Test & Turnier

Verbandsligist FC Viktoria 89 keine Nummer zu groß …

3. September. So ist manchmal Fußball. Nur 18 Stunden nach dem 0:5 gegen den Berliner SC eine fast identische Mannschaft, ein bärenstarker Gegner – und ein völlig anderes Spiel. Gegen den Verbandsligisten FC Viktoria 89 siegten wir heute mit 3:0 – und das auch in der Höhe verdient. Läuferisch, taktisch und spielerisch eine ganz starke Darbietung  unserer Mannschaft, die den erfolgsverwöhnten Gast (der im neunten Vorbereitungsspiel seine erste Niederlage kassierte) zeitweise erstaunlich deutlich dominierte.  Die Leichtsinnsfehler von gestern wurden vermieden, einer kämpften für den anderen – und wir spielten sehr schnell und strukturiert nach vorne. Wie sowas geht? Unerklärlich ist manchmal dieser Sport. Für unsere Jungs war es jedoch auch ein wichtiger Sieg für den Kopf. Sie wissen jetzt, dass sie auch einen solchen Top-Gegner (der in Testspielen gegen unsere Staffelkonkurrenten Füchse und Lichtenberg klare Siege einfahren konnte), der obendrein im Gegensatz zu uns sogar nach zwei trainings- und spielfreien Tagen eigentlich frischer hätte sein müssen, bestehen können. Wieder ein Mutmacher für eine schwere Saison. Danke an Carsten für die schönen Erinnerungsfotos an diesen Tag.  Borsigwalde heute mit: Justin, Martin – Alexander, Simon, Volkan, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.

Verbandsligist Berliner SC eine Nummer zu groß …

2. September. Zur heutigen Saison-Eröffnungsfeier der Jugendabteilung (mit einem tollen gelungenen Fest) luden wir uns einen starken Gegner ein: Die 1.A-Jugend des Berliner SC, die große Ambitionen hat auf einen der vorderen Plätze. So muss man am Ende auch das Ergebnis relativieren. Lange, gut eine Stunde, hielten wir sehr gut mit gegen das Verbandsliga-Top-Team. Durch einen zweifelhaften Elfmeter lagen wir zur Pause 0:1 hinten, hatten Chancen zum Ausgleich (unter anderem einen Pfostenschuss). Manch einer will in Halbzeit eins kaum einen Klassenunterschied gesehen haben. In Halbzeit zwei dann ganz schwache zehn Minuten von uns, in denen wir durch eine ganz starke Kombination der Gäste und zwei individuelle Patzer mit 0:4 zurück lagen. Am Ende noch ein fünftes Tor für den Berliner SC. Das machte ein wenig den guten Eindruck über weite Phasen des Spiels kaputt und sorgte dafür, dass die Jungs die Köpfe hängen ließen. So spielten die Schwarz-Gelben ihre Überlegenheit aus und kamen auch zu einem verdienten Sieg, der aus meiner Sicht ein wenig zu hoch ausfiel. Aber wir haben viel gelernt – ich denke, die meisten Spieler haben den Sinn und Zweck solcher Partien gegen solche starken Gegner auch verstanden. Bitte auch nicht verstehen, mit welch junger Mannschaft wir uns heute gegen einen Gegner in Bestbesetzung stemmten. Wer diesen Aspekt übersieht, auch aus unseren Reihen, dem ist nicht zu helfen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Julian – Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Nico, Christian.

6:1 – viel Spielfreude gegen Blau Weiss Spandau

27. August. Auf der lauschigen Sportanlage Heidenheimer Straße, mit neuem Kunstrasenplatz, empfingen wir heute den FV Blau Weiss Spandau. Weil an der Tietzstraße heute Männer-Spielbetrieb stattfand, mussten wir ausweichen. War mal ganz nett. Der Bezirksligist wusste mit einigen Offensivaktionen zu gefallen, ist vor allem vorne sehr gut besetzt – war hinten jedoch heute sehr anfällig. Schon zur Pause führten wir 4:0, am Ende hieß es 6:1 gegen den ambitionierten Bezirksligisten. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch – aber auf jeden Fall verdient. Für die Zuschauer war es eine sehr unterhaltsame Partie – das Kontrastprogramm zu gestern. Wir ließen über weite Strecken Ball und Gegner sehr gut laufen, hatten gute Ideen und viel Offensivdrang. Zudem kamen wir wieder ohne Schiedsrichter aus in einer sehr fairen Partie. Im Grunde setzte die Truppe heute das um, was ich von ihr gefordert hatte. So müssen wir weiter machen. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico.

In aller Bescheidenheit – 1:0 gegen Grün-Weiss Neukölln

26. August. Nur 15 Minuten zeigten wir heute richtig guten Fußball – dann kam der Bruch. Und zwar recht abrupt. Gegen den Verbandsliga-Aufsteiger Grün-Weiss Neukölln entwickelte sich eine zähe, meist sehr unansehnliche Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Unterm Strich reichte unser Tor aus der Anfangsphase, um dieses Spiel auch verdient zu gewinnen, ein fußballerischer Leckerbissen war es nicht. Manchen Hochkaräter ließen wir noch liegen, der Gegner hatte einen exzellenten Torwart – und kam seinerseits am aber auch zu drei, vier recht guten Möglichkeiten. Unterm Strich fehlte vor allem die gedankliche Frische und Laufbereitschaft. Schlichtweg: Esprit. Mag sein, dass die Trainingswoche, spezielle der intensive Donnerstag und Freitag, beim ein oder anderen seine Spuren hinterlassen hat (manch einer klagte darüber, dass er müde ist) – aber angesichts von fünf Auswechslern hatte ich doch ein bisschen mehr erhofft. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca, Stefan, Nikola, Daniel, Nico.

Der Berg rief. Dann ein niveauvolles 3:3 gegen SC Staaken

19. August. Zweiter Test, der Gegner diesmal aus der anderen Landesligastaffel. Eine durchaus harte Nuss. Am Ende der Partie gegen den SC Staaken aber lässt sich sagen: Das Remis (3:3) geht in Ordnung, auch angesichts der Spielanteile. Wir hatten anfangs durchaus unsere Probleme, dominierten dann über einige Phasen die Partie (bei schwacher Chancenverwertung) – und mussten in manchen Phasen den Gegner agieren lassen. Da standen wir teilweise zu tief. So wurde aus einer zwischenzeitlichen 1:0- und 2:1-Führung für uns ein 2:3. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten wir dann noch den verdienten Ausgleich. Vor allem in Halbzeit eins war es ein extrem temporeiches, rassiges Spiel – Kompliment an beide Mannschaften, die erst seit dieser Woche wieder im Training stehen. Stark auch einmal mehr, dass wir ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei Testosteron-Attacken – sonst lief das prima. Wieder mal ein Gegner mit sehr viel Niveau – auf dem Feld und auch im Umgang miteinander. Danke an Staaken für den Besuch. Gegen Ende der Partie fehlte manch einem bei uns die Kraft, auch weil wir gestern (siehe Fotos, manch einer lief besonders schnell, weil die Mücken fürchterlich waren…) eine einstündige Konditionseinheit im Steinberg-Park eingeschoben hatten, bevor wir dann noch zum Abschluss ein bisschen Spaß hatten beim Besuch des Puma-Schuhteams. Insgesamt haben wir in der ersten Woche so fast acht Stunden Fußball abgeliefert – der Anfang war gemacht. Die Leute von Puma kamen übrigens nicht nur mit vielen Fußballschuhen zum Ausprobieren, sondern auch mit einer Playstation und einem Fußball-Gewinnspiel (Parcours), bei dem mancher unserer Jungs noch was abstauben konnte. Die Fotos vom Spiel sind wie immer von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Martin, Abdul – Julian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianluca.

 

Zum Auftakt nach der Pause ein 6:2 gegen Frohnauer SC

17. August,. Erstes Spiel nach der Sommerpause, nach nur einer Trainingseinheit. Überraschend unterhaltsam. Unsere Jungs mit sehr viel Spielfreude und Tor-Drang. Die U18 des Frohnauer SC, ebenfalls ganz frisch im Training, war im ersten Durchgang lange noch ein ebenbürtiger Gegner und brachte unsere Defensive mehrfach in Bedrängnis. Doch schon Richtung Pause zogen wir das Spiel immer mehr an uns. Kann auch daran gelegen haben. Dass Frohnau nur zwei und wir fünf Wechsler hatten. 2:0 beim Seitentausch, am Ende ein verdientes 6:2. Noch zwei ärgerliche Gegentore, weil wir nach dem 5:0 doch arg nachlässig hinten agierten. Insgesamt eine wunderbar faire Partie gegen unseren Nachbarn. Wir kamen ohne Schiedsrichter aus – und die Jungs regelten zu 90 Prozent alles im besten Miteinander auf dem Platz. So macht Jugendfußball Spaß. Der Anfang ist gemacht, nach dem ersten Training mit vielen Balleinheiten ruft nun schon recht laut der Berg für heute, bevor am morgigen Samstag nochmal getestet wird. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Martin, AbdulJulian, Alexander, Simon, Eren, Tobias, Ablaye, Volkan, Mirac, Pascal, Lamin, Mamadou, Kandia, Gianlucca.

 

Fast das Beste zum Schluss… Platz zwei in Fürstenberg

16. Juli. Und zum Abschluss nochmal Fürstenberg… Im Grunde mit der „alten B“ und ein paar neuen Gesichtern reisten wir heute zum Sommerturnier des SV Fürstenberg an der Havel mit vier Mannschaften. Ein Turnier auf wunderbarem Grün, mit einigen Aufregern – aber einem ordentlichen Auftritt. Wir  erzielten drei Siege, verdauten zwei Niederlagen und ein Remis. Gespielt wurde auf dem Rasenteppich an der Havel in einer Doppelrunde, jeweils 20 Minuten. Für jedes Team also 120 Minuten Fußball, mit wenig Pausen. Viele Eltern begleiteten uns zu diesem Saisonfinale.  Wir erzielten heute bereits nach 15 Sekunden das erste Tor – gegen den SC Victoria Templin. Endstand 3:0, im Rückspiel  sogar 5:1. Die Jungs wurden mit nur zwei Toren Letzter. Wir spielten gegen den SV Fürstenberg einmal 2:2 und gewannen 2:0. Kein Mittel fanden wir gegen den Brandenburg-Ligisten Oranienburger FC Eintracht. Das 0:2 im ersten Spiel vollauf verdient, im zweiten Duell wieder 0:2 – aber diesmal waren wir keinen Deut schlechter als die Oranienburger, die aber heute mehr Schussglück hatten. Zudem wurden wir leider drei Mal durch Fünf-Minuten-Zeitstrafen geschwächt, die wir bis auf einen Fall nicht wirklich nachvollziehen konnten. Am Ende ein verdienter zweiter Platz für uns mit zehn Punkten. Fürstenberg wurde mit fünf Zählern Dritter, Oranienburg gewann mit 16 Zählern verdient das interessante Turnier. Es gab viele kampfbetonte Partien. Bei manch einem ist jetzt der Akku leer – am Dienstag ein letztes Training. All jenen, die schon im Urlaub sind: schöne Sommerferien. Danke an den SV Fürstenberg für die Einladung zu dem mittlerweile vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Die Fürstenberger gehen jetzt komplett in die A-Jugend, weshalb es bestimmt ein Wiedersehen mit unseren Jungs geben wird, die nächste Saison auch schon A-Jugend-Landesligaluft schnuppern dürfen (oder müssen?). Dafür gilt es nun schon Kraft zu tanken. Schön, dass wir heute nochmal ein paar Jungs dabei hatten, die in der B bleiben – den Pokal nahm einer mit nach Hause, der irgendwie auf dem Fürstenberger Rasen immer zu besonderer Form aufläuft… Die Spielfotos sind heute von Christian Kühne. Vielen Dank. Borsigwalde heute: Dominik, Jan, Tim, Simon, Nico, Alexander, Ablaye, Nikola, Fabian, Stefan, Tobias, Lucas, Christian, Pascal.

Gut verkauft gegen Verbandsligist SC Staaken

15. Juli. Eine harte Nuss nahmen wir uns heute vor – die U19 des SC Staaken aus der Verbandsliga zu Gast an der Tietzstraße. Ich sage es mal so: Bis zur 55. Minute stand es 2:2 – ein klares Indiz dafür, dass es die Jungs sehr, sehr ordentlich gemacht haben. Mit sehr viel Herz, Laufbereitschaft und auch dem ein oder anderen Nadelstich gegen einen schon – logischerweise – überlegenen Gegner. Staaken extrem ballsicher mit tollen millimetergenauen Diagonalpässen, die uns schwer zu schaffen machten. Und pfeilschnellen Angreifern. Unsere Treffer erzielten wir nach schnellen, direkt vorgetragenen Kontern – nur so war der Gegner verwundbar. Zur Pause stand es 1:2 aus unserer Sicht, allerdings hatten wir zuvor 20 Minuten lang im Grunde nur noch verteidigt. Das empfand ich als wenig ehrenvoll und einem solchen Spiel auch nicht angemessen. Schon immer habe ich starke Gegner gerne eingeladen mit dem Ziel, ihnen die Stirn zu bieten und mich nicht einzubuddeln. Es klingt nun vielleicht seltsam, wenn ich sage: In der zweiten Halbzeit kassierten wir zwar noch vier Treffer zum Endstand von 2:6 – aber wir spielten mutig mit, hätten auch noch treffen können oder vielleicht sogar müssen. Staaken nutzte in Halbzeit zwei im Stile einer Klassemannschaft schlichtweg besser seine Chancen, gewann letztlich aufgrund unseres Einbruchs nach dem vierten Tor auch in der Höhe verdient. Ich glaube aber, wir haben heute verdammt viel gelernt – und bei unserer starken Staffel haben wir bestimmt auch zwei, drei Truppen drin, die auf einem ähnlich hohen Niveau wie der SC Staaken agieren können. Erwähnenswert noch: Wir kamen ohne Schiedsrichter aus. Und heute lief das auch wirklich ganz super. Meist war noch nicht einmal ein Pfiff von den Trainern nötig. Bei uns gaben heute drei Spieler ihr Debüt. Langsam nimmt der Kader qualitativ und quantitativ eine Form an, die Hoffnung nährt. Die Spielfotos – auch heute wieder von Carsten. Danke. Borsigwalde heute mit: Julian, Alexander, Simon, Nico, Eren, Lucas, Tobias, Cristian, Samuel, Ablaye, Fabian, Nikola, Stefan, Volkan, Mirac, Pascal, Kastriot, Christian.

Unterhaltsames 4:4 gegen TSV Mariendorf

10. Juli. Vierter Test. Nur einen Tag nach dem letzten. Könnte mit den Kräften schwierig werden, dachten wir vorher. War aber nicht der Fall. Die robuste Truppe des TSV Mariendorf hatten wir lange Zeit ganz gut im Griff in einer unterhaltsamen Begegnung. Das 0:1 fiel nach einem Eigentor, mitten in unsere länger andauernde Drangphase. Dann zogen wir auf 2:1 bis zur Pause und 3:1 nach einer guten Stunde davon. Es hätten bis dahin mehr Treffer sein können. Beim Gegner ging scheinbar nix mehr. Aber nur scheinbar… Denn nun machte ich den Fehler, die bis dahin sehr gut funktionierende Defensive umzustellen. Zu radikal. Man will ja mal was ausprobieren… Das war aber gar nicht gut im Hinblick auf die Partie, bei der wir im Übrigen ohne Schiedsrichter auskamen. Zwei, drei unkontrollierte Testosteron-Ausstöße – ansonsten ging das ganz gut. Ratzfatz stand es binnen einer Viertelstunde 3:4 – und wir hatten Mühe, den Faden wieder zu finden gegen eine Mannschaft, die vorne brandgefährliche Stürmer drin hatte. Am Ende noch das 4:4 und einige vergebene Großchancen von uns. Rein ergebnistechnisch war mehr drin, was aber im Moment nicht so wichtig ist. Sehen wir es so: Jedes Spiel hilft uns beim Kennenzulernen. Heute hat man schon ganz ordentliche Kombinationen und Flügelspiel gesehen, 16 Mann waren heute auch eine ordentliche Kaderstärke. Samstag wartet mit Verbandsligist Staaken ein echter Härtest an der Tietzstraße. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Simon, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia, Fabian, Yunus, Nikola, Stefan.

Ordentlich organisiert – 0:1 gegen SV Empor

9. Juli. Drittes Testspiel, erste Niederlage. Allerdings ein ehrenhaftes 0:1, wenn man das so formulieren kann. Vor zwei Wochen, als wir das Spielausmachten, war noch nicht klar, dass der SV Empor mit seiner U18 auch bei uns in der Staffel sein würde – vor Wochenfrist spielte die Mannschaft auch noch um den Aufstieg in die Verbandsliga, und unterlag dem FC Stern Marienfelde. Nun also das Freundschaftsspiel. Empor – ein Mix aus den Verbandsligaspielern der vergangenen Saison und der alten B1 von Concordia Wilhelmsruh, wird seine Heimspiele auf der Nordendarena austragen. Heute das Duell auf wunderbar gepflegtem Rasenteppich. Die ersten Minuten hatte ich große Bedenken. Empor bestimmte das Geschehen nach Belieben, es ah aus als würden wir unter die Räder geraten. Dann, wie sagt man so schön, fanden wir über den Kampf ins Spiel. Man muss nicht drum herum reden: Empor hatte die besseren Gelegenheiten, aber wir waren auch nicht chancenlos. Zur Pause ein 0:0, wir durften durchaus zufrieden sein mit der Organisation der Mannschaft. Vor allem wurde sehr, sehr diszipliniert verteidigt – einige Jungs konnten uns sehr überzeugen. Nach etwa einer Stunde dann der Führungstreffer für Empor – wir hätten fast postwendend ausgleichen müssen, vergaben aber. Es war aus meiner Sicht ein sehr temporeiches und engagiertes Spiel beider Mannschaften. Wir hatten nur 14 Mann zur Verfügung, darunter sechs B-Junioren – die jetzt schon zeigen: Sie nehmen den Kampf gegen die „Großen“ an. Das wird nötig sein in dieser Hammerstaffel, die Helden gebären kann, wenn es für uns ordentlich läuft. Ein Wahnsinn, was uns da zugelost wurde. Der Respekt und die Vorfreude sind schon sehr groß, dieser Klassenkampf wird ein echtes Abenteuer. Nächste Woche wird noch weiter fleißig getestet – die Jungs verstehen sich immer besser. Ich denke, da wächst was zusammen. Danke an Carsten für die Spielfotos. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Salifu, Simon, Tobias, Nico, Eren, Cristian, Samuel, Ablaye, Kandia.

Wenig Prickelndes beim 3:3 in Siemensstadt

4. Juli. Zweiter Test – und kaum Zufriedenheit. Über weite Strecken ein langweiliger Sommerkick in Siemensstadt. Die Veranstaltung klingt mit dem Ergebnis von 3:3 spannender als sie war. Der Spielfilm: Wir beherrschten die ersten 20 Minuten fast nach Belieben. Da sah das auch noch gut aus. Das 2:0 war nur unzureichend Ausdruck unserer Überlegenheit in einem nicht ansatzweise so temporeichen und rassigen Spiel wie am Sonntag. Zu schludrig gingen wir obendrein mit den Chancen um, was sich auch in der Folge nicht ändern sollte. Siemensstadt zielte im Grunde fünf Mal aufs Tor  – drei Mal war der Ball drin. Haarsträubende Fehler begünstigten die Gegentore. Wir hatten gefühlt das Vierfache an Möglichkeiten – und vergaben wieder, teilweise kläglich. Außerdem wirkte vieles bei uns nicht heraus gespielt, sondern zufällig. Schade, dass wir nach dem 2:0 nicht UNSER Spieler weiter verfolgen, sondern uns ein anderes aufdrücken lassen. Gegen eine massierte Deckung fiel uns letztlich zu wenig ein, auch eine Systemumstellung in der Pause (mit der Hoffnung auf mehr Spielbreite) fruchtete nicht. Erkenntnisse haben wir viele gewonnen – und darauf kommt es ja bei solchen Spielen an. Danke an Carsten für die Fotos. Borsigwalde heute: Abdul – Julian, Fayes, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Nico, Eren, Stefan, Kandia.

4:1 gegen FC Liria – erster Auftritt der neuen A-Jugend macht Lust auf mehr

2. Juli. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht viel erwartet haben. Die Mannschaft ist schließlich neu formiert. In jedem Fall waren wir hinterher alle sehr, sehr zufrieden. Mit 4:1 besiegte die neue 1. A-Jugend, auch in der Höhe verdient, heute die ebenfalls neu formierte 1.A des FC Liria. Der Gegner aus meiner Sicht ein echter Prüfstein, weil vom ehemaligen Hürtürkel-Trainer aus vielen erfahrenen und robusten Spielern zumeist von Neuköllner Vereinen zusammengestellt. Die Gäste waren bissig, zweikampfstark und forderten uns vor allem in Halbzeit eins sehr. Man merkte: Die wollen in ihrem ersten Spiel ebenso den Sieg wie wir. Dieses Spiel (von Bäumchen souverän geleitet) hat deshalb Spaß gemacht, auch wenn es in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Nicklichkeit gab – A-Jugend-Fußball ist halt die Vorstufe zum Männerfußball, da geht’s schon zur Sache. Körperlich waren wir, kein Wunder, deutlich unterlegen, kämpferisch ebenbürtig – und spielerisch aus meiner Sicht besser. Erstaunlich, wie viele gute Kombinationen die zahlreichen Zuschauer (darunter auch Borsigboys, die den Klub verlassen haben und Eltern, Spieler der „alten“ B-Jugend) heute schon erleben durften. Der Auftritt dieser jungen A-Jugend (nur drei 99iger im Kader) macht schlichtweg Appetit auf mehr. Und mehr gibt es auch in den nächsten Wochen. Bis zu den Sommerferien stehen noch mehrere Testspiele an – die Jungs sollen sich kennen lernen, auch das Miteinander-sprechen-auf-dem-Platz lernen. Auch und vor allem mit jenen, die so gut wie kein Deutsch verstehen. Heute hatten wir jedenfalls 14 ehrgeizige Mann an Bord, manch einer stößt schon zum Spiel beim SC Siemensststadt am Dienstag noch dazu.  Welch Geist aktuell in der Truppe herrscht, lässt sich auch daran ablesen: Alle wissen, was am Donnerstag für Wetter herrschte. Land unter in Berlin – aber bei uns waren 14 Mann beim Training, hatten trotz Dauerregens ihren Spaß. Weiter so! Die Fotos kommen in gewohnter Manier von Carsten – danke. Borsigwalde heute mit: Abdul – Julian, Fayes, Ablaye, Lamin, Alexander, Nikola, Fabian, Salifu, Simon, Tobias, Lucas, Cristian, Samuel.

Traditionelle Ostsee-Reise: Turniersieg in Schönberg, Sieg gegen Männerteam

Einen ausführlichen Bericht zu unserer Ostseereise findet Ihr unter der Rubrik „Abseits“. Wir gewannen den Ostsee-Cup – und besiegte in einem Testspiel die Mänenr des TuS Fahrenkrug 1924.

 

 

 


8 Responsesso far.

  1. Dieter Sedlacek sagt:

    Hallo Matthias,
    mein Sohn (rechter Verteidiger beim Nordberliner SC) hat mich erbost auf Deinen Bericht über das Fußballspiel am Sonntag hingewiesen. Das Spiel hat ihn auch im Nachhinein sehr beschäftigt und wir haben lange, ich hoffe produktiv, darüber gesprochen. Ich habe das Spiel als Zuschauer verfolgt.

    Klar, dass du in den Berichten das Hauptaugenmerk auf Deinen Jungs hast. Ich habe mehrere gelesen und fand sie informativ und engagiert. Überhaupt ein sehr schöner Internetauftritt der Borsig Boys.

    Wie Du die Jungs, und das sehr gut spielende Mädchen des Nordberliner SC, in Deinem Spiel-Bericht vom Sonntag abqualifizierst, ist allerdings völlig unangemessen, unsportlich und unfair. Ich verzichte hier auf Zitate, da Du ja weißt, was Du geschrieben hast. Unsere Mannschaft hat mitgespielt und sich ihrerseits Chancen erarbeitet. Ein „böses Foul“ unterstellt Absicht oder willentliche Inkaufnahme. Ich habe auf keiner Seite böse Fouls gesehen. Beide Mannschaften haben ihr bestes gegeben und gekämpft und du kannst der glücklich führenden Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie versucht die Führung über die Zeit zu bringen, zu verteidigen und vielleicht noch mal zu kontern. Ich kann mich erinnern, dass Du in der ersten Halbzeit lautstark einige Deiner eigenen Spieler kritisiert hast. Doch nicht, weil sie so toll und überlegen gespielt haben! Die angedeutete Selbstkritik in Deinem Bericht klang nicht richtig ehrlich.

    Das einzig Foule des Spiels war der Streit beider Trainer an der Seitenlinie. Der war völlig unangemessen und überflüssig. Er hat dem Spiel am meisten geschadet!!

    Schlimm fand ich auch , dass nach so einem Spiel keine sportliche Verabschiedung stattgefunden hat. Hier hast Du Deinem Trainerkollegen Provokation unterstellt, als er seine Mannschaft das Abschieds-Ritual aufsagen ließ. Der Schiedsrichter war zwar bedient, aber er stand da noch dabei! Gefehlt hast Du und Deine Mannschaft. Was wolltest Du denn Schlimmeres verhindern? Der eine oder andere Spieler hätte vielleicht nicht abgeklatscht, ok, aber die meisten eben doch. Das hätte ich wichtig gefunden. Schade, dass es beiden Trainern nicht möglich war, trotz Aufregung und unterschiedlicher Meinung, einander die Hand auszustrecken und ihren Mannschaften auch im sich-vertragen-wollen ein Vorbild zu sein. Vermutlich bist Du inzwischen auch unzufrieden mit Deiner Vorgehensweise.

    Es war wie es war und ist nicht mehr zu ändern. Hoffentlich ist aber eine sportliche Annäherung der Trainer (und der Mannschaften) wieder möglich, wenn die Emotionen sortiert sind.

    Ich wünsche Dir, Deinen Trainerkollegen und Deiner Mannschaft viel Erfolg und gutes Gelingen in der kommenden Saison-

    mit sportlich freundschaftlichen Grüßen!

    Dieter Sedlacek

    • Admin sagt:

      Hallo Dieter,
      danke für Deine sachlichen Anmerkungen. Teile Deiner Kritik sind auch berechtigt. Ich selbst ziehe mir den einen oder anderen Schuh nicht an, weil mein Konflikt mit dem gegnerischen Trainer sich auf ein Minimum reduzierte, nachdem er mich – ich bleibe dabei – arrogant hat abtropfen lassen. Beim verbalen Erstkontakt wohlgemerkt. Aber mein Co-Trainer war wütend und hat ein paar Sachen gesagt, die er im Nachhinein auch bedauert – er sagt aber auch, Euer Trainer habe ihm „angeboten“, die Sache draußen zu regeln… Alles nicht schön, da sind wir uns einig. Muss besser werden, auch von unserer Seite – auch und eben weil es sportlich um nichts ging. Wobei: Wer mich so behandelt, dem muss ich nicht die Hand geben. Das werde ich auch in Zukunft so handhaben. Umd es mit Edith Piaf zu sagen: Non, je ne regrette rien. In dieser Hinsicht.
      Ich habe auch schon nach dem Spiel einigen Eltern erklärt, warum es keinen Sportsgruß gab. Und dazu stehe ich auch. Vergangene Saison wurden meine Jungs bei einem Auswärtsspiel beim Shake-hands als „Neger“ etc. beschimpft, und haben entsprechend reagiert– ich mache mir heute noch zum Vorwurf, dass ich (nach einem ebenfalls hitzigen Spiel) da nicht sofort die kühle Dusche angeordnet habe… Zum Sonntag: Es fielen, und da stand ich zwei Meter daneben, aus den Reihen der Spieler des Nordberliner SC (von zwei Spielern) nach dem Schlusspfiff sehr böse Schimpfwörter in Richtung meiner Spieler. Am Sonntag habe ich sie gegenüber einigen Eltern zitiert, hier lasse ich das. Da ich weiß, wie emotional manch einer meiner Jungs ist, fand ich es besser, auf das Abklatschen zu verzichten… Und eines ist auch Fakt: Als ich den Sportplatz betreten habe, frühmorgens, kam ein Spruch, der auf die Herkunft einiger meiner Spieler und ihren alten Verein abzielte. Ich denke, der Nordberliner SC ist in dieser Hinsicht so vorbelastet, dass sowas unterbleiben sollte. Wenig hilfreich ist in diesem Gesamt-Zusammenhang auch, dass es bei Euch Spieler gibt, die ganz offen damit hausieren gehen, warum sie ihren alten Verein im Wedding verlassen haben – und wieder in den Schoß des Nordberliner SC zurückgekehrt sind. Ich habe fünf Jahre selbst in einem Verein mit fast ausschließlich Migranten trainiert – und bin dafür, bei diesem Thema zu differenzieren. Aber, wir sind ja auch beileibe keine Engel: Ich musste einen meiner Spieler auf der Ersatzbank zusammenfalten, weil er aufs Feld gerufen hat, man solle die Nordberliner „auch umhauen“. Das gehört sich nicht. Nochmal: Manche Kritik, die Du formulierst, nehmen wir an. Eines sei versichert: Meine Kritik an der Spielweise meiner Mannschaft ist so gemeint, wie ich sie geschrieben und dem Team auch bereits gesagt habe. Wer 60 Minuten von 70 nur auf ein Tor spielt – und nur eines erzielt, der hat was falsch gemacht. Möglicherweise auch ich als Trainer, der partout nicht von dem mittlerweile mühsam einstudierten System abrücken wollte – obwohl der unerwartet defensive Gegner ob seiner Taktik ein anderes verlangt hätte. Du wirst auch registriert haben, dass ich mehrfach die Truppe aufgefordert habe, nicht aufs Ergebnis zu schauen, sondern weiter zu kombinieren – sowas meine ich schon, wie ich es rufe…. Aber egal, in diesem Zusammenhang gilt natürlich auch: Wenn der Gegner nur ein Gegentor bekommt, dann hat er das gut verteidigt. Ich denke aber, sie können mehr als verteidigen. Ich hatte ein wesentlich interessanteres, offeneres Spiel erwartet – und war nun über die taktische Ausrichtung enttäuscht. Mittlerweile weiß ich: Es war das erste Spiel Eures neuen Trainers, er wollte um jeden Preis gewinnen. Muss man nicht gut finden, ist aber nunmal so. Für ein Freundschaftsspiel finde ich das ebenso eine falsche Herangehensweise, wie nach so einem Spiel zu feiern, als sei man gerade DFB-Pokalsieger geworden. Wir haben einige Testspiele gewonnen, erst tags zuvor eines ebenso glücklich wie Ihr bei uns – wir haben`s zur Kenntnis genommen, mehr nicht. Nun ist jeder anders gestrickt, aber eines weiß ich: Wenn er andere Trainerkollegen, so wie am Sonntag mich, ebenso von oben herab behandelt, dann wünsche ich Euch viel Spaß, wenn er mal wirklich auf einen Kollegen prallt, der noch nicht altersmilde ist, so wie ich meist mittlerweile . Und eines noch: Bei Euch sind alle wieder gesund heim gekommen. Wir haben (durch gegnerische Einwirkung) zwei Verletzte. Und in einem Fall war der Ball schon weit weg – und bei dem Jungen sieht es nicht gut aus… Das war der Moment, als ich reden wollte – und er drüber hinweg ging, als sei ich Luft… Dass nicht alle Nordberliner so unnahbar sind, sehe ich an Deinem Kommentar. Ich wünsche Euch auch eine erfolgreiche Saison! Glück auf! Matthias

  2. Klaus sagt:

    Glückwunsch…das Jahr fängt ja schon mal gut an 🙂

  3. Lars sagt:

    Großes Kompliment aus Köpenick für die wirklich starke Truppe und die top Internetseite. Mit der Mannschaft geht in der Rückrunde sicher noch einiges nach oben. Die Trainer des KSC wünschen viel Erfolg.

    PS: Für solch faire Gegner stehen wir jederzeit für spielerische Vergleiche zur Verfügung. 🙂

  4. Klaus sagt:

    Ich wünsche Euch viel Spaß,Glück und lasst die Tischtennisschläger heil…
    Ich finde es gut,dass die Handtelefone(tolles Wort) zu Hause bleiben sollen,somit kann man sich auf andere Dinge konzentrieren hahaha.Das wird die härteste Zeit für die Jungs/Mädel:-)

    • Matthias sagt:

      Hallo Klausi, war wirklich wieder nett an der Ostsee… Die Handtelefone hat tatsächlich keiner vermisst (kein Scherz), allerdings habe ich den ein oder anderen geschrotteten Tischtennisschläger gesehen (allerdings aus Eigenbständen). In diesem Sinne: Bis bald mal.

  5. Klaus sagt:

    Respekt von meiner wohlklimatisierten Kellerwohnung 🙂
    5 Tore gegen TeBe ist schon beachtlich!
    Das Bild,wo Grace zu sehen ist,finde ich total super…der Gesichtsausdruck –>
    unbezahlbar…hahaha