lassen hat.

    Er ist immer wieder einfach weg gegangen und hat in keinster Weise auf die Attacken gegen Ihn reagiert.

    Hut ab für dieses Verhalten!!!

  2. Gregor sagt:

    Hallo Berliner, was euch da in Kroatien passiert ist, ist ein Hammer. Man hört, von „Komm mit“ kam bis heute nichts? Das wundert mich nicht, bei vielen Turnieren von denen ist der Lack ab: schlechte Organisation, Chaos auf den Plätzen. Vor allem in Italien, wo die Mannschaften in Assi-Buden untergebracht werden, die den Begtriff Hotels nicht verdient haben. Man trifft immer mehr Vereine, die sich beschweren. In Kroatien wollen sie jetzt angeblich mehr machen. Weil es ja so supertoll ist. Aber dann lese ich das, was euch passiert ist und wundere mich. Also dann bitte mit Reisewarnung im Sinne von: Dieses Turnier ist aufgrund der landestypischen Sitten für farbige Spieler eine No-Go-Area. Kein Fußbreit den Rassisten! Gruß aus Hamburg! Forza Sankt Pauli!

  3. Ralf sagt:

    Bei Euch ist ja richtig was los. Respekt, was ihr auf und neben dem Platz abliefert. Weiterhin viel Freude am Fussball und viele Grüsse aus Heiligensee.

  4. Barni sagt:

    Hallo aus Heiligensee. Bei euch ist ja richtig was los. Man, ich würde auch gerne mal nach Barcelona.