Test & Turnier

Gut gemacht – 4:2 bei Hertha Zehlendorf

07. September. Die ersten 15 Minuten waren wohl das Beste, was diese Mannschaft bislang gezeigt hat. Ein schöner Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gastgeber, die U12 II des FC Hertha03 Zehlendorf.  Allein die Ausbeute war zu gering – nur ein Treffer. Dann fingen wir uns wieder ein Tor, quasi aus dem nichts, das zweite folgte – und viele waren wieder von der Rolle. Gut, dass die Halbzeitpause kam. Ein paar ernste Worte, Umstellungen – und wir nahmen das Heft wieder in die Hand. Am Ende drei weitere Tore, insgesamt ein sehr gutes Testspiel in einer fairen Partie, und ein verdienter 4:2-Erfolg. Vor wenigen Wochen hatten wir gegen dieses Team noch 3:3 gespielt. In einer Woche müssen wir wieder nach Zehlendorf – dann zur ersten Mannschaft des Jahrgangs, Punktspiel. Wird eine ganze Spur härter werden. Aber hoffentlich haben heute die Jungs Selbstvertrauen getankt. Borsigwalde heute: Ivan – Samed, Kuba, Mehdi, Umut, Justus, Raguel, Jonas, Finn, Hamza, Firat, Armandas, Heider.

Ordentlicher Auftritt bei gut besetztem TeBe-Turnier

25. August. Wir hatten den Jungs gesagt: Ein Sieg gegen Friedrichshagen – und zur Belohnung dürft Ihr dann ein Turnier bei Tennis Borussia spielen. Die hatten kurzfristig noch einen Teilnehmer für ihren Emirates-Cup gesucht. Ich glaube, dieses hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld hat uns wieder vor allem eines ermöglich: lernen, lernen, lernen. Hinzu kommt noch die konditionelle Komponente bei solchen Temperaturen… Wir Trainer konnten sehr viel ausprobieren und wertvolle Erkenntnisse sammeln. Dass wir unterm Strich auch noch in fast allen Partien eine gute Figur abgaben – umso schöner. Richtig schlecht mit klarere Unterlegenheit unsererseits lief es – bei 20 Minuten Spielzeit – nur gegen TeBe weiß (1:3) und Grün-Weiss Neukölln (0:4). Wirklich begeistert hat uns der Auftritt gegen TeBe lila (1:1) und Babelsberg 03, als wir lange Zeit richtig gut spielten, auch 1:0 führten – aber sich dann eben nach Auswechslungen zeigte, dass manche Jungs noch ihre Zeit brauchen. Am Ende ein 1:3. Unglücklich das 0:1 gegen den SV Falkensee-Finkenkrug, dazu kam ein 0:0 gegen Schwarz-Weiß Spandau und ein 9:0-Sieg gegen den BFC Meteor 06, der in diesem Teilnehmerfeld arg gerupft wurde. Am Ende Platz sechs unter acht Teilnehmern. Ordentlich gespielt. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Timo, Magnus, Daniel, Armandas, Jonas, Samed, Umu, Firat, Haider.

Drei gute Spiele beim Blitzturnier der Füchse

11. August. Der letzte Härtetest vor dem Saisonstart kommenden Samstag bei Stern Marienfelde: Ein Blitzturnier bei Füchse U12 II. Als drittes Team noch der Weißenseer FC. Vier mal 25 Minuten – durchaus eine Hausnummer bei diesen Temperaturen. Am Ende waren übrigens alle drei Teams punktgleich. Wir starteten ganz schlecht: mut- und kraftlos, ohne Tempo. Ein 0:3 gegen Weißensee. Dass danach noch drei Spieler eintrudelten (die am falschen Platz gelandet waren) veränderte – vermutlich im Zusammenspiel mit einer klaren Ansprache – unser Spiel komplett. Es folgte gleich ein furioses 3:0 gegen die Füchse, danach noch ein 1:1 gegen Weißensee (bei dem wir den unglücklichen Ausgleich erst in letzter Sekunde kassierten) und zum Abschluss noch ein 1:1 gegen die Füchse. In beiden Partien kombinierten wir sehr ordentlich, zeigten jene Leidenschaft, die ich sehen will – waren insgesamt keinesfalls schlechter, sodass wir nach einer doch recht intensiven Vorbereitung festhalten können, dass sich die Mannschaft langsam findet. Auf welchem Niveau wir agieren können, werden die ersten Punktspiele zeigen. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Kuba,Timo, Magnus, Daniel, Samed, Armandas, Umut, Elias.

Im letzten Drittel gegen Staaken eingebrochen

10. August. Mit dem SC Staaken aus der Landesklasse einigten wir uns bei großer Hitze an der Tietzstraße auf drei Mal 25 Minuten. In den ersten beiden Dritteln sah das gut aus, ich behaupte sogar, in Drittel eins (0:1) waren wir mehr als ebenbürtig. Was im Moment zu beobachten ist, dass acht bis neun Jungs unsere Spielidee schon gut verinnerlicht haben. Sobald auf mehreren Positionen getauscht werden muss, ist ein großer Abfall zu sehen. Dem ein oder anderen scheint es gegen solche Topteams am nötigen Mumm zu fehlen, obwohl wir immer wieder betonen, dass in den Testspielen Fehler gemacht werden dürfen. So war das letzte Drittel, in dem wir noch fünf Treffer kassierten (drei davon binnen zwei Minuten) eine peinliche Nummer mit einer völlig umformierten Abwehr und einer in der Luft hängenden Offensive. Für manchen ging wieder alles viel zu schnell. Sehen wir das Glas nach diesem 1:9 halbvoll, muss man sagen, dass wir 60 Minuten ordentlich mitgehalten haben. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Finn, Raguel, Timo, Jonas, Daniel, Hamza, Samed, Armandas, Umut, Magnus.

Kantersieg gegen Nordberliner SC

9. August. Heute mal ein Beispiel dafür, wie groß die Bandbreite in dieser Altersklasse ist. Mit der 2.D des Nordberliner SC stellte sich einer Gegner vor, der uns ebenso in allen Belangen unterlegen war wie wir vor Wochenfrist Tennis Borussia an gleicher Stelle im Borsigpark. Am Ende ein 17:1 für uns gegen einen Gast, der letztlich stehend k.o. war. Unsere Jungs ließen den Ball ordentlich laufen, stießen allerdings gegen einen weitgehend körperlosen Gegner auf wenig Gegenwehr. Das sorgte für manche Schludrigkeit im Abwehrbereich, die aber nur durch das Ehrentor für die Nordberliner bestraft wurde. Borsigwalde heute:  Ivan – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Jonas, Daniel, Samed, Armandas, Umut, Kuba, Hamza.

Vorgeschmack – und Lehrstunde gegen Tennis Borussia

2. August. Dieses (ganz bewusst ausgewählte) Testspiel gab uns einen Vorgeschmack auf das, was uns in vielen Spielen der Landesklasse erwarten wird. Der Gegner, Tennis Borussia, in nahezu allen Belangen überlegen. Technisch, läuferisch, vor allem im Spiel ohne Ball. Wir übten das Verteidigen, was die Jungs mit sehr viel Leidenschaft taten – bis zum Ende. Zur Pause ein 0:3, beim Stande von 0:5 unser Ehrentreffer. Zweistellig wurde es dann erst zwei Minuten vor Spielende. 1:10 gegen die U12 von TeBe, die vermutlich in ihrer Staffel (zum Glück der anderen Landesklassen-Staffel) ganz vorne marschieren wird. Diese Landesklasse ist eine andere Fußballwelt, in der wir irgendwie versuchen müssen zu bestehen. Ob das gelingt, werden wir sehen. Es wird nur klappen mit Jungs, die hart arbeiten wollen für die Punkte – und ihre Chance dann ergreifen gegen Teams, die auch nicht auf dem Top-Level sind wie die Leistungsvereine. Die Jungs, die heute dabei waren, sind durchaus aus dem Holz geschnitzt – wobei man sich beim ein oder anderen noch mehr Mut wünschen würde. Richtig brillieren konnten heute nur unser Torhüter und mit Abstrichen, zwei Feldspieler. In Summe gelangen uns nur wenige strukturierte Angriffe gegen einen Gegner, der früh presste und unseren Jungs schon bei der Ballannahme auf den Füßen stand. Ein Klassenunterschied – und trotzdem hatte das Spiel der Tennis Borussen nicht den Hauch von Arroganz, weshalb wir uns für ein lehrreiches und interessantesTestspiel bei den Liga-Weißen bedanken möchten. Ich hoffe, unsere Kiezhelden haben genau hingesehen und sich das ein oder andere abgeschaut. Borsigwalde heute: Ivan – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Timo, Firat, Luis, Jonas, Daniel.

Zu wenig miteinander – 2:6 gegen Borussia Pankow

31. Juli. Heute war wieder zu sehen, was „eingespielt sein“ bedeutet. Der Gegner, die 2.D von Borussia Pankow (ganz nebenbei letzte Saison Staffelsieger bei der E1), profitierte sehr stark von Automatismen. Der Jahrgang ist seit Jahren schon zusammen. Vor allem das Spiel und die Bewegung ohne Ball war deutlich besser als bei uns. Leider verfielen einige unserer Spieler auch, weil nicht gleich alles klappte, wieder in alte Verhaltensmuster: alles alleine zu versuchen, statt die Mitspieler einzubeziehen. So kam es, wie es kommen musste: Wir wurden teilweise gnadenlos nach Ballverlusten im letzten Drittel vor des Gegners Tor ausgekontert. Ärgerlich vor allem beim Stande von 1:2, als wir gerade das Spiel für zehn Minuten in die Hand nahmen, schön kombinierten, dem Ausgleich sehr nahe waren – und dann aus dem Nichts das 1:3 kassierten. Das 2:6 wirkte am Ende angesichts unserer Chancen etwas zu hoch, die Niederlage war aber insgesamt mehr als verdient. Jeder weiß: wir puzzeln aktuell noch, weshalb man Ergebnisse nicht überbewerten sollte – aber heute war ich doch von einigen Jungs enttäuscht, die seltsam kraftlos wirkten. Ein Wort möchte ich noch verlieren über Markus. Er war heute zum letzten Mal Betreuer des Teams, geht mit seinem Sohn in die D4. Das ist zwar schade, weil wir alle Markus schätzen und ihn gerne weiter als Betreuer bei uns gesehen hätten – aber auch die vernünftige Entscheidung, weil sein Sohn eben nicht mit Feuereifer Fußballer ist, der dem Sport alles unterordnet. Da ist eine Mannschaft wie die D4 bestimmt das bessere „Biotop“. Danke und alles Gute! Borsigwalde heute: Luis – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Magnus, Raguel, Samed, Timo, Haider, Firat.

3:3 gegen Hertha 03 – gute Ansätze im ersten Test

27. Juli. Nach drei intensiven Trainingstagen in dieser Woche nun der erste Test nach der Sommerpause – gegen die U12 II von Hertha 03 Zehlendorf. Ich denke, man muss nicht extra betonen, dass dieser Ausbildungs-Verein so viel Qualität  besitzt, dass wir auch bei der zweiten Vertretung des Jahrgangs von einer Top-Mannschaft sprechen können. Und das war auch zu sehen, vor allem in den ersten Minuten liefen wir bei großer Hitze fast nur hinterher – und lagen bald 0:2 zurück. Umstellungen waren nötig – und die zeigten Wirkung. Wir rissen das Spiel an uns und schafften bis zur Pause noch das 2:2. Auf beiden Seiten gab es in der Folge Chancen in diesem sehr von Offensivdenken beider Teams geprägten Spiel, die Torhüter mussten mehrfach in höchster Not eingreifen. Auch unsere Borsigboys trafen noch Pfosten, Latte – kurzum: Es war sehr unterhaltsam, extrem fair, der Spaßfaktor bei allen Kindern, Eltern und Trainern hoch. Ein schöner Start gegen ein sympathisches Team. Am Ende ein 3:3, das mehr als in Ordnung ging. Ich muss die Moral unserer Jungs loben, die prima gefightet haben gegen eine Truppe, die aus meiner Sicht spielerisch einen Tick besser war als wir. Aber auch wir zeigten gute Ansätze im Kombinationsspiel. Dieses Remis war eigentlich das perfekte Ergebnis, da waren sich alle einig. Mittwoch gegen es schon weiter gegen Borussia Pankow. Danke an Devrim, Traine der D3, der unser Spiel souverän gepfiffen hat. Borsigwalde heute: Arhan (D3) – Jamie, Mehdi, Elias, Finn, Hamza, Magnus, Raguel, Samed, Timo.

7:5 gegen Staaken – den Sieg unbedingt gewollt

16. Juni. Heute nur neun Spieler, also nur ein Wechsler. Wir hatten kein gutes Gefühl angesichts der Belastung gestern. Der Gegner, die künftige 4.D des SC Staaken kam mit mehr Manpower – und wir wissen ja alle, wie viel Qualität in solchen Teams steckt, deren Überbau seit Jahrzehnten die höchste Spielklasse ist. Doch am Ende muss ich sagen: Starker Auftritt unserer Jungs in einem erneut sehr fairen Spiel mit freundlichen Gästen, die auch einen sehr guten und gepflegten Ball spielten. Irgendwann Mitte der zweiten Halbzeit wirkte es, als sei der Tank bei uns leer – da stand es plötzlich 2:4, obwohl es bis dahin ein Spiel absolut auf Augenhöhe war. Dann glichen wir aus zum 4:4, kassierten wieder das 4:5 – um noch in einem furiosen Finale 7:5 zu siegen. Diesmal wollten es die Jungs unbedingt – und sie wurden belohnt. Danke an Daniel, der prima gefpiffen hat. Borsigwalde heute: Luis – Umut, Mehdi, Timo, Magnus, Raguel, Jonas, Nils, Samed. (mw)

Härtetest gegen BAK mit hohem Lernfaktor

15. Juni. Echter Härtetest – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Brütende Hitze, 80 Minuten Spielzeit insgesamt (30, 25 und 25 min) und ein Gegner, der schon seit Jahren eingespielt ist und dessen Trainer die Truppe als „beste 3.E Berlins“ (künftige 4.D) bezeichnet. Das halte ich auch für realistisch beim Berliner AK, die Jungs sind richtig gut. Da stimmen schon viele Automatismen, die wir noch üben müssen. Umso besser haben wir es letztlich lange Zeit gemacht… Soll heißen: Lob trotz Niederlage! Nach dem zweiten Drittel stand es 5:3 für den Gast, wobei wir das zweite Drittel komplett dominierten – und zahlreiche hundertprozentige Chancen ausließen. Da spielten wir richtig guten Kombinationsfußball, hätten mehr verdient gehabt. Hinten raus ging uns schlichtweg die Puste aus. Der Gegner mit mehr Personal, läuferisch, spielerisch und konditionell letztlich dann doch auf einem anderen Level. So endete das Duell 3:9. Für uns doch ein sehr lehrreicher Test. Mal sehen, wie die Jungs das bis morgen wegstecken… Danke an den jungen Schiedsrichter des BAK, der das super gemacht hat. Insgesamt eine sehr faire Partie. Borsigwalde heute: Ivan, Luis – Umut, Mehdi, Timo, Magnus, Raguel, Jonas, Nils, Samed, Elias, Jamie, Adriano. (mw)

Platz vier beim eigenen Pfingstturnier

09. Juni. Durchwachsene Leistungen bei unserem eigenen Pfingstturnier an der Tietzstraße. Am Ende verdientermaßen der Platz in der Mitte des Tableaus: Vierter. Turniersieger wurde der MSV Neuruppin mit seinen 2008ern, der klar aufzeigte, was schon leistungsorientierter Fußball bedeutet. Gegen uns gewannen die Jungs aus Brandenburg 4:1 – unbd damit waren wir in 15 Minuten noch gut bedient. Wir hingegen brachten gegen den FC Polonia trotz drückenden Überlegenheit den Ball nur einmal über die Linie – 1:1. Gegen Viktoria 89 (Turnierzweiter) spielten wir ordentlich und engagiert, aber unterlagen 1:3. Siege gab es gegen den SV Tasmania (4:2) und unsere 2.E (6:0), ein weiteres Remis gegen den Berliner AK (1:1). (mw/Fotos: Wolf)

Ordentlich beim Stützpunktturnier

05. Juni. Einen ganz ordentlichen Auftritt legten wir beim Stützpunktturnier hin. Spielerisch im Kollektiv; würde ich mal sagen, waren wir die Besten. Gesichtet wurde dennoch keiner unserer Spieler. Das ist leicht erklärbar: Die DFB-Trainer suchen vor allem nach individueller Klasse. Da waren bei uns zwei, drei Spieler nah dran – aber eben noch nicht so weit. Es geht ja nur um die 25 Top-Spieler des Jahrgangs aus dem ganzen Norden, und das auch noch nach den Kriterien der Stützpunkttrainer… Nachsichtungen sind immer möglich, wurde uns noch einmal gesagt. Die Ergebnisse von heute, für die Statistiker: 4:1 gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf, 2:1 gegen SC Bosna, 1:1 gegen FCK Frohnau, 3:1 gegen Meteor 06. (mw)

Mutiger Auftritt gegen die JFG Wendelstein

31. Mai. Zur Pause nur 0:1, am Ende ein 0:7 – weil uns schlichtweg die Luft ausging am Ende mit acht Mann gegen die zwölf Jungs der JFG Wendelstein. Der Partnerklub des 1. FC Nürnberg spielt mit seinen 2008ern bereits als D-Jugend U13 – und kann am Dienstag Meister werden… Das zeigt, welch Kaliber wir da vor der Brust hatten. Aber unsere Kiezhelden kämpften wie die Löwen. Ganz anders als im gestrigen 26. Turnier gegen Ausländerfeindlichkeit, als wir im Teilnehmerfeld mit 07ern und 08ern nur Vorletzter wurden, sah das heute richtig nach Fußball aus… Und nur mit diesem Mut kommen wir auch weiter. Natürlich übten wir vornehmlich Verteidigen – aber das ein oder andere Törchen hätten wir eigentlich auch erzielen müssen. Doch der Wendelsteiner Keeper war ebenso stark wie unserer. Ich denke, das hat heute richtig Spaß gemacht. Danke an die Wendelsteiner, die wir bei uns zwei Tage beherbergt hatten. Sie haben uns hinterher gesagt, dass sie – obwohl weit gereist (weil immer wieder unterwegs bei Leistungsvergleichen mit Nachwuchsleistungszentren von Bundesligisten) noch nie so eine Gastfreundschaft erlebt hätten. (mw/Fotos: Wolf)


8 Responsesso far.

  1. Dieter Sedlacek sagt:

    Hallo Matthias,
    mein Sohn (rechter Verteidiger beim Nordberliner SC) hat mich erbost auf Deinen Bericht über das Fußballspiel am Sonntag hingewiesen. Das Spiel hat ihn auch im Nachhinein sehr beschäftigt und wir haben lange, ich hoffe produktiv, darüber gesprochen. Ich habe das Spiel als Zuschauer verfolgt.

    Klar, dass du in den Berichten das Hauptaugenmerk auf Deinen Jungs hast. Ich habe mehrere gelesen und fand sie informativ und engagiert. Überhaupt ein sehr schöner Internetauftritt der Borsig Boys.

    Wie Du die Jungs, und das sehr gut spielende Mädchen des Nordberliner SC, in Deinem Spiel-Bericht vom Sonntag abqualifizierst, ist allerdings völlig unangemessen, unsportlich und unfair. Ich verzichte hier auf Zitate, da Du ja weißt, was Du geschrieben hast. Unsere Mannschaft hat mitgespielt und sich ihrerseits Chancen erarbeitet. Ein „böses Foul“ unterstellt Absicht oder willentliche Inkaufnahme. Ich habe auf keiner Seite böse Fouls gesehen. Beide Mannschaften haben ihr bestes gegeben und gekämpft und du kannst der glücklich führenden Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie versucht die Führung über die Zeit zu bringen, zu verteidigen und vielleicht noch mal zu kontern. Ich kann mich erinnern, dass Du in der ersten Halbzeit lautstark einige Deiner eigenen Spieler kritisiert hast. Doch nicht, weil sie so toll und überlegen gespielt haben! Die angedeutete Selbstkritik in Deinem Bericht klang nicht richtig ehrlich.

    Das einzig Foule des Spiels war der Streit beider Trainer an der Seitenlinie. Der war völlig unangemessen und überflüssig. Er hat dem Spiel am meisten geschadet!!

    Schlimm fand ich auch , dass nach so einem Spiel keine sportliche Verabschiedung stattgefunden hat. Hier hast Du Deinem Trainerkollegen Provokation unterstellt, als er seine Mannschaft das Abschieds-Ritual aufsagen ließ. Der Schiedsrichter war zwar bedient, aber er stand da noch dabei! Gefehlt hast Du und Deine Mannschaft. Was wolltest Du denn Schlimmeres verhindern? Der eine oder andere Spieler hätte vielleicht nicht abgeklatscht, ok, aber die meisten eben doch. Das hätte ich wichtig gefunden. Schade, dass es beiden Trainern nicht möglich war, trotz Aufregung und unterschiedlicher Meinung, einander die Hand auszustrecken und ihren Mannschaften auch im sich-vertragen-wollen ein Vorbild zu sein. Vermutlich bist Du inzwischen auch unzufrieden mit Deiner Vorgehensweise.

    Es war wie es war und ist nicht mehr zu ändern. Hoffentlich ist aber eine sportliche Annäherung der Trainer (und der Mannschaften) wieder möglich, wenn die Emotionen sortiert sind.

    Ich wünsche Dir, Deinen Trainerkollegen und Deiner Mannschaft viel Erfolg und gutes Gelingen in der kommenden Saison-

    mit sportlich freundschaftlichen Grüßen!

    Dieter Sedlacek

    • Admin sagt:

      Hallo Dieter,
      danke für Deine sachlichen Anmerkungen. Teile Deiner Kritik sind auch berechtigt. Ich selbst ziehe mir den einen oder anderen Schuh nicht an, weil mein Konflikt mit dem gegnerischen Trainer sich auf ein Minimum reduzierte, nachdem er mich – ich bleibe dabei – arrogant hat abtropfen lassen. Beim verbalen Erstkontakt wohlgemerkt. Aber mein Co-Trainer war wütend und hat ein paar Sachen gesagt, die er im Nachhinein auch bedauert – er sagt aber auch, Euer Trainer habe ihm „angeboten“, die Sache draußen zu regeln… Alles nicht schön, da sind wir uns einig. Muss besser werden, auch von unserer Seite – auch und eben weil es sportlich um nichts ging. Wobei: Wer mich so behandelt, dem muss ich nicht die Hand geben. Das werde ich auch in Zukunft so handhaben. Umd es mit Edith Piaf zu sagen: Non, je ne regrette rien. In dieser Hinsicht.
      Ich habe auch schon nach dem Spiel einigen Eltern erklärt, warum es keinen Sportsgruß gab. Und dazu stehe ich auch. Vergangene Saison wurden meine Jungs bei einem Auswärtsspiel beim Shake-hands als „Neger“ etc. beschimpft, und haben entsprechend reagiert– ich mache mir heute noch zum Vorwurf, dass ich (nach einem ebenfalls hitzigen Spiel) da nicht sofort die kühle Dusche angeordnet habe… Zum Sonntag: Es fielen, und da stand ich zwei Meter daneben, aus den Reihen der Spieler des Nordberliner SC (von zwei Spielern) nach dem Schlusspfiff sehr böse Schimpfwörter in Richtung meiner Spieler. Am Sonntag habe ich sie gegenüber einigen Eltern zitiert, hier lasse ich das. Da ich weiß, wie emotional manch einer meiner Jungs ist, fand ich es besser, auf das Abklatschen zu verzichten… Und eines ist auch Fakt: Als ich den Sportplatz betreten habe, frühmorgens, kam ein Spruch, der auf die Herkunft einiger meiner Spieler und ihren alten Verein abzielte. Ich denke, der Nordberliner SC ist in dieser Hinsicht so vorbelastet, dass sowas unterbleiben sollte. Wenig hilfreich ist in diesem Gesamt-Zusammenhang auch, dass es bei Euch Spieler gibt, die ganz offen damit hausieren gehen, warum sie ihren alten Verein im Wedding verlassen haben – und wieder in den Schoß des Nordberliner SC zurückgekehrt sind. Ich habe fünf Jahre selbst in einem Verein mit fast ausschließlich Migranten trainiert – und bin dafür, bei diesem Thema zu differenzieren. Aber, wir sind ja auch beileibe keine Engel: Ich musste einen meiner Spieler auf der Ersatzbank zusammenfalten, weil er aufs Feld gerufen hat, man solle die Nordberliner „auch umhauen“. Das gehört sich nicht. Nochmal: Manche Kritik, die Du formulierst, nehmen wir an. Eines sei versichert: Meine Kritik an der Spielweise meiner Mannschaft ist so gemeint, wie ich sie geschrieben und dem Team auch bereits gesagt habe. Wer 60 Minuten von 70 nur auf ein Tor spielt – und nur eines erzielt, der hat was falsch gemacht. Möglicherweise auch ich als Trainer, der partout nicht von dem mittlerweile mühsam einstudierten System abrücken wollte – obwohl der unerwartet defensive Gegner ob seiner Taktik ein anderes verlangt hätte. Du wirst auch registriert haben, dass ich mehrfach die Truppe aufgefordert habe, nicht aufs Ergebnis zu schauen, sondern weiter zu kombinieren – sowas meine ich schon, wie ich es rufe…. Aber egal, in diesem Zusammenhang gilt natürlich auch: Wenn der Gegner nur ein Gegentor bekommt, dann hat er das gut verteidigt. Ich denke aber, sie können mehr als verteidigen. Ich hatte ein wesentlich interessanteres, offeneres Spiel erwartet – und war nun über die taktische Ausrichtung enttäuscht. Mittlerweile weiß ich: Es war das erste Spiel Eures neuen Trainers, er wollte um jeden Preis gewinnen. Muss man nicht gut finden, ist aber nunmal so. Für ein Freundschaftsspiel finde ich das ebenso eine falsche Herangehensweise, wie nach so einem Spiel zu feiern, als sei man gerade DFB-Pokalsieger geworden. Wir haben einige Testspiele gewonnen, erst tags zuvor eines ebenso glücklich wie Ihr bei uns – wir haben`s zur Kenntnis genommen, mehr nicht. Nun ist jeder anders gestrickt, aber eines weiß ich: Wenn er andere Trainerkollegen, so wie am Sonntag mich, ebenso von oben herab behandelt, dann wünsche ich Euch viel Spaß, wenn er mal wirklich auf einen Kollegen prallt, der noch nicht altersmilde ist, so wie ich meist mittlerweile . Und eines noch: Bei Euch sind alle wieder gesund heim gekommen. Wir haben (durch gegnerische Einwirkung) zwei Verletzte. Und in einem Fall war der Ball schon weit weg – und bei dem Jungen sieht es nicht gut aus… Das war der Moment, als ich reden wollte – und er drüber hinweg ging, als sei ich Luft… Dass nicht alle Nordberliner so unnahbar sind, sehe ich an Deinem Kommentar. Ich wünsche Euch auch eine erfolgreiche Saison! Glück auf! Matthias

  2. Klaus sagt:

    Glückwunsch…das Jahr fängt ja schon mal gut an 🙂

  3. Lars sagt:

    Großes Kompliment aus Köpenick für die wirklich starke Truppe und die top Internetseite. Mit der Mannschaft geht in der Rückrunde sicher noch einiges nach oben. Die Trainer des KSC wünschen viel Erfolg.

    PS: Für solch faire Gegner stehen wir jederzeit für spielerische Vergleiche zur Verfügung. 🙂

  4. Klaus sagt:

    Ich wünsche Euch viel Spaß,Glück und lasst die Tischtennisschläger heil…
    Ich finde es gut,dass die Handtelefone(tolles Wort) zu Hause bleiben sollen,somit kann man sich auf andere Dinge konzentrieren hahaha.Das wird die härteste Zeit für die Jungs/Mädel:-)

    • Matthias sagt:

      Hallo Klausi, war wirklich wieder nett an der Ostsee… Die Handtelefone hat tatsächlich keiner vermisst (kein Scherz), allerdings habe ich den ein oder anderen geschrotteten Tischtennisschläger gesehen (allerdings aus Eigenbständen). In diesem Sinne: Bis bald mal.

  5. Klaus sagt:

    Respekt von meiner wohlklimatisierten Kellerwohnung 🙂
    5 Tore gegen TeBe ist schon beachtlich!
    Das Bild,wo Grace zu sehen ist,finde ich total super…der Gesichtsausdruck –>
    unbezahlbar…hahaha